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30.01.2006
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Fast viermal so viele Titel wie im Vorjahr abgesetzt

Musicload: 15 Millionen Songs in 2005 verkauft (Update: Apple-Zahlen)

MP3-Downloads

Der kommerzielle Musik-Download-Anbieter Musicload hat im letzten Jahr über 15 Millionen Songs verkauft. Das ist fast viermal so viel wie im Jahr davor. Die T-Online-Tochter sieht sich damit einmal mehr an der Spitze der deutschen Musikdienste: "Unsere Verkaufszahlen in Deutschland belegen unseren Anspruch auf die Marktführerschaft", so Musicload-Managerin Susanne Peter.

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Laut einer IFPI-Untersuchung wurden 2005 in Deutschland rund 21 Millionen Download-Songs verkauft. Mit 15 Millionen verkauften Musikdateien hat sich Musicload den Löwenanteil davon gesichert. Musicload-Kunden kaufen vor allem im schnelllebigen Top-Ten-Bereich viele Musikdateien.

Musicload-Ausbau 2006

Um auch in den nächsten Jahren weiter an der Spitze mitzumischen, soll das Musicload-Angebot in diesem Jahr erweitert werden. "Um unseren Vorsprung vor den anderen Anbietern auszubauen, werden wir 2006 zahlreiche neue Funktionen in unser Angebot integrieren", so Susanne Peter. Schon länger ist bekannt, dass Musicload beispielsweise mit der Erweiterung um einen Abo-Dienst liebäugelt.

Musicload startete 2003 seinen Dienst in Deutschland. Mittlerweile umfasst das Musicload-Angebot rund 800.000 Songs aus verschiedenen Rubriken. Einzelne Titel sind ab knapp 80 Cent zu haben, komplette Alben für unter acht Euro.

Update: IFPI sorgt für Zahlen-Wirrwarr

"Wir freuen uns, dass der iTunes Music Store in Deutschland im Jahr 2005 über 15,5 Millionen Songs verkauft hat", hieß es heute von Apple-Sprecher Georg Albrecht gegenüber dem Nachrichtendienst dpa. Demnach wäre iTunes hauchdünn Marktführer im deutschen Online-Musikgeschäft.

Addiert man die Downloads der beiden Marktführer, dann haben diese über 30 Millionen Songs verkauft, die IFPI berichtet aber von lediglich 21 Millionen Downloads. Wo ist der Fehler? Bei der IFPI, die hat nämlich einen Teil der Verkäufe gar nicht mitgezählt. "Musikstücke aus Verkäufen von kompletten Alben sind dabei nicht berücksichtigt worden", sagte IFPI- Wirtschaftsreferent Johann-Friedrich Brockdorff gegenüber der dpa. Die endgültigen Zahlen sollen im März präsentiert werden. Insgesamt dürfte das Absatzvolumen bei rund 40 Millionen Downloads liegen. Immerhin verkauft AOL allein rund 500.000 Titel im Monat.


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hobbyesel, am 25.01.2006 15:06

das ist ja großartig... 15 millionen von minderwertigen musikaufnahmen.. echt nicht schlecht.

weiter so musicload. :respect:


Ron Sommer, am 30.01.2006 16:01

mich würden die Verkaufszahlen von allofmp3 DOT com im Vergleich zu iTunes/Musicload interessieren ;-)


pixel, am 30.01.2006 21:24

also ich verstehe eure zahlen immer nicht. das ist jetzt nicht das erste mal. vielleicht könntet ihr da a) etwas besser recherchieren oder b) die missverständnisse gleich im text aufklären.

bei diesem text geht es z.b. um die anmerkung:
Zitat:

Der kommerzielle Musik-Download-Anbieter Musicload hat im letzten Jahr über 15 Millionen Songs verkauft. Das ist fast viermal so viel wie im Jahr davor.


15 mio. songs im jahr macht 1,25 mio. pro monat. nun steht aber in dem artikel
http://www.netzwelt.de/news/71903-onlinemusikdienste-wer-verkauft-was-und.html, dass musicload 1 mio. songs pro monat verkauft. also wo hat sich da was vervierfacht? sicherlich ist der artikel von sommer 2005 - woher hattet ihr die daten und von wann sind die? heißt das dann also, dass die zahlen in keinster weise überraschend sind und dass es das gesamte jahr durch keinen nennenswerten steigungen gab? schließlich hattet ihr im sommer schon diese zahlen.

und dann würde ich mir mal als nächstes thema das zahlenwirrwarr der IFPI vornehmen. die bejammern ja bekanntlich bei jeder präsentation der quartalszahlen ihre sinkenden verkaufszahlen. hier hat man wiedermal (möchte man mal sagen) 1/3 der downloads unterschlagen. ähnliches thema 2004 in den USA: Nielsen Rating System At Odds With RIAA's Claim Of "Lost Sales" (http://www.kensei-news.com/cgi-bin/bizdev/exec/view.cgi/29/23374). vielleicht recherchiert ihr das mal nach. danke.


GreasySpoon, am 30.01.2006 21:49

hi pixel,

das zahlenwirrwarr bei uns ist eigentlich gar keines. in erster linie ist es richtig, dass musicload damals so viele downloads hatte, der schub kam im oktober mit den kostenlosen downloads. gleichzeitig hatte itunes keine zahlen rausgerückt. die 15,5 mio ist das erste mal eine zahl genannt worden, die man nicht berechnen muss.

ich werde der vollständigkeit halber aber morgen mal meinen alten artikel updaten.

richtig wäre jetzt musicload 1,25, itunes 1,3, aol 0,6 mio. das sind die ersten drei. bin auf die saturn und magix bzw. medion zahlen noch gespannt, dann frische ich den artikel auf.

nochmals zu deinen fragen: die zahlen stammen immer vom anbieter selbst bzw. von schätzungen oder internen quellen.

auf sicht des gesamtjahres gab es schon eine nennenswerte steigerung gegen ende des jahres, in erster linie bei musicload. itunes dürfte in den letzten monaten ähnlich gewachsen sein - allerdings mit weniger werbeaufwand.


immorb, am 30.01.2006 21:58

iTunes in 2005 vor Musicload
In der vergangenen Woche beanspruchte Musicload von T-Online die Marktführerschaft in Deutschland beim digitalen Download von Musik.
Und jetzt liest man dies>> Apple will T-Online überholt haben


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