iMac Core Duo im Test: Apples erster Intel-Bolide
Switchen für Einsteiger
Apropos Design: Über Design-Fragen ist der iMac natürlich erhaben, sein formschönes, in glänzendem Weiß gehaltenes Äußeres ist nicht nur extrem elegant, sondern auch absolut zeitlos. An den immer noch beliebten G3-iMacs ist ersichtlich, dass Apple bewusst auf den VW-Käfer-Effekt setzt und das Design so führt, dass die Rechner auch in Jahren noch eindeutig als Apple-Rechner mit schönem Design erkannt werden. Der iMac ist kein Rechner, der iMac ist ein Einrichtungs-Gegenstand, eine Skulptur, die man sich auch ohne Funktion in die Wohnung stellen würde.
Wunderhübsch und funktional
Nichts stört das Auge des Betrachters, sieht man vom kleinen, rund einen Quadratzentimeter großen Kamera-Auge an der Oberseite des Bildschirms ab: Hier hat die iSight-Kamera ihren Platz, bereit für allerlei Spielereien mit Photo-Booth oder für den nächsten Video-Chat via iChat oder Skype. Allerdings hat das strahlende Weiß des Rechners einen Nachteil: Es handelt sich um das gleiche Material, das auch beim iPod Verwendung findet, was zu Problemen mit Kratzern führen kann. Wer den Rechner also lange schön halten will, sollte in seiner Nähe nicht rauchen und darauf achten, keine aggressiven Reinigungsmittel oder kratzige Lappen zu verwenden.
imaccoreduo
Mit dem Universal-Logo identifizieren sich für Intel angepasste Applikationen
Der iMac Core Duo kommt selbst bei Quicktime-Codierung nicht aus dem Tritt.
Zum Vergleich: Der Redaktions-eMac G4 mit 1,25 GHz muss sich schon beim Öffnen von Photoshop massiv anstrengen.
Der Bildschirm des iMac Core Duo ist im Breitbild-Format. Das heißt, dass er eine Kino-Leinwand simuliert. Anders als die im PC-Bereich üblichen Bildschirme mit 4:3-Format besitzt der iMac einen 16:10-Bildschirm. Der ist erstaunlich gut, löst mit seinen 1440x900 Pixeln auch ordentlich hoch auf, wodurch sich bei Bild- und Filmbearbeitung keine Platzprobleme ergeben dürften. Auch künftigen Anforderungen ist der Rechner damit gewachsen, die Fenster lassen sich ordentlich verteilen, wodurch nie die Übersicht verloren geht.
Wie bei Apple-Rechnern üblich, ist der iMac bereits von Apple vorinstalliert. Ein Menü leitet den Anwender durch die erste Anwendung. Erklärungsbedarf besteht an dieser Stelle nicht, alles ist wie bei Apple üblich leicht verständlich und selbst für absolute Computer-Neulinge nachvollziehbar. Ein Umstiegs-Assistent bringt die Daten vom alten Mac via Firewire auf den neuen Rechner, Programme, Benutzerordner und Daten werden komplett übertragen, für knapp 60 Gigabyte brauchte der Assistent etwa zweieinhalb Stunden. Danach lässt sich der Rechner nutzen wie der alte, alles ist übertragen und läuft einwandfrei mit Mac OS X.4.4.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 16 Beiträge
naja, wer hat schon firewire 800 geräte?! Sehr gut geschrieben hat mich richtig in den bann gezogen! Ist im gegensatz zu dem 1.83 ghz imac der 2.00 ghz imac, natürlich mit dual core, schneller? Also...
Ups... stimmt! :-) Ich korrigiere das.
hat der nicht 16:10
Geht, aber mehr schlecht als recht, siehe: http://www.mactechnews.de/index.php?function=2&id=142
Zitat: Die x86 - Architektur wird aber sicher etliche Leute dazu veranlassen, eine Portierung von Win-doofs auf den iMac zu versuchen. Hoffentlich ohne Erfolg. ...