Weiterempfehlen   Leserbrief
31.01.2006
Druckversion
powered by

Mit DvDisaster Daten von CDs und DVDs wiederherstellen

DvDisaster: Datenrettung und ihre Tücken

Fabian Parusel

DvDisaster: Datenrettung und ihre Tücken

Sie sorgen sich um Ihre Daten? Besonders um die Daten auf CDs und DVDs? Es gibt da ein kostenloses Programm im Netz, das sorgt für Sicherheit bei Ihren Silberlingen. Es nennt sich DvDisaster und legt eine Sicherungsdatei an, mit der auch eine verkratzte CD oder DVD wiederhergestellt werden kann.

Inhaltsverzeichnis

Das Programm läuft unter einer Open-Source-Lizenz und somit darf auch der Quellcode eingesehen und bearbeitet werden. Auf der offiziellen Homepage gibt es den Link zum Download und andere nützliche Informationen zum Programm. Veröffentlicht wurde die Anwendung auf der Berlios Entwickler-Homepage.

Datenträger auf Lesefehler testen

Für diesen Test haben wir eine CD vorbereitet. Darauf liegen einige Dateien verschiedener Art und unterschiedlicher Größe. Große Dateien sind anfälliger für Verluste, da sie viel mehr Sektoren einer CD belegen. Zunächst haben wir die frisch gebrannte CD mit der Software überprüft. Alles in Ordnung.



Bild verkleinernBild vergrößern

Das Programm hat bei unserer CD lediglich angemerkt, dass die letzten zwei Sektoren der CD leer seien. Das liegt daran, dass die CD mit Track-at-once gebrannt wurde, und ist nicht weiter wichtig. Solange alle Quadrate auf der CD grün sind, kann die CD ohne weiteres gelesen werden.


Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare

1 | 2 | 3 | 4 weiter »


Mehr über: Software, Brennsoftware, Sicherheit, Datenrettung

Links zum Artikel

Diskutieren Sie zu diesen Artikel im Forum!
Neues Thema eröffnen


matthias, am 31.01.2006 18:44

Danke für den Test. Sowas macht man ja zuhause nicht unbedingt, sondern wundert sich erst dann, wenn es nicht funktioniert.

Alles in allem scheint es jedoch selbst dann ein recht unsinniges Tool zu sein, wenn es funktionieren würde. Bei einer 100 MB großen Datei für die Wiederherstellung, lohnt es sich eher, die CD als Backup nochmal zu brennen und gut wegzupacken. Zumal CD-Rohlinge kaum noch etwas kosten. Und da auch dieser Test zeigte, daß kleinere Kratzer der CD als Medium mittlerweile kaum noch etwas ausmachen, sollte das eigentlich reichen. Wichtige Daten sichert man sowieso anders.


Anonym, am 31.01.2006 21:18

seh ich genauso... wichtige daten gehören mehrfach gesichert, das sollte angesichts der preise für cds oder dvds kein problem mehr darstellen...


accolon, am 01.02.2006 19:05

Der Artikel hat mich, ehrlich gesagt, ziemlich negativ überrascht. Das soll professioneller Journalismus sein? Selbst der Computerbild hätte ich so etwas nicht zugetraut...

Was bitte ist die "Berlios Entwickler-Gruppe"? Berlios nennt sich selbst "Open-Source-Mediator" und ist lediglich eine Plattform, auf der Entwickler ihre Projekte veröffentlichen können, ähnlich wie z.B. Sourceforge. Der Entwickler von DvDisaster ist Carsten Gnörlich, der mit Berlios selbst offenbar wenig zu tun hat, wie eine 2-Minuten-Recherche ergeben hat. Hier entsteht allerdings der Eindruck, dass Berlios für das Projekt verantwortlich ist.

Noch viel schlimmer finde ich allerdings die Testmethoden. Da werden CDs zerkratzt und wieder ausgelesen, anschließend wirft man dem Programm im Fazit vor: "In der Praxis funktioniert DvDisaster allerdings nicht sonderlich gut. Sobald Lesefehler auftreten, dauert es eine Ewigkeit ein Abbild der CD zu erstellen."

Nein, sowas! Eine zerkratzte CD lässt sich nicht mit voller Geschwindigkeit auslesen! Hmm, woran mag das liegen? Eventuell am Laufwerk, das bei seinen eigenen Korrekturversuchen die Umdrehungszahl drosselt?

Scheinbar ist dem Autor auch unbekannt, dass die Fehlerkorrektur von Laufwerken von Modell zu Modell und von Hersteller zu Hersteller gravierende Unterschiede aufweist. Was Laufwerk A noch problemlos frisst, erkennt Laufwerk B nicht mal mehr als beschriebenes Medium. Im Artikel fehlt jeglicher Hinweis auf die verwendeten Laufwerke, falls es überhaupt mehr als eines war...

Wenn das Auslesen schon auf dieser Ebene scheitert, kann selbst die beste Software nichts mehr retten.

Ich empfehle hierzu auch einen etwas fundierteren Artikel:
http://www.heise.de/ct/05/16/078/


Anonym, am 17.03.2006 02:04

Dem kann ich mich nur anschließen. Dieser sogenannte "Testbericht" ist einfach nur peinlich für seine Autoren.

"Dass CDs eine etwas härtere Gangart durchaus verkraften, weiß jeder, der seine Musiksammlung lose in der Mittelkonsole des Autos lagert" -- wenn dies die Gangart ist (und das ist sie offensichtlich beim Otto-Normal-BILD-Leser, der sein Hirn lieber in der Mittelkonsole des Autos lagert), die durch diese kleine Software-Perle wieder ausgebügelt werden soll, dann sind hier offensichtlich Perlen vor die Säue geworfen.

"Wenn das Programm ohne die Fehlerkorrektur-Datei auskommen würde, wäre es optimal als letzte Rettung." -- Ähm, hallo? Sollte dvdisaster (übrigens die korrekte Schreibweise des Namens) denn einen Voodoo-Zauber stattdessen verwenden?

Naja, eigentlich läßt man die Qualität des Artikels doch besser umkommentiert. lasse


Anonym, am 12.11.2006 19:57

ist doch ein gutes Proggy, um halt zu Prüfen, was so'ne CD/DVD noch taugt und ja auch schnell/klein (man brucht nich NERO anschmissen)


Anonym, am 29.11.2006 01:12

Hmm, ich hab selber das Programm getestet und sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Fehlerkorrektur ist gut an das Medium angepasst und macht eine CD je nach sichtweise sogar deutlich sicherer als wenn man alles doppelt brennt:
Damit bei einer doppelten Sicherung Daten unrettbar verloren sind müssen insgesamt nur zwei Sektoren ausfallen (bei beiden CDs je einer an der gleichen Stelle). Mit dvdisaster, je nach Einstellung, müssen mehrere Dutzend Sektoren unlesbar sein damit Daten wirklich verloren sind.
Außerdem muss eine beschädigte Disk mit dem Programm nicht sequenziell gelesen werden, denn es gibt einen Lesemodus be dem versucht wird, so schnell wie möglich genug lesbare Sektoren zu finden.


Neues Thema eröffnen Neues Thema eröffnen

Creative Commons LicenseDvDisaster: Datenrettung und ihre Tücken von netzwelt.de steht unter einer Creative Commons-Lizenz. Sie dürfen die Texte für nicht-kommerzielle Zwecke nutzen, bei Angabe und Verlinkung der Quelle "netzwelt.de".

Klicken Sie hier für weitere Informationen

Werbung


Top Software

Freeware Toplisten

Best Of Freeware: Top Freeware für den Alltag

Gute Software muss nicht teuer sein. Netzwelt zeigt Ihnen die besten Freeware Programme Ihrer Zunft, alle kostenlos.

Best Of: Grafik und Multimedia

Top Vollversionen

Software im Portrait

Es gibt Programme, da führt kein Weg dran vorbei, auch für die netzwelt nicht. Wir widmen diesen Evergreens und Essentials ganze Specials, die jede noch so kleine Funktion unter die Lupe nehmen.

Anleitungen

Software Anleitungen

Sie haben ein Problem, wissen aber weder mit welchem Programm Sie es lösen können noch wie Sie es später anwenden. Netzwelt klärt Sie in mehr als 100 Anleitungen auf.

akuma.de - Unser Musikdienst

Dramaking von Franky Kubrick Meine Grössten Erfolge von Wolfgang Petry Wahnsinn - Die Hits Von'79 Bis'95 von Bap Mein Geheimnis&Interview Bonus Track von Götz Alsmann Come Away With Me von Norah Jones A Collection Of Roxette Hits! Their 20 Greatest Songs! von Roxette
akuma.de - Das digitale Kaufhaus für Musik

Service-Angebote der netzwelt

Werbung


nach oben
Aktuell
Software Updates
Top Downloads
Downloadarchiv
Downloads per RSS
Software-Anleitungen
Video Anleitungen
Audio Anleitungen
Sicherheits Anleitungen
Anleitungen Übersicht
Software-Specials
Filesharing
Firefox
Google Earth
Windows Vista
Beliebte Freeware-Pakete
Video Freeware
Windows Vista Freeware
Foto Freeware
Windows XP Freeware

Wählen Sie aus über 3.000 Downloads die richtigen Programme für sich aus. Von Sicherheits-Software über Tuning-Tools und Bildschirmschoner oder sogar Spiele. Alle Downloads sind kostenlos. Wir unterscheiden zwischen Freeware (komplett kostenlos) und Shareware (Probeversion). Die Software wurde auf Funktionalität getestet und Viren geprüft und um Anleitungen, Testergebnisse, Tipps und Screenshots erweitert.

RSS Feed abonnieren Nie mehr ein Update dieser Seite verpassen?
Hier klicken, um netzwelt.de zu abonnieren!

Copyright © 2008 by netzwelt.de - DvDisaster: Datenrettung und ihre Tücken - Mit DvDisaster Daten von CDs und DVDs wiederherstellen
H2 media factory GmbH Impressum | Presse | Kooperationen | Werbung | Rechtliche Hinweise | Sitemap | Jobs