Jetzt einsteigen oder nicht - dieser Guide hilft bei der Entscheidung
VoIP-Einstieg - Was Sie wissen müssen. Teil 2: Vorteile, Geräte und Anbieter
Ging es im ersten Teil um die VoIP-Grundlagen und den Preis, geht es jetzt ans Eingemachte: Vor- und Nachteile, nötige Geräte und die verschiedenen Anbieter.
Inhaltsverzeichnis
- 1Größter Vorteil: Der Telefonanschluss für unterwegs
- 2Das geht nicht: Notrufe und Faxe
- 3Nicht überall gibt es Rufnummern
- 4VoIP-Hardware: Für jeden etwas dabei
- 51. Die Alleskönner
- 62. Reine IP-Telefone und Adpater
- 73. WLAN-Telefone
- 8Kann ich abgehört werden?
- 9Und die Zuverlässigkeit?
- 10Und was ist Skype?
Größter Vorteil: Der Telefonanschluss für unterwegs
Ansonsten ist ein VoIP-Anschluss ein Telefonanschluss. Die meisten Anbieter legen noch einen Anrufbeantworter oder andere Extras drauf, große Unterschiede zum herkömmlichen Telefon gibt es nicht.
Das geht nicht: Notrufe und Faxe
Allerdings gibt es einige Dinge, die mit VoIP nicht gehen. Ein großes Problem ist beispielsweise der Polizei- und Feuerwehrnotruf. Nur vereinzelte Anbieter bieten eine Notruf-Funktion an. Wer aber VoIP nomadisch nutzt, hat nichts davon - dann kommt der Notruf in Berlin heraus, obwohl Sie vielleicht gerade in München sind. Ebenso problematisch sind Sonderrufnummern aus den 0180-, 0900- und 0700-Gassen. Die Möglichkeiten sind hier von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich, wie auch die Preise. Wenn Sie auf solche Nummern angewiesen sind oder sich die Option offen halten möchten, sollten Sie bei der Wahl des Anbieters darauf achten.
Problematisch ist auch das Versenden von Faxen. Da die Daten für den Faxversand in Töne umgewandelt werden, die VoIP-Komponenten nicht genau darstellen können, bieten die meisten Anbieter keinen Faxdienst an. Zur CeBIT will Sipgate jedoch einen solchen Dienst einführen. Für Faxe müssen Sie also weiter das alte Telefonnetz bemühen oder einen Webfax-Dienst verwenden.
Nicht überall gibt es Rufnummern
Einige Anbieter geben Ihnen keine neue Rufnummer. Eingehende Gespräche kommen weiterhin über das Festnetz, während ausgehende Gespräche über das Internet geführt werden. Dabei überträgt der Anbieter die Festnetznummer als Anschlusskennung. Dazu brauchen Sie allerdings einen Telefonadapter, der Internet-und Festnetz-Gespräche auf den gleichen Apparat routet. Ein solcher Dienst ersetzt das herkömmliche Telefon aber nicht, sondern ergänzt es nur.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Internettelefonie hier.

Stimmt. Allerdings ist Sipgate so ziemlich der einzige Anbieter, bei dem das geht. Deshalb steht im Text auch "vereinzelte Anbieter".
Naja, bei sipgate sind die Ortsnotfallnummern schon lange freigeschaltet.