"Zu viele Händler für zu wenige Kunden"
Music Markt: Online-Musikmarkt vor Konsolidierung?
Pünktlich zur Musikmesse Midem in Cannes tauchen Spekulationen über die Zukunft des Online-Musikhändlers Napster auf. Die Firma verneint jegliche Spar- und Verkaufspläne. Doch Marktforscher glauben, dass zwangsläufig bald einige Online-Musikhändler aufgeben werden.
Der Onlinedienst Digital Music News berichtete vor wenigen Tagen, Napster beabsichtige, bald zahlreiche Mitarbeiter zu entlassen. Auch der Verkauf der Firma werde erwogen. Das Dementi folgte erwartungsgemäß auf dem Fuße. Glaubt man Napster, dann geht es der Firma mit 500.000 Abonnenten und 100 Millionen Dollar Kapital prima. Genaue Details wird man jedoch erst Anfang Februar erfahren, wenn Napster seine Bilanz für das letzte Quartal vorlegt.
Unabhängig von Napsters Schicksal zeichnet sich derzeit ab, dass es zu einer Konsolidierung im Online-Musikmarkt kommen wird. "Es gibt einfach zu viele Händler und zu wenige Konsumenten", meint dazu Mark Mulligan vom Marktforschungsinstitut Jupiter. Insbesondere in Europa werde es deshalb in naher Zukunft zu einem deutlichen Umbruch kommen.
Ins gleiche Horn stieß jetzt auch der RealNetworks Europachef Gabriel Levi. Angesichts von 355 Download-Händlern erklärte Levi gegenüber der Presse in Cannes: "Ich glaube nicht, dass sie alle überleben können."

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insgesamt 1 Beitragangebote verbessern! dann kommen auch die kunden. in einer stadt können auch mehrere musikläden überleben, wenn sie ein eigenes profil aufbauen. wer aber nur den katalog von "24/7" nutzt verschwindet genauso in der...