Samsung SyncMaster 204B im Test: Groß, günstig, spieletauglich

Spielspaß groß geschrieben

Im hellen Tageslicht gibt es an der Ausleuchtung des Displays nur wenig auszusetzen: Zum Beispiel wird ein vollkommen schwarzer Bildschirm auch schwarz dargestellt. Bei einem ungünstig gewählten Sichtwinkel kann es allerdings passieren, dass aus dem Schwarz stellenweise ein tiefes Blaugrau wird. Wenn es draußen dämmert oder nur künstliches Licht scheint, sind an allen vier Rändern leicht hellere Streifen zu erkennen, während der schöne Schwarzwert mehr in ein tiefdunkles Grau abdriftet.

Unterhalb der optimalen Auflösung von 1.600x1.200 Punkten leidet zwar die Lesbarkeit kleiner Schriften, doch die Buchstaben bleiben immer noch gut erkennbar. Mit dem "Schärfe"-Regler kann das Bild nachträglich den eigenen Wünschen entsprechend angepasst werden. Im Vergleich zu den bisher getesteten Flachbildschirmen bewegt sich das Interpolationsverhalten des SyncMaster 204B noch im oberen Mittelfeld.

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Zu den Lieblingsbeschäftigungen des günstigen 20-Zöllers scheint neben der Textverarbeitung auch das Zocken zu gehören. Die Herstellerangabe der Reaktionszeit von fünf Millisekunden wird zwar nicht genauer spezifiziert, doch man sieht sofort, dass er zur schnelleren Sorte zählt. Lediglich bei rasanten Rennspielen und strategischem Kampfgetümmel tritt eine leichte Bewegungsunschärfe auf, wenn die Steuerung heftig herumgerissen wird.

Bei 3D-Shootern fällt sie sogar noch weniger stark ins Gewicht. Allerdings empfiehlt es sich, bei interpolierten Auflösungen die "Anti-Aliasing"-Funktion der Grafikkarte zu aktivieren, da das Display hier vermehrt zu unschöner "Treppchen"- und "Klötzchen"-Bildung neigt. Ein ähnliches Phänomen zeigt sich bei der Wiedergabe von Videos, doch leider auch bei der nativen Auflösung.

Denn die qualitativen Einschränkungen und so genannten "Artefakte", sprich Bildfehler, die sich bei besonders bei komprimierten Bewegtbildern kaum vermeiden lassen, werden weitgehend ungefiltert wiedergegeben. Abhilfe schafft nur ein höherer Abstand zum Monitor.

Schnäppchen oder nicht?

Die Frage, ob der Samsung SyncMaster 204B nun ein echtes Schnäppchen ist, können wir mit einem klaren "Ja" beantworten. Seine Stärken spielt er vor allem bei schnellen Games und Büro-Software aus. Dass 200 bis 300 Euro teurere 20-Zoll-LCDs vieles besser können, versteht sich unserer Meinung nach von selbst und ist durchaus zu verschmerzen. Denn schließlich lässt dafür das Preis-Leistungs-Verhältnis kaum Wünsche offen.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 4 Beiträge

Das wäre auf jeden Fall eine Überlegung wert, sonst geben wir die Blickwinkelabhängigkeit im Zusammenhang mit der Video-Wiedergabe an, und da hat er 8/10 Punkten bekommen, da fällt das auch nicht so stark auf wie...

Danke fuer die Antwort! Der Blickwinkel zur oberen Kante ist ca. 45°, der zur unteren ca. -30°, aber der Unterschied der beiden Blau ist wirklich krass imho. Bei eurer Bewertung fehlt noch ein "Office Anwendungen,...

Das Problem liegt nicht am Monitor selbst, sondern vielmehr an der verwendeten Technologie. So genannte TN-Panel, wie sie auch beim SyncMaster 204B verwendet werden, haben immer eine schlechtere Blickwinkeltoleranz...

Hat jemand konkret mehr Erfahrung mit dem SyncMaster 204B? Ich hab gerade einen vor mir stehen, und es ist unmoeglich ein gleichmaessiges Bild hinzubekommen. Ich hab ein RGB (50|80|255) Testbild vor...

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