Asus A7JC erstmals angetestet: Großbild-Notebook mit Intel Core Duo
Lautstärke und Laufzeit
Intel Core Duo: Enormes Leistungspotenzial
Das Leistungspotenzial des Asus A7JCs oder vielmehr von Intels mobilem Dual-Core-Prozessor ist nicht weniger als überragend. In Sachen Systemleistung lässt es selbst das Dell Inspiron XPS M170 weit hinter sich, das bisher schnellste Notebook auf dem netzwelt-Prüfstand. Lediglich in zwei von sechs Benchmarks behält der Mitbewerber die Nase vorn. Dabei verfügt das Asus A7JC über einen relativ langsam getakteten Zwei-Kern-Prozessor mit 1,66 Gigahertz, während das Dell Inspiron XPS M170 mit dem derzeit schnellsten Einkern-Prozessor Pentium M 780 und 2,26 Gigahertz aufwartet. Selbst manch ausgewachsener PC kann bei Audio-, Video- und Bildbearbeitung einpacken, wenn das Doppelherz erst richtig loslegt.
Ebenfalls sehen lassen kann sich Atis neue Notebook-Grafik Mobility Radeon X1600, die auch anspruchsvolle Spiele wie "Doom III" und "Half-Life 2" ruckelfrei beschleunigt. Dabei bewegt sich die 3D-Performance in etwa auf dem Niveau von Nvidias GeForce Go 6800. Gelegenheitsspieler wird die sichtbare Schlierenentwicklung des Displays noch zufrieden stellen, Hardcore-Gamern dürfte die LCD-Geschwindigkeit jedoch zu langsam erscheinen. An dieser Stelle möchten wir allerdings noch einmal darauf hinweisen, dass sich das Seriengerät des Asus A7JC von unserem Testmuster unterscheidet und höchstwahrscheinlich eine abweichende Leistungsentfaltung an den Tag legt.
Ein dauerlaufender Lüfter sorgt für ein ständiges Hintergrundrauschen, das zwar vertretbar ausfällt, aber ruhig etwas leiser sein könnte. Bei stärkerer Beanspruchung, etwa beim Spielen, gesellt sich zum gesteigerten Grundgeräusch noch ein hochfrequentes Pfeifen. Erst wenn die akustische Untermalung eingeschaltet ist, gerät auch dieses ins Hintertreffen - zur Not hilft der Griff zum Lautstärkeregler. Schnell ist das 17-Zoll-Notebook nicht nur in Sachen Systemleistung, sondern leider auch im Leersaugen des Akkus.
Nach der Wiedergabe einer Audio-CD und längerer Schreibarbeit schaltet es schon nach einer Stunde und 48 Minuten ab. Dabei wählten wir vorher die geringstmögliche Prozessorleistung von 25 Prozent sowie eine Display-Helligkeit von noch angenehmen 46 Prozent. Für einen potenziellen PC-Ersatz, der in der Regel weniger oft herumgeschleppt wird, geht dieser Wert noch in Ordnung, doch vergleichbare Mobilrechner wie das Asus W2000V oder Dell Inspiron 9300 halten knapp eine Stunde länger durch.
Sehr guter Ersteindruck
Für ein erstes Test-Sample hinterlässt das Asus A7JC einen ausgesprochen ausgereiften Eindruck und macht großen Appetit auf das Serienprodukt für den deutschen Markt. Seine hohe Systemleistung verdankt es in erster Linie dem schnellen Dual-Core-Prozessor von Intel, der beim Serienmodell sogar über 1,83 statt 1,66 Gigahertz Takt verfügen wird. Auch die Spieleleistung von Atis Mobility Radeon X1600 kann sich durchaus sehen lassen. Die Verarbeitung des Vorseriengeräts ist hochwertig, das Design gelungen und die Ausstattung üppig, aber die magere Akkulaufzeit lässt stark zu wünschen übrig. Fazit: Das Asus A7JC hat alles, was ein standesgemäßer PC-Ersatz braucht.

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Zitat: Habe das NB nun schon eine ganze Zeit, mußte aber leider feststellen, daß es Strom verbraucht, auch, wenn es ausgescvhaltet ist und vom Netz ist - es verbraucht über Nacht 10 % des Akkus....
Sehr guter Testbericht hier, Spitze!! Mich würde mal ein Test zw. A7JC und der Turion 64 X2 Version A7TC interessieren, da dieser ja deutlich billiger ist, ich jedoch noch nie einen AMD hatte.... ...
I bought the ASUS A7Jc in March. It has completely broken down twice for me... Although ASUS does intend to fix it, each repair takes 2 weeks which is way too long. Don't waste your time.
tatsächlich gekauft, dass W2Jc 8-) Ich würd sagen, gut!
Vielen Dank, ich schau mal drauf.