Songbird: Erste Eindrücke vom freien Medienplayer

Bisher nur eine Windows-Version

Die gerade veröffentlichte Alpha-Version gibt es nur für Windows. Die Entwickler arbeiten jedoch fleißig an der Portierung für Mac OS X- und Linux-Systeme. Bis es soweit ist, ermöglicht nur Windows den ersten Umgang mit der freien Medienbibliothek. Die Windows-Version läuft auf jedem XP-tauglichen Rechner. Für eine angemesse Performance sind 256 Megabyte Arbeitsspeicher durchaus empfehlenswert, besser sind 512.

Werbung

Dressed in Black

Die Optik des Players ist nicht ganz so hübsch, wie die seines Vorbilds iTunes - letztlich bleibt das aber Geschmackssache. Bisher wirkt iTunes etwas aufgeräumter, was an dem Schwarz des Songbirds liegen kann. Absolut nicht brauchbar ist das alternative Farbschema des Songbirds - Rot -, das nach wenigen Minuten in den Augen schmerzt.

Die Anordnung der einzelnen Programmteile orientiert sich eindeutig an iTunes. Sogar die Knöpfe für die Bedienung des Mediaplayers sind im gleichen Stil gehalten. Am Design an sich gibt es jedoch nichts auszusetzen. Bis zum Release der ersten Nicht-Test-Version gibt es bestimmt auch noch ein paar weitere Farbschemata, die etwas mehr Licht in den Player bringen. Theoretisch sind auch Skins möglich, vergleichbar mit Winamp, die XUL-Engine erlaubt das.

Die Musik-Datenbank im Songbird

Die Datenbank ist das wichtigste Feature des Songbirds. Die eigenen Musikdateien auf dem Rechner werden mit dieser Datenbank organisiert. Alle für den Rechner erreichbaren Media-Dateien werden integriert, egal ob sie auf der eigenen Festplatte oder auf einem Rechner im Netzwerk abgespeichert werden. Über die Datenbank können dann problemlos Wiedergabeliste erstellt und verwaltet werden.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Audio Player & Playlister und Apple iTunes.

Links zum Thema