Asus A632 im Test: Spitzen-Navigator und PDA in einem
Auf den Ohren: Die Audio-Qualitäten
Ein pures Gehäuse macht aber noch längst keinen Taschen-PC, daher lohnt sich auch ein genauerer Blick auf das Innenleben des A632. Hier zieht ein XScale-Prozessor von Intel 416 Megahertz schnell seine Runden. Unterstützt wird er von 128 Megabyte Flash-ROM und 64 Megabyte SDRAM. Dem Nutzer stehen hiervon insgesamt allerdings nur 85 Megabyte zur freien Verfügung. Für Texte, Tabellen und die ein oder andere E-Mail reicht der Speicher sicher aus.
Wer den Pocket-PC aber auch als Entertainer einsetzen möchte, stößt sehr schnell an die Speichergrenzen. Kein Problem - bietet der A363 doch gleich zwei Schächte zur Aufnahme von Speicherkarten. Sowohl SD- als auch Mini-SD-Karten kann das Kombigerät lesen. Einen weiteren Pluspunkt ergattert das Testmodell bei einem Blick auf die Rückseite. Unter einer Plastikabdeckung versteckt sich hier ein problemlos austauschbarer Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 1.300 mAh.
Drahtlos streckt der Asus nur Bluetooth- und Infrarot-Fühler aus. Ein WLAN-Modul ist dem etwas teureren Bruder A636 vorbehalten. Dieser muss dafür ohne den zweiten Slot für Speicherkarten auskommen, ist ansonsten aber mit dem A632 identisch. In beiden Modellen erhielt Microsofts Windows Mobile 5.0 als Betriebssystem Einzug. Abseits der Navigation ist der MyPAL daher bestens für die alltägliche Organisation gerüstet. PowerPoint Mobile, Word Mobile und Excel Mobile sind bereits vorinstalliert. Gerade in dieser Disziplin ist er puren Navigationsgeräten, wie zum Beispiel dem ebenfalls von uns getesteten Acer d100, mindestens zwei Nasenlängen voraus.
Videos, Musik und Fotos - längst sind PDAs keine reinen Datensammler mehr. Auch der Asus bildet hier keine Ausnahme. Für Musik und Videos gleichermaßen verantwortlich fühlt sich natürlich der Windows Media Player. Die Pocket-Version leidet unter ein paar Schwächen. So kann etwa auf den Klang keinerlei Einfluss genommen werden.

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