Next-Gen-Konsolen - oder die Zukunft des PCs als Spielgefährte
Gaming-Kultur im Wandel der Zeit
In den letzten Jahren wurde die Öffentlichkeitswahrnehmung von interaktiven Spielen zweifelsohne durch das Aufkommen immer neuer Konsolen begünstigt. Gegenüber dem PC zeichnen sich Videospielsysteme in erster Linie durch eine unkomplizierte Handhabung aus. Zocken mit der Konsole bedeutet eben wahres Plug-and-Play. Niemand muss beim Kauf eines Videospiels Gedanken an Systemanforderungen oder etwaige Kompatibilitätsprobleme verschwenden.
Eine strahlende Zukunft im Online-Bereich verheißt den neuen Konsolen die Studie "Console and Handheld Online Gaming: Overshadowing the PC". Demnach werde sich die Basis der Online-Konsolenspieler bis 2009 verzehnfachen und auf über 30 Millionen User verbreitern. Doch auch innerhalb der eigenen vier Wänden stehen Konsolen für spontanen Mehrspielerspaß in kleiner Runde, beispielsweise im Familienkreis. Längst sind auch Eltern, wenn nicht gar Großeltern in den Blickpunkt der Spieleindustrie gerückt. Speziell Nintendo ist hinsichtlich der Zielgruppe auf maximale Streuung bedacht. So habe man sich bei der Entwicklung des Nintendo Revolution von der Frage leiten lassen, was eine Familie zum Kauf einer Heimkonsole bewegen könne.
Nach Ansicht des "Zelda"-Schöpfers Shigeru Miyamoto werde mit diesem System möglich, was heutzutage zu kurz komme: Ein einsteigerfreundliches Spielvergnügen ohne Umschweife. Diesen Standpunkt teilt der Japaner übrigens mit seinem amerikanischen Kollegen American McGee. "Moderne Videospiele vermitteln mir oft den Eindruck, dass sie wenig dafür tun, ihre Kultur für Nichtspieler interessant zu machen", moniert McGee, dessen neues Spiel "Bad Day LA" als Multiplattformtitel erscheint. Sollten die Next-Gen-Konsolen am Ende die Brücke schlagen zwischen der "verruchten" Subkultur Gaming und dem gesellschaftlichen Spielspaß in den Wohnstuben der Welt?
So oder so; der Computer wird auch in absehbarer Zukunft eine wichtige Spieleplattform bleiben, davon ist auch Christian Teichmann von Electronic Arts überzeugt: "Es wird sicherlich zunehmend Spiele geben, die gleichzeitig für PC und Konsole entwickelt werden, aber dies bedeutet eher, dass es für PC-Spieler in Zukunft mehr Spiele geben wird als weniger."
In einem Punkt kann die Gamergemeinde folglich sicher sein: Auf lange Sicht müssen weder PC-Zocker noch Konsoleros ein "Game Over" fürchten.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 6 Beiträge
Zitat: .... pc>konsole bezogen auf was? verbreitungsgrad? ja? umsätze aus spieleabverkäufen? nein! Das ist wohl wahr, darum springen auch immer mehr Hersteller auf den...
.... pc>konsole bezogen auf was? verbreitungsgrad? ja? umsätze aus spieleabverkäufen? nein!
PC>Konsole!!!!!!!!!!!!!!! Das war so und wird auch immer so bleiben!!!!
tastatur und maus fuer konsole, das gab es schon bei der dreamcast. genauso sieht es bei xbox und ps2 aus. soviel zu der these. :P (nein ich bin kein konsolero, pc ftw)
Zitat: Und das es wohl niemals eine Spielconsole mit Maus und Tastatur geben wird (umgedreht ja schon eher möglich, PC mit Controller), wird der PC als Gamestation wohl niemals...