Kanadische Firma will RIAA-Klagen stoppen

Filesharing: Avril Lavignes Manager verteidigen P2P-Nutzer

Die Management-Firma Nettwerk hat angekündigt, einen P2P-Nutzer gegen eine Klage der US-Musikindustrie zu verteidigen.

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Nettwerk-CEO Terry McBride erklärte dazu diese Woche: "Das Verklagen von Musikfans ist keine Lösung - es ist das Problem." Nettwerk wird die Verteidigung einer texanischen Familie bezahlen, die von der RIAA für das Anbieten von 600 Musikdateien über eine Tauschbörse verklagt wurde. Die Firma hat zudem angekündigt, alle Kosten zu übernehmen, falls die betroffene Familie verlieren sollte.

Nettwerk wurde auf den Fall aufmerksam, als die Tochter der Familie sich im Web-Forum eines Nettwerk-Musikers den Frust von der Seele schrieb. Zu den von der RIAA beanstandeten Titel gehörte auch der Avril Lavigne-Song Sk8er Boi. Nettwerk vertritt neben Lavigne auch die Barenaked Ladies, Sarah Mclachlan und eine Reihe weiterer Künstler. Dazu betreibt die aus Kanada stammende Firma Plattenfirmen in ihrem Heimatland, den USA und Großbritannien, auf denen die Werke von Künstlern wie Paul van Dyk und Tiesto erscheinen.

Terry McBride erklärte, dass gerichtliche Auseinandersetzungen schädlich für die Kreativität und Leidenschaft des Musikgeschäfts seien. "Die derzeitige Vorgehensweise der RIAA ist nicht im Interesse meiner Künstler", so McBride.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge

Sehr schön, sehr schön. Da hat sich die OriginalCD von Avril hier im Regal ja tatsächlich gelohnt! Vielleicht hat die Firma verstanden, dass gute Musik weiterhin GEKAUFT wird?!

Ich lach mich kaputt. Ein blödes hin und her. Wann ist endlich mit diesem sinnlosen Klagen und Abgaben Schluß? Ich kann den Begriff Urheberrecht schon nicht mehr hören.

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