MP3-Player-Glossar
MP3-Hardware: MP3-Player-Glossar
Skip-Protection: Das Innere eines MP3-Players mit Festplatte ähnelt dem eines Plattenspielers. Kommt es im laufenden Betrieb zu starken Erschütterungen, kann sich der Lesekopf von der Magnetplatte lösen. Eine nervige Unterbrechung der Musikwiedergabe wäre die Folge. Um dies zu vermeiden, speichern nahezu alle aktuell erhältlichen Player mit eingebauter Festplatte einen Teil der Informationen im Voraus in einen Zwischenspeicher. Je größer dieser ist, desto länger ist eine unterbrechungsfreie Wiedergabe garantiert. In Ausnahmesituationen holt der Player sich die Informationen dann aus diesem Speicher. Je nach Modell kann die Größe dieses Speichers variieren.
Softkeys: Um die Player nicht mit unnötig vielen Tasten vollzustopfen, setzen immer mehr Hersteller auf so genannte Softkeys. Ein Beispiel: Der Archos Gmini 400 verfügt über drei Hardware-Tasten direkt unter dem Display. Die Funktion dieser drei Drücker ändert sich nach Menüebene, je nach Betriebszustand des Players. Beim Radio-Betrieb wechselt man hier die Frequenzen, bei der Musikwiedergabe spult man vor oder zurück. Man spricht daher auch von kontextabhängigen Tasten.

SRS-WOW: Ein Klangsystem das auch auf kleinen Kopfhörern oder Lautsprechern einen Räumlichkeitseindruck vermitteln soll. SRS ist die Abkürzung für "Sound Retrieval System". Der Zusatz "WOW" verbessert zudem die Basswiedergabe. Beide Effekte sind je nach Player mal stärker, mal überhaupt nicht hörbar.
USB-OTG / USB-Host: Meistens docken Digitalkameras über diese Schnittstelle an den MP3-Player an. Der Vorteil: Statt ständig teure Speicherkarten nachzukaufen, kopiert man die Urlaubsbilder einfach auf den mobilen Speicher des Players. Aber nicht nur Kameras lassen sich hier anschließen. Auch USB-Sticks oder externe Festplatten finden hier Zugang.

Zwangs-Software: Es könnte so einfach sein - einfach den MP3-Player per USB an den Rechner anschließen und Musik kopieren. Doch immer mehr Hersteller verbieten ihren Playern diese Freiheit, die Musikindustrie im Nacken lässt grüßen. Dabei klappt die Synchronisation zwischen Rechner und Player mal mehr, mal weniger gut. Berühmtestes Beispiel ist das Duo iTunes/iPod. Das generelle Problem: Ist die Software schlampig programmiert und es kommt häufig zu Abstürzen oder Ähnlichem, lässt sich der MP3-Player unter Umständen nicht mehr mit neuer Musik betanken.

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