Hochauflösender 24-Zoll-Flachbildschirm im 16:10-Format
Eizo FlexScan S2410W im Test: Luxus-Breitbild im großen Stil
Monitore
Wie man einen hervorragenden Flachbildschirm noch besser macht? Ganz einfach: Man macht ihn größer. Statt auf 21 Zoll wie der FlexScan S2110W bringt es Eizos Größter auf beachtliche 24 Zoll. Mit seiner sichtbaren Diagonalen von 61 Zentimetern steigt er bereits in die Regionen mittelgroßer Fernseher auf. Da er seine enorme Auflösung im Breitbild-Format von 16:10 unterbringt, beschränken sich die unliebsamen "schwarzen Balken" bei der Video-Wiedergabe auf ein erträgliches Minimum.
Wie die kleineren Brüder FlexScan S2110W, L778 und S1910 verfügt der S2410W über den so genannten "Dynamic Motion Picture Overdrive", der Schlieren bei schnellen Spielen und Bewegtbildern vorbeugt. Dabei wird eine qualitativ zwar sehr hochwertige, aber normalerweise recht träge TFT-Technologie auf eine kürzere Reaktionszeit getrimmt, die Zocker wie Hobby-Cineasten gleichermaßen zufriedenstellen soll. Ob es dem S2410W gelingt und ob er tatsächlich alles besser kann als sein kleinerer Bruder, zeigt der Testbericht von netzwelt.
Inhalt
Gepiepse, blaues Licht und Sensortasten
Große Leuchte
Profi- und freizeittauglich
Ganz großes Kino für Videos und Spiele
Video-Referenz, die zweite
Technische Daten und Gesamtwertung
Wie der FlexScan S2110W und L778 ist der S2410W mit dem geschwungenen "ArcSwing"-Standfuß ausgestattet, der bei der Höhenverstellung eine bogenförmige Laufbahn beschreibt, was der natürlichen und ergonomisch sinnvolleren Sitzposition des Betrachters entgegenkommt. Das Display kann in seiner Höhe um bis zu 9,5 Zentimeter justiert und sogar bis zur Tischplatte abgesenkt werden. Hinzu kommt, dass der Monitor um maximal 172 Grad nach links und rechts geschwenkt sowie um 60 Grad nach hinten und fünf Grad nach vorne geneigt werden kann. Die Mechanik erweist sich zwar als hochwertig, aber leider etwas schwergängig.
Auch was das ansprechende Äußere des 24-Zöllers angeht, hat Eizo zweifellos den Bogen raus. Obwohl die eher einfach und schlicht gehaltene Optik vielleicht nicht gerade aufregend wirkt, verfügt sie jedoch über einen gewissen Charme - was nicht zuletzt den vielen Rundungen zu verdanken ist, die hier und da zum Vorschein kommen. Auf der Rückseite befinden sich gleich zwei DVI-I-Schnittstellen, welche digitale und analoge Signale von bis zu zwei angeschlossenen Computern handhaben können. Zur Serienausstattung gehören darüber hinaus zwei praktische USB-Ports am linken Gehäuserand. Wie wir es von Eizo gewohnt sind, fehlt es an nichts: Ausführliche Handbücher auf Papier und CD, Kabel für USB, analoge und digitale Grafikkarten sind inklusive.
Eizo FlexScan S2410W im Test
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Wie immer ein interessanter und hervorragend gestalteter Testbericht :) Aber eine Frage bleibt für mich als Linux-Nutzerin offen: Kann man den S2410W auch ohne die mitgelieferte Software und spezielle Treiber, nur über die Tasten, genauso optimal einstellen? Normalerweise benötigt man für TFTs ja keine Treiber.
Sowas hört man gern. ;) Das Einstellen geht ohne Software mindestens genauso gut, es dauert bloß ein bisschen länger als mit Maus und Tastatur. Zumindest unter Windows braucht's auch keine Treiber. Wenn Du das TFT über den digitalen Anschluss anklemmst, werden die wichtigsten Bildeinstellungen sowieso automatisch vorgenommen. Ich sehe da eigentlich keine Probleme.
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