Samsung SyncMaster 204B im Test: Groß, günstig, spieletauglich
Bildqualität: Farbe und Kontrast
Optik, Verarbeitung und erster Eindruck
Markante, kantige Formen und ein ansprechendes Zusammenspiel von Schwarz und Silber verleihen dem Monitor eine hochwertige Erscheinung. Dieser hält die recht wacklige Konstruktion allerdings nicht stand, da sie selbst leichtere Stöße aus der Ruhe bringen. Als überaus gelungen präsentiert sich dafür die butterweiche und dennoch präzise Mechanik, die individuelle Einstellungen stets beibehält. Für etwas mehr Ordnung auf dem Schreibtisch sorgt eine simple Kabelführung auf der Rückseite des Standfußes. Auf Anhieb sind wir mit der Anzeige des SyncMaster 204B nicht zufrieden, da sie zu Anfang unangenehm grell erscheint.
Dank MagicTune gestaltet sich das Finden der optimalen Einstellung sehr einfach und geht binnen weniger Minuten über die Bühne. Wer keine zusätzliche Software installieren will, ist auch schon mit dem übersichtlichen On-Screen-Menü bestens bedient. Ab Werk stehen fünf voreingestellte Helligkeitsstufen (MagicBright) für verschiedene Anwendungen wie "Text", "Internet", "Game", "Sport" und "Film" auf Knopfdruck abrufbereit. Das Hilfsmittel "MagicRotation" ermöglicht das Rotieren des Bildes über Tastenkombinationen. Im Gegensatz zum Software-Werkzeug "MagicTune" kann das On-Screen-Menü dafür aber leider nicht gedreht werden.
Außer den grundlegenden Merkmalen wie Kontrast und Helligkeit können auch Farbtemperatur und Gamma-Wert individuell justiert werden, letzterer jedoch nur in drei Stufen. Bei analogem Anschluss stehen zusätzliche Geometrie-Einstellungen zur Verfügung, auf die wir dank der optimalen Automatik allerdings gar nicht erst zurückgreifen müssen. Qualitative Unterschiede zwischen analoger und digitaler Verbindung sind mit bloßem Auge nicht auszumachen. Leider benötigt der 204B ganze fünf Sekunden, um zwischen den beiden Signalquellen umzuschalten - das können viele andere Flachbildschirme zweifellos besser.
Für einen TFT-Monitor mit TN-Panel erweist sich das neue Samsung-Modell als überaus sehenswert. Der hohe Kontrast ist ihm gleich anzumerken und sorgt für ein gleichermaßen scharfes wie farbenfrohes Bild, ohne dass ihn dabei eine Hochglanzfolie gleich zum reflektierenden "Schminkspiegel" abstempelt. So ist selbst bei ungünstigen Lichtverhältnissen noch ein ungestörtes Arbeiten möglich. Im Vergleich zu Flachbildschirmen mit IPS- oder VA-Technologie bleiben qualitative Abstriche aber nicht aus.
Blickwinkel, Ausleuchtung und Interpolation
So verändert sich das Bild schon bei leichten Änderungen des Blickwinkels, besonders wenn es von oben oder unten betrachtet wird. Dann wird es schnell matt und milchig oder zu dunkel. Schweift das Auge hingegen mehr zur linken oder rechten Seite, bleibt das Bild zwar länger stabil, doch der Kontrast nimmt immer noch sichtbar früher ab als bei den anderen TFT-Technologien. Hinzu kommt, dass dem 204B das Darstellen von feinen Farbabstufungen und -verläufen nicht immer einwandfrei gelingt.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 4 Beiträge
Das wäre auf jeden Fall eine Überlegung wert, sonst geben wir die Blickwinkelabhängigkeit im Zusammenhang mit der Video-Wiedergabe an, und da hat er 8/10 Punkten bekommen, da fällt das auch nicht so stark auf wie...
Danke fuer die Antwort! Der Blickwinkel zur oberen Kante ist ca. 45°, der zur unteren ca. -30°, aber der Unterschied der beiden Blau ist wirklich krass imho. Bei eurer Bewertung fehlt noch ein "Office Anwendungen,...
Das Problem liegt nicht am Monitor selbst, sondern vielmehr an der verwendeten Technologie. So genannte TN-Panel, wie sie auch beim SyncMaster 204B verwendet werden, haben immer eine schlechtere Blickwinkeltoleranz...
Hat jemand konkret mehr Erfahrung mit dem SyncMaster 204B? Ich hab gerade einen vor mir stehen, und es ist unmoeglich ein gleichmaessiges Bild hinzubekommen. Ich hab ein RGB (50|80|255) Testbild vor...