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Windows mit Freeware entrümpeln
Mit CCleaner zu einem schnellen System

von Katharina Nocun Uhr veröffentlicht

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Bereits wenige Monate nach Neuinstallation oder Neukauf fängt der Rechner meist schon an zu murren. Der Grund für abnehmende Geschwindigkeit und zunehmende Fehlermeldungen liegt meist tief in der Registry begraben. Der CCleaner hilft, den Bootprozess wieder in Schwung zu bringen.

Bereits wenige Monate nach Neuinstallation oder Neukauf fängt der Rechner meist schon an zu murren. Der Grund für abnehmende Geschwindigkeit und zunehmende Fehlermeldungen liegt meist tief in der Registry begraben. Der CCleaner hilft, den Bootprozess wieder in Schwung zu bringen.

Windows spamt die eigene Festplatte zu

Der Dateiordner, in dem sich das Betriebssystem befindet, fängt schon nach wenigen Wochen an, merklich zu wachsen. Grund für diese schleichende Zunahme von Daten ist die Datensammelwut von Windows. Denn das Messie-Betriebssystem und seine Komplizen unter den Programmen wollen sich nicht so recht von temporären Dateien, Cookies und anderen Altlasten trennen. Standardprogramme wie Browser, Virenscanner, Adobe Reader sowie Media und Flash Player horten sinnlose Daten, die zudem oft auch private Nutzerdaten enthalten. Auch wenn jedes Programm nur einen kleinen Haufen produziert, ergibt dies zusammen doch einen ganz schönen Datenberg, der bis zu mehreren Gigabyte groß sein kann.

CCleaner schafft Platz und Ordnung im System. (Quelle: Screenshot)

Den ganzen Krempel per Hand auszusortieren, ähnelt der Nadelsuche im Heuhaufen. Die Freeware CCleaner sucht daher standardisiert die üblichen dunklen Ecken des Systems ab und schafft dort Ordnung. Hierdurch entsteht freier Platz auf der Festplatte und das System gewinnt seinen Speed zurück.

Mit Freeware Windows entrümpeln

Die kostenlose Freeware wird von netzwelt als Download angeboten. Nach einer schnellen und unkomplizierten Installation geht es auch schon los mit dem Entrümpeln. Der CCleaner ist dank seines deutschsprachigen und übersichtlichen Menü einfach zu bedienen. Unter den Menüpunkten Cleaner und Registry steht ein nettes Arsenal an Ordnungswerkzeugen bereit. Aber auch die Extras haben es in sich - dank Autostart-Kontrolle, Deinstallationsmanager und der Überschreibung freier Blöcke.

Ordnung in System und Registry schaffen

Der Cleaner durchforstet auf Wunsch eine breite Auswahl von System- und Programmordnern. Nach kurzer Wartezeit wird angezeigt, wie viele unnütze Daten vom System entfernt werden können. Nach einem weiteren Klick ist es auch schon geschehen: Mit wenig Aufwand hat man ein Stück eigene Festplatte zurückerobert und nebenbei Datensammlungen im Cache, temoräre Dateien und Cookies vom Platz gewiesen.

Auch in der Registry gilt es Ordnung zu schaffen. (Quelle: Screenshot)

Doch damit nicht genug, denn auch ein Blick in die Registry kann sich bei einer Windows-Aufräumaktion lohnen. Hier tummeln sich einige defekte oder gar vollkommen unnütze Registry-Schlüssel. Der CCleaner gibt meist zutreffende Empfehlungen zur Entfernung bestimmter Einträge. So werden unter anderem veraltete Software und vergessene Installer sekundenschnell aus der Registry entfernt. Da es sich hierbei jedoch um einen schwerwiegenden Eingriff ins Betriebssystem handelt, sollte man das automatisch erstellte Backup des CCleaners eine Weile sicherheitshalber aufbewahren, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Extras: Autostart, Deinstallation, Systemwiederherstellung und sicheres Löschen

In den Extras können Nutzer zusätzlich Programme gründlich und ohne Rückstände deinstallieren. Hier sollte in regelmäßigen Abständen geprüft werden, ob man die ganzen schönen Programme alle noch braucht oder ob nicht die eine oder andere vergessene Softwareenttäuschung auf der Festplatte begraben liegt.

Mit dem Deinstallationsmanager lassen sich selbst hartnäckige Rüchstände beseitigen. (Quelle: Screenshot)

Im Extra-Bereich Autostart können Nutzer plausible Erklärungen für das langsame Booten des einstmals so schnellen Rechners in Form automatisch startender Anwendungen finden. Viele Programme, die unter Umständen gar automatisch mit dem Prädikat Autostart versehen worden sind, müssen nicht wirklich beim Systemstart gleich mitgetriggert werden. Selten verwendete Programme, die nicht für die Systemsicherheit relevant sind, können hier getrost entfernt werden.

In Menüpunkt Systemwiederherstellungen kann man einen Blick auf die Update-Pakete und Wiederherstellungspunkte werfen. Hier ist Vorsicht bei unbedachter Deinstallation geboten und im Zweifelsfall sollte erst recherchiert werden, ob das jeweilige Paket wirklich schon entsorgt werden kann.

CCleaner überschreibt auf Wunsch die Festplatte. (Quelle: Screenshot)

Daten, die bei Windows im Papierkorb landen, sind keineswegs gelöscht und aus dem Papierkorb gelöschte Daten können mit einigen Tricks wiederhergestellt werden. Als letztes Extra fährt der CCleaner daher einen integrierten Festplatten-Wiper auf, welcher den freien Speicher auf ausgewählten Festplatten bis zu 35 Mal überschreibt. Falls man den eigenen Rechner abgeben möchte, empfiehlt sich der Privatsphäre zuliebe unbedingt eine derartige Tiefenreinigung.

Fazit

CCleaner ist ein sinnvolles Kontrollzentrum für den digitalen Frühjahrsputz, das auch weniger versierten Usern zeigt, wo der Datenmüll auf der Festplatte begraben liegt. Anstatt umständlich auf mehrere Programme zurückzugreifen oder gar per Hand auszusortieren, kann man mit der Freeware einfach alles auf einen Schlag erledigen. Da Windows und seine Komplizen jedoch nie aufhören, ihre Daten zu horten, empfiehlt netzwelt, die Maßnahme in regelmäßigen Abständen alle paar Monate zu wiederholen.

Kommentare zu diesem Artikel

Bereits wenige Monate nach Neuinstallation oder Neukauf fängt der Rechner meist schon an zu murren. Der Grund für abnehmende Geschwindigkeit und zunehmende Fehlermeldungen liegt meist tief in der Registry begraben. Der CCleaner hilft, den Bootprozess wieder in Schwung zu bringen.

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  • grunzer schrieb Uhr
    Re:

    Bei mir ist die Geschichte mit den Kommentaren das gleiche wie bei pixel. Los ging das zur selben Zeit wie der Update auf Firefox1.5 (zumindest bei mir), aber das Problem existiert auch im IE. @pixel: Bei mir verlinkt das kleine Suchfeld oben links auf Netzwelt direkt auf die Googlesuche :-) Bei Dir nicht?!
  • Anonym schrieb Uhr
    Re:

    Kann nicht gehen, der link verweist auf sich selbst.
  • GreasySpoon schrieb Uhr
    Downloadlink: http://www.ccleaner.com/download126.asp
  • pixel schrieb Uhr
    Eure neue Software ist buggy

    Hallo Netzwelt, ich nehm' das mal zum anlass, euch zu sagen, dass eure website in der letzten zeit mehr schlecht als recht läuft. folgende bugs hab ich bemerkt (firefox 1.5; windows xp): 1. klicke ich auf einen komentar, sehe ich keinen darauffolgenden, bzw. danach geschriebenen kommentar mehr. 2. die download-links verlaufen in einer schleife. 3. der RSS-feed stellt die sonderzeichen (wie z.b. auch das leerzeichen) als �-irgendwas dar. das ist aber nur mit MultiNewsReader-Widget für die yahoo! widget engine so. 4. ab und zu passiert's auch, dass nachfolgende seiten eines artikels nicht angezeigt werden (lädt error-seite). wohl gemerkt: bis vor einigen wochen lief alles noch perfekt. ich hab nichts gemacht. also liegt der fehler bei euch. :-) wäre schön, wenn ihr das wieder hinbekommt. p.s.: ach, wenn wir gerade dabei sind: eure suchfunktion ist auch kaum zu gebrauchen. ich such lieber mit google und site:netzwelt.de. da finde ich wenigstens was ich suche. ist aber ein armutszeugnis für eure seite... :-( trotzdem grüße. ihr schafft das schon.
  • AgentCooper schrieb Uhr
    Ich hab bescheid gesagt, dass er nicht geht. Coop
  • Anonym schrieb Uhr
    dl link geht nicht

    ja, der download link geht nicht..

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Windows mit Freeware entrümpeln
Windows mit Freeware entrümpeln
Der CCleaner hilft, den Bootprozess wieder in Schwung zu bringen.
http://www.netzwelt.de/news/73593-windows-freeware-entruempeln.html
2011-11-22 15:34:55
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2011/ccleaner-schafft-platz-ordnung-system-bild-screenshot10016.png
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