Songbird: Erste Eindrücke vom freien Medienplayer
Musik erwerben mit dem Songbird
Die Datenbank besteht aus drei Fenstern. Darin werden jeweils Interpret, Albumtitel und Songtitel angezeigt. Über die Suchmaske kann gezielt nach einem Schlagwort gesucht werden. Wird nach einem speziellen Interpreten gesucht, spuckt das Programm gleich alle verfügbaren Alben und Songs aus. Lästiges Browsen durch verwirrende Ordnerstrukturen fällt damit weg.
Der offene Musikverkauf war eines der Hauptanliegen der Songbird-Entwickler. Das Programm soll den Zugang zu den verschiedensten Online-Musikläden ermöglichen. Itunes wurde dabei einfach weggelassen. Dafür sind neun andere Händler in der ersten Version von Hause aus eingetragen.
Unter den Händlerm ist auch Amazon. Dort kann man klassische CDs kaufen - für diejenigen, die sich mit einem Eigentum aus Einsen und Nullen nicht zufrieden geben. Aber auch digitale Musikstücke können erworben werden. Am besten über den persönlichen Lieblings-Online-Store. In die Liste der vorinstallierten Dienste ist auch Sonys Laden Connect integriert. Dieser macht allerdings wenig Sinn, da dazu ein weiteres Programm installiert werden muss, SonicStage. Abgesehen davon kann Songbird gar nicht die ATRAC-Dateien abspielen, die Sony verkauft.
Besser ist ein Dienst, der seine Musik über eine Web-Oberfläche verkauft. Die kann direkt im Songbird angezeigt werden. Bis zur ersten öffentlichen Version gibt es in dieser Kategorie sicher noch ein paar Änderungen, die das Shoppen erleichtern. Möglich ist es natürlich auch schon jetzt, am besten bei eMusic.
Im Interview mit netzwelt hat Songbird-Chef Rob Lord aber bereits angekündigt, dass dieses Service-Panel manuell gepflegt werden kann. Dann kann sich jeder Nutzer selbst seine Lieblings-Musikladen in die Liste laden.

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