Franz Ferdinand, Arctic Monkeys und Co. kostenlos

MP3-Special: Britrock zum Download

MP3-Special: Britrock zum Download Nachdem die New Yorker Band The Strokes anno 2001 mit "Is This It" auf den Plan trat und Gitarrenmusik wieder etwas salonfähiger machte, wurde auch in Europa die Suche nach ähnlichen Bands gestartet. In Glasgow wurde das britische Label Domino Records in Franz Ferdinand fündig. War 2001 das Jahr der Strokes, 2003 das der White Stripes, so stand 2004 voll und ganz im Zeichen der britischen Rockband Franz Ferdinand. Und dabei blieb es nicht.

Denn plötzlich schossen Britrocker wie Pilze aus dem Boden. Da wären zu nennen: die ebenfalls aus Glasgow stammende Band Sons And Daughters, deren Sängerin früher in den Diensten der Melancholiker Arab Strap stand; die großartigen, nein, genialen, aber an der Drogensucht von Pete Doherty gescheiterten The Libertines, die sich in Babyshambles (Doherty) und Dirty Pretty Things (Rest der Band) aufteilten; die an The Jam, Madness und XTC erinnernden Kaiser Chiefs; Art Brut, eine der ganz wenigen britischen Bands mit deutscher Beteiligung; die an Blur erinnernden Jungspunde von Hard-Fi; die großartigen Maximo Park sowie die nicht minder dem Dancepunk verschriebenen Bloc Party.

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Mitverantwortlich für den Erfolg so mancher Band war das britische Pop-Zentralorgan "New Musical Express", das aus jeder Fliege einen Elefanten machen konnte. Die ständige Hysterie ob des nächsten großen Dings ging allerdings dem ein oder anderen auf dem Festland mitunter zu weit. So war es schon verständlich, dass Anfang 2006 ein Kritiker der Berliner "tageszeitung" meinte: "Es gibt (...) Tage, da möchte man, dass dieses ganze abgeschmackte Spiel zur Hölle fährt: dieses quasi-natürliche Bedürfnis der britischen Popkultur, in regelmäßigen Wellen den Rest der Welt mit Kleingangs von Jungs zu überschwemmen, die unter Zuhilfenahme von zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug davon singen, was es heißt, jung, britisch, mächtig breit und pleite zu sein".

Anlass war die Veröffentlichung von "Whatever People Say I Am, That's What I'm Not", dem Debütalbum der Arctic Monkeys, das im Januar 2006 für Aufsehen sorgte. Es war mit 118.501 verkauften Exemplaren am ersten Tag drauf und dran, das schnellstverkaufte Debütalbum in der Geschichte der britischen Charts zu werden. Und es ist zweifellos gut. Sprich: Das Ende der Britrock-Invasion ist noch nicht in Sicht.

Allen Britrock-Fans bietet netzwelt hier eine Sammlung an kostenlosen MP3s, die im Internet zum Download angeboten werden.

Arctic Monkeys
I Bet You Look Good On The Dance Floor
Scummy (Demo)
From The Ritz To The Rubble
Mardy Bum (Demo)

Art Brut
Formed A Band
Emily Kane Rock
Good Weekend
Bang Bang Rock And Roll

Babyshambles
Shaking and Withdrawn Megamix
Untitled

Bloc Party
The Answer
She Is Hearing From Voices - Live At MTV2 SXSW 200
Helicopter (Whitey Remix)
Tulips
Two More Years (MSTRKRFT Remix)
Banquet

Franz Ferdinand
Darts of Pleasure

Hard-Fi
Cash Machine

Kaiser Chiefs
I Predict A Riot

The Libertines
Up The Bracket
Never Never

Maximo Park
The Coast Is Always Changing

Sons and Daughters
Dance Me In
Johnny Cash

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Beiträgeinsgesamt 2 Beiträge

Ich bevorzuge die Kaiser Chiefs - i predrict a riot ist ein großartiger Song!

Ich finde Maximo Park am besten!

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