Open Source-Meinungsführer: Lizenzen "unakzeptabel"

Music Markt: Streit um Creative Commons

Streit um Creative Commons Free Software Foundation-Gründer Richard Stallman hat harte Kritik an Creative Commons geübt. Die Urheberrechts-Lizenzen der Organisation seien "unakzeptabel", so Stallman. Er sehe sich daher gezwungen, die Bemühungen von Creative Commons abzulehnen.

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Richard Stallman ist Autor der General Public License - einem Regelwerk, unter dessen Bedingungen unter anderem das Open Source-Betriebssystem Linux veröffentlicht wird. In einem Interview mit dem Web-Magazin LinuxP2P äußerte Stallman jetzt harte Kritik an Creative Commons und seinen Urheberrechtslizenzen.

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Im Zentrum von Stallmans Kritik stehen zwei Lizenzen der Organisation, die keine nichtkommerzielle Weiterverbreitung der Werke erlauben. Stallman dazu wörtlich: "Ich kann Creative Commons nicht länger unterstützen, da einige ihrer Lizenzen unakzeptabel sind."

Creative Commons bietet Urhebern die Möglichkeit, ihre Werke unter spezifischen Nutzungsbedingungen zu veröffentlichen, die liberaler sind als das klassische Urheberrecht. So können Musiker sich zum Beispiel dafür entscheiden, ihre Musik zum kostenlosen Tausch in P2P-Netzen freizugeben.

Die Organisation bemüht sich seit geraumer Zeit auch darum, Brücken zur Open Source-Gemeinschaft zu bauen. So will Creative Commons in Zukunft Lizenzen entwickeln, die kompatibel zu vergleichbaren Software-Lizenzen sind. Noch ist unklar, welche Auswirkungen Stallmans Kritik auf diese Bemühungen haben wird.

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