Warum furzt der Vogel?

MP3-Software: Songbird-Chef Rob Lord im Interview

Songbird-Chef Rob Lord im Interview Mit einer ersten Demoversion hat Songbird diese Woche das Licht der Welt erblickt. Der Ansturm war so groß, dass die Webseite des Open Source iTunes-Konkurrenten meist nicht erreichbar war. Im Gespräch mit netzwelt äußert sich Rob Lord, Vorstand der Entwicklergruppe "Pioneers of the Inevitable", über Songbird, das furzenden Logo und Möglichkeiten des neuen Media-Players.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Netzwelt: Wie ist das Feedback der Nutzer bisher?
  2. 2Netzwelt: Was ist die innovativste Eigenschaft von Songbird?
  3. 3Netzwelt: Auf was dürfen sich die Nutzer in Zukunft freuen?
  4. 4Netzwelt: Bisher kann man die Services nicht editieren, löschen oder durch eigene Ideen austauschen. Soll das später machbar sein?
  5. 5Netzwelt: Das Logo zeigt einen Vogel, der furzt!?! Wer kam auf diese Idee und welche Botschaft wollen Sie uns damit vermitteln?
  6. 6Netzwelt dankt für das Interview.

Netzwelt: Vor einigen Tagen ist Songbird in einer ersten Preview-Version erschienen. Die Server waren daraufhin nur sehr schwer zu erreichen. Offenbar war das Interesse größer als geplant. Wie viele Downloads konnten Sie zählen?

Ja, beliebte Seiten wie etwa Digg, Slashdot, BoingBoing, TechCrunch und Gizmodo haben alle am Morgen des Erscheinens über die Songbird 0.1 "Proof-of-Concept"-Version berichtet. Unsere Server sind unter den Anfragen zusammengebrochen. Wir sind immer noch dabei festzustellen, wie viele Downloads/Installationen von Songbird es in den Tagen nach dem Start gegeben hat.

Rob Lord

CEO, Pioneers of the Inevitable Rob Lord

Rob Lord ist Chef der Entwicklergruppe "Pioneers of the Inevitable". Der Hobby-Gärtner bezeichnet sich selbst als "Internet media geek" und tüftelt in seiner Freizeit gerne an SET-Puzzlen.

Rob Lord hatte IUMA gegründet, bevor dieses an Universal Vivendi verkauft wurde, und war bei N2K, Nullsoft (Winamp) und Mediacode in leitenden Positionen tätig. Bevor er die Pioniere des Unabwendbaren gründete, war er bei Yahoo für die Y! Music Engine zuständig.

Über die Arbeit an Songbird berichtet er in seinem Blog.

Netzwelt: Wie ist das Feedback der Nutzer bisher?

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Wir hatten ein größtenteils positives und konstruktives Feedback. Insbesondere die Einträge in der Blogosphäre sind oft sehr durchdacht und tiefgehend.

Netzwelt: Songbird sieht iTunes optisch sehr ähnlich. Durch welche technische Eigenschaft will sich Songbird vom Apple-Player unterscheiden in Zukunft?

Songbird wird eine Entsprechung zu anderen modernen Medienplayern sein, was seine Desktop-Eigenschaften angeht, also in der Lage sein, zu rippen, mixen, abzuspielen, zu brennen und Netzwerkstreams anzubieten. Songbird unterscheidet sich am meisten durch seinen offenen Ansatz gegenüber digitalen Medien-Netzwerkdiensten. Versuchen Sie zum Beispiel, den Pitchfork-Link im linken Service-Fensterausschnitt anzuklicken. Hier sehen Sie, dass Songbird automatisch eine Playlist von der Seite generiert und sie im Zusammenhang präsentiert.

Als ein weiteres Beispiel, klicken Sie auf den Amazon-Link und sehen Sie, dass jemand anders, nicht wir, einen Amazon.com-Browser vollständig mit Mozilla XML (bekannt als XUL), CSS und Javascript gebaut hat, den der Autor jederzeit updaten kann. Dies sind Beispiele für die Integration von digitalen Medien-Netzwerkdiensten, die beginnen zu illustrieren, was wir mit "Play the Web" meinen.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Audio Player & Playlister hier.

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