DvDisaster: Datenrettung und ihre Tücken
Wie werden die Daten gesichert?
Unsere CD ist also noch lesbar und das ist auch wichtig, denn für die erfolgreiche Wiederherstellung einer zerkratzten CD muss eine Fehlerkorrektur-Datei vorhanden sein. Aus dieser werden später die fehlenden Informationen berechnet. Die Erstellung dieser Datei dauert etwa zehn Minuten und benötigt durchschnittlich 100 Megabyte Speicher. Zumindest bei einer CD. Das sind etwas 15 Prozent der Originalgröße.
Die erste Belastungsprobe
Im ersten Verusch wurden normale Beanspruchungen simuliert, wie sie zum Beispiel beim Transport leicht geschehen. Simuliert wurde diese Belastung durch schlichtes Reiben der CD auf der Fensterbank aus Stein. Wie die CD danach aussieht, ist auf dem folgenden Foto deutlich zu erkennen:
Das CD-Rom-Laufwerk des Redaktionsrechners hatte mit dieser leichten Beschädigung allerdings noch keinerlei Probleme. Die Probe durch DvDisaster ergibt, dass alle Sektoren immer noch intakt sind. Die Fehlerkorrektur-Datei wird noch gar nicht benötigt. Die CD muss also heftiger auf der Fensterbank gerieben werden.
Belastungsprobe zwei
Der erste Versuch, auf der CD einige Sektoren zu zerstören, ist fehlgeschlagen. Die CD blieb voll funktionsfähig. Dass CDs eine etwas härtere Gangart durchaus verkraften, weiß jeder, der seine Musiksammlung lose in der Mittelkonsole des Autos lagert. Die zweite Simulation soll der CD etwas deutlicheren Schaden zufügen. So sieht die CD danach aus:
Die Kratzer sind jetzt schon sehr dicht nebeneinander. Nur der innere Kreis ist frei von Kratzern, die restliche CD sieht sehr mitgenommen aus. Es sind allerdings keine tiefen Furchen zu sehen. Die werden für eine Phase drei aufgespart, falls es soweit kommt.
Links zum Thema
- DvDisaster
- Tutorial: Zerkratzte CDs reparieren
- Hausratspolice zahlt den Computer, aber nicht die Daten



