Toolbars für XP von Apple inspiriert
Objectdock, die zweite Variante

Die Leiste von Objectdock sieht im Gegensatz zur Mobydock schon etwas mehr nach Apple aus. Der Hintergrund der Anwendung ist grau, aber auch diese Leiste wirkt nicht wie ein Fremdkörper im Windows-System. Besonderer Clou ist, dass der graue Hintergrund auch komplett transparent gemacht werden kann, dann schweben die Icons über dem Desktop. Die Standardsymbole fallen bei Objectdock etwas eleganter aus. Die Position ist auch hier frei wählbar. An jeder Bildschirmseite kann die Leiste verankert werden und auch die Unterteilung in verschiedene Bereiche findet sich wieder.
Sehr praktisch ist die eingebaute Google-Suche. Über einen speziellen Button kann direkt ein Suchbegriff eingegeben werden. Das ist ein besonderer Bonus, wenn das Dock die Windows-Taskleiste ablösen soll. Denn in die Taskleiste kann eine solche Suchmaske nicht eingebaut werden. Darüber hinaus gibt es auch einen kleine Wettervorschau. Die zeigt Temperatur und Wetterlage eines beliebigen Ortes an. Die geöffneten Tasks werden ebenfalls aufgeführt, auf der rechten Seite ist dazu ein Bereich abgegrenzt.
Wieviel Speicher kostet der Spaß?
Beide Tools sind nicht sonderlich groß. Die Installation von Mobydock umfasst gerade einmal dreieinhalb Megabyte, die von Objectdock immerhin acht. Darauf kommt es jedoch nicht wirklich an. Interessant ist, wie viel Arbeitsspeicher die Programme benötigen. Für Gaming-Monster-Rechner spielt das keine Rolle, aber nicht jeder ist mit einem Gigabyte Speicher gesegnet.
Doch an dieser Stelle kann netzwelt Entwarnung geben, beide Tools wissen, was sich gehört. Das Objectdock gibt sich mit vier bis sechs Megabyte zufrieden. Die Animation der Icons funktioniert auch unter Last ruckelfrei. Mobydock ist da mit sieben bis neun Megabyte Arbeitsspeicher schon etwas anspruchsvoller. Bei Prozessorlast kommt es gelegentlich vor, dass die Animation der Icons kurz aussetzt. Der Ressourcenbedarf geht aber bei beiden Tools völlig in Ordnung.
