P2P-Firma will Namensrechte verteidigen

Bittorrent: Es kann nur einen geben

Bram Cohens Bittorrent-Firma will gegen Entwickler vorgehen, die den Namen Bittorrent ohne Genehmigung nutzen. Wer in Zukunft unter dem Namen Bittorrent Software entwickeln will, wird dafür Lizenzrechte zahlen müssen. Ein erster Kunde ist offenbar der Browser-Anbieter Opera.

Der Onlinedienst CNet News berichtete am Montag, Bittorrent wolle mit dem Schritt gegen zwielichtige P2P-Anbieter vorgehen. CNet zitiert Bittorrent-Präsidenten Ashwin Navin dazu mit den Worten: "Wir reagieren empfindlich darauf, wenn Leute ihre Software Bittorrent nennen, um Spyware und Adware zu verbreiten." Wer in Zukunft Gebrauch vom Namen der populären P2P-Software machen will, muss Cohens Team die eigene Software für eine Sicherheitsanalyse zur Verfügung stellen.

Ein erster Kooperationspartner im Rahmen des neuen Programms ist die norwegische Browserschmiede Opera. Die Firma hatte bereits im vergangenen Sommer kurzzeitig mit einer Bittorrent-Unterstützung experimentiert. Am Montag gab Opera jetzt bekannt, ab Version 9 ganz offiziell mit Bittorrent zusammenzuarbeiten. Der Browser soll dann nicht nur den Download von Torrents ermöglichen, sondern auch auf die Bittorrent.com-Suchmaschine zugreifen.

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