Eizo FlexScan S2410W im Test: Luxus-Breitbild im großen Stil
Ganz großes Kino für Videos und Spiele
Obwohl sich ein Breitbild-Flachbildschirm in erster Linie für Videoabende am PC anbietet, liefert Eizos Vertreter dieser Spezies auch abseits vom Freizeitvergnügen eine ausgesprochen ansehnliche Vorstellung ab. Zum einen reichen zwei Internetseiten nebeneinander kaum aus, um die gesamte Fläche auszufüllen, zum anderen lädt die scharfe Schrift auch zur alltäglichen Büroarbeit ein. Dank der hervorragenden Bildqualität ist auch der Einsatz für professionelle Bildbearbeitung, 3D-Animation oder Videoschnitt durchaus denkbar.
Störende Spiegelungen entfallen gänzlich, nur bei direktem Lichteinfall kann ein leichtes und durchweg vertretbares Glänzen auf dem Display entstehen. Für ein optimales Ergebnis sollte der FlexScan S2410W unbedingt an einem digitalen Grafikkarten-Ausgang betrieben werden, da der analoge Anschluss leider eine verwaschene Darstellung zur Folge hat.
Bei Spielen und Videos scheint sich das Widescreen-Display wie in seinem Element zu fühlen. Dem Zuschauer entgeht kein noch so kleines und dunkles Detail, zudem wirkt alles sehr farbenfroh, plastisch und lebendig. Den Geschwindigkeitsfanatikern unter den Computerspielern sei jedoch gesagt, dass es schnellere Flachbildschirme gibt.
Außerdem lassen sich Schlieren durch das breite Panaroma besser ausmachen als auf kleineren Bildschirmen. Dennoch hat sich der S2410W das Prädikat "spieletauglich" verdient, wenngleich bei schnellen Spielszenen leichte Nachzieheffekte sichtbar werden. Völlig schlierenfrei gelingt hingegen die Wiedergabe von Videos. Da bewegte Bilder in der Regel eine niedrigere Auflösung als 1.920 x 1.200 Punkte besitzen, müssen sie dementsprechend stärker gestreckt werden als bei kleineren Pixel-Aufkommen.
Dadurch können Videos je nach Qualität ein wenig grob wirken, wenn man direkt vor dem Bildschirm sitzt. Allemal sinnvoller erscheint es hier jedoch, sich mit ein paar Freunden auf dem nächstbesten Sofa niederzulassen. Der Blickwinkel spielt dabei eine untergeordnete Rolle, weil das Bild im ungünstigsten Fall lediglich etwas matter wird.
Fazit: Video-Referenz, die zweite
Abgesehen von der größeren Bildfläche und höheren Auflösung unterscheidet den FlexScan S2410W nur wenig vom kleineren FlexScan S2110W - und das ist auch gut so. Denn auch in 24 Zoll hat Eizos Breitbild-Display das Zeug zur Video-Referenz. Für Eizo typisch ist neben einer hoher Bildqualität leider auch ein happiger Preis, der allerdings eine nicht zu verachtende Fünf-Jahres-Garantie mit Vor-Ort-Austauschservice beinhaltet.
Weitere Widescreen-LCDs im Test:
- Dell UltraSharp 2405FPW (24 Zoll)
- Dell UltraSharp 2005FPW (20 Zoll)
- Eizo FlexScan S2110W (21 Zoll)
- Sony SDM-P234 (23 Zoll)
- ViewSonic VP231wb (23 Zoll)

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Sowas hört man gern. ;) Das Einstellen geht ohne Software mindestens genauso gut, es dauert bloß ein bisschen länger als mit Maus und Tastatur. Zumindest unter Windows braucht's auch keine Treiber. Wenn Du das TFT...
Wie immer ein interessanter und hervorragend gestalteter Testbericht :) Aber eine Frage bleibt für mich als Linux-Nutzerin offen: Kann man den S2410W auch ohne die mitgelieferte Software und spezielle Treiber, nur...