Wann kommt das Macbook solo?
Apple: Neue iBooks in den Startlöchern
Bald, schon sehr bald wird Apple die "kleine" Consumer-Linie überarbeiten. Dieses Mantra beten Apple-Fans bereits seit Monaten. Und eigentlich hatte jeder damit gerechnet, dass die Macworld-Expo im Januar neue iBooks und mac minis auf Intel-Basis zutage fördern würde. Aber Fehlanzeige: Apple stellte iMac und Macbook Pro vor, zwei Geräte, die sich eher an Profis und Apple-Veteranen richten. Die Apple-Einsteiger guckten in die Röhre. Doch das neue iBook soll schon bald kommen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Heiteres Prozessor-Raten
- 2Kamera und Front-Row?
- 3Hochauflösende Mini-Displays
Wie bei Apple üblich rückt das Unternehmen freilich mit keinerlei Details bezüglich des Veröffentlichungstermins heraus. Neue iBooks? Nein, die wird es nicht geben. Natürlich nicht! Denn das neue iBook auf Intel-Basis wird mit höchster Wahrscheinlichkeit "Macbook" heißen. Ohne den Zusatz "Pro", den das Intel-Powerbook namens Macbook Pro nun trägt. Andererseits wäre die Weiterführung des Namens "iBook" ebenfalls konsequent, schließlich führt Apple ja auch noch den iMac. Doch die Namensgebung ist wohl Spekulation, wichtiger sind die technischen Daten.
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Heiteres Prozessor-Raten
Was mag da wohl kommen, als Einsteiger-Linie mit Intel-Prozessor? Die Newsseite Mactechnews spekuliert, dass die neuen Books wohl auf Basis eines Single-Core-Prozessors laufen werden, allein schon, um sie von der Kraft der zwei Herzen in Form des Intel Dual-Core-Prozessors der Profi-Linie abzuheben. Der Kandidat der Wahl ist der Intel Core Solo, eine Ein-Kern-Variante des Core Duo, rechnerisch nur halb so stark wie sein großer Bruder. Da sich der einzelne Kern die zwei Megabyte Cache jedoch nicht mit einem zweiten Kern teilen muss, kann der Prozessor hier einiges aufholen.
Die auf dem Papier schwächere Leistung bedeutet aber wenig: Im aktuellen iMac stößt der Prozessor nur selten an seine Grenzen und besser als der inzwischen rund sieben Jahre alte G4-Prozessor ist er allemal. Zumal der G4 nichts weiter als ein erweiterter G3-Prozessor ist, wodurch das Netto-Alter des Prozessors noch steigt. Zwar gab es Verbesserungen, die fast ein Jahrzehnt alte G3-Architektur ist jedoch der Hemmschuh jedes G4-Prozessors gegenüber Intels nagelneuen Core-Duo- und Core-Solo-CPUs, auch wenn die ebenfalls alte Strukturen in Form der x86er-Architektur mit sich herumschleppen.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Apple MacBook hier.
