Filme ins Netz stellen leicht gemacht: Netzwelt testet Videodienste

YouTube, Dailymotion und Co.: Kostenlose Videodienste im Vergleich

Die Erfolge von Weblogs und Podcasts haben bewiesen, dass die Internetgemeinde ein großes Mitteilungsbedürfnis hat. Nun könnte die Stunde der Videoblogs schlagen: Mit kostenlosen Video-Diensten wie YouTube, Dailymotion oder Blip.tv können Internetnutzer unkompliziert Filme hochladen, in ihre bestehenden Websites einbinden oder sogar einen eigenen Videoblog ins Leben rufen. Netzwelt hat fünf Anbieter getestet und stellt Vor- und Nachteile der einzelnen Dienste vor.

Video-Dienste - Bei Castpost (im Bild) und Blip.tv können Nutzer auch mit wenig Aufwand einen eigen Videoblog erstellen. Neben Videos können hier auch Texte und Bilder gepostet werden.
Bei Castpost (im Bild) und Blip.tv können Nutzer auch mit wenig Aufwand einen eigen Videoblog erstellen. Neben Videos können hier auch Texte und Bilder gepostet werden.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Videos hochladen kinderleicht
  2. 2Dailymotion punktet mit Webcam-Unterstützung
  3. 3Streaming oder Download
  4. 4Ourmedia: Upload ohne Limits
  5. 5YouTube: Schlechte Qualität wegen Datei-Konvertierung
  6. 6Blip.tv und Castpost: Videoblog inklusive
  7. 7Dailymotion und YouTube: Teilen nur mit Freunden

Um die Angebote der Anbieter zu vergleichen, hat netzwelt mit Digitalkameras zwei Videos aufgenommen und bei allen fünf Anbietern hochgeladen. Während eine Sony Cybershot eine MPG-Datei in einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln aufzeichnete, speichert die Canon Powershot ein Video mit 320 x 240 Pixeln in einem Avi-Container. Wer sehen möchte, wie die Videos auf den verschiedenen Seiten wiedergegeben werden, findet die entsprechenden Links in der Tabelle am Ende des Artikels.

Videodienste

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Video-Dienste - Bei Castpost (im Bild) und Blip.tv können Nutzer auch mit wenig Aufwand einen eigen Videoblog erstellen. Neben Videos können hier auch Texte und Bilder gepostet werden.
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Bei Castpost (im Bild) und Blip.tv können Nutzer auch mit wenig Aufwand einen eigen Videoblog erstellen. Neben Videos können hier auch Texte und Bilder gepostet werden.

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Video-Dienste - Danach heißt es warten; bei Blip.tv und Dailymotion zeigt eine Statusanzeig den Upload-Fortschritt an.
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Danach heißt es warten; bei Blip.tv und Dailymotion zeigt eine Statusanzeig den Upload-Fortschritt an.

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Video-Dienste - Die Wiedergabe erfolgt bei allen Diensten als Videostream in einem Browserfenster. Bei Ourmedia und Blip.tv können Nutzer die Datei aber auch herunter laden.
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Die Wiedergabe erfolgt bei allen Diensten als Videostream in einem Browserfenster. Bei Ourmedia und Blip.tv können Nutzer die Datei aber auch herunter laden.

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Video-Dienste - Bei Ourmedia und Blip.tv können auch genau angeben, was andere Nutzer mit dem Video anstellen dürfen. Hier im Bild ist die Creative Common License für eines der Netztwelt-Test-Videos bei Ourmedia.
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Bei Ourmedia und Blip.tv können auch genau angeben, was andere Nutzer mit dem Video anstellen dürfen. Hier im Bild ist die Creative Common License für eines der Netztwelt-Test-Videos bei Ourmedia.

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Video-Dienste - Danach wählt man einfach über ein Explorer-Fenster die Datei auf der Festplatte aus, die hochgeladen werden soll.
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Danach wählt man einfach über ein Explorer-Fenster die Datei auf der Festplatte aus, die hochgeladen werden soll.

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Video-Dienste - Bei Diensten, die die Videos vor der Veröffentlichung noch konvertieren, wie etwa Dailymotion kann es einige Zeit dauern, bis das hoch geladenene Video abgespielt werden kann.
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Bei Diensten, die die Videos vor der Veröffentlichung noch konvertieren, wie etwa Dailymotion kann es einige Zeit dauern, bis das hoch geladenene Video abgespielt werden kann.

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Video-Dienste - Der Upload-Prozess bei den Video-Diensten ist kinderleicht, wie sich am Beispiel YouTube zeigen lässt: Zunächst müssen Nutzer einige Informationen über das Video wie einen Titel oder Tags eingeben.
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Der Upload-Prozess bei den Video-Diensten ist kinderleicht, wie sich am Beispiel YouTube zeigen lässt: Zunächst müssen Nutzer einige Informationen über das Video wie einen Titel oder Tags eingeben.


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Videos hochladen kinderleicht

Eines haben alle getesteten Anbieter gemeinsam: Internetnutzer können ihre Videos kostenlos und sehr unkompliziert ins Netz stellen (siehe Mediengalerie). Der Ablauf ist dabei bei allen Seiten ähnlich: Zunächst wählen Nutzer über die Weboberfläche in ihrem Browser-Fenster eine Video-Datei auf ihrer Festplatte aus. Danach müssen sie einige Informationen zum Video eingeben wie zum Beispiel den Titel oder den Ort der Aufzeichnung. Zusätzlich können die Videos noch mit so genannten Tags versehen werden: Die Schlüsselwörter sollen es anderen Nutzern erleichtern, über die Suchfunktion Videos zu bestimmten Themen zu finden. Die netzwelt-Testvideos sind zum Beispiel mit den Tags "netzwelt" und "Bonn" gekennzeichnet.

Nach der Eingabe der Video-Informationen kann per Mausklick der Upload gestartet werden: Je nach Dateigröße und der Bandbreite des Internetanschlusses kann das Hochladen einige Zeit dauern. Damit Nutzer immer über den Fortschritt des Datentransfers auf dem Laufenden sind, wird bei DailyMotion und Blip.tv während des Uploads eine Statusanzeige eingeblendet.

Dailymotion punktet mit Webcam-Unterstützung

Wer eine Webcam an seinen Rechner angeschlossen hat, kann bei DailyMotion auch Videobotschaften live ins Internet übertragen - mit der USB-Kamera in der netzwelt-Redaktion funktionierte das problemlos. Diese Funktion erspart Anwendern den Aufwand, einen mit der Webcam aufgezeichneten Video-Clip erst als Datei auf die Festplatte ablegen zu müssen. Zusätzlich können Nutzer ihre Videos bei DailyMotion sogar per E-Mail einschicken.

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