Kein Frosch, kein Prinz, aber auch keine Kaulquappe mehr
Macht Luft singend: Terratec Noxon 2 im Test
Der Noxon Audio 2 ist fast ein Frosch. Nur statt Fliegen fischt er mit einer langen WLAN-Zunge Musik vom Himmel. Fliiip, Fliiip, Fllapp. Evolutionsbedingt sieht er dabei nicht nur besser aus als sein Vorgänger, die Kaulquappe Noxon 1. Auch in technischer Hinsicht hat sich etwas getan.
Inhaltsverzeichnis
- 1Der erste Blick, der anschließende Griff
- 2Unmagische Lichter töten Märchen
- 3Die Software
- 4Internet-Radio: Die Welt zu Gast in Ihrer Küche
- 5Fazit
Zum Sprung bereit, mit weit geöffnetem Mund und einem kleinen Stummelschwanz auf der Hinterseite - das Design des Noxon Audio 2 von Terratec könnte man abseits der Tierwelt etwas blumig auch als dynamisch, agil, gedrungen, inspirativ bezeichnen. Der Praktiker allerdings rümpft dann die Nase, hebt warnend den Finger in Richtung des Nettetaler Firmensitzes und weist mit fester Stimme darauf hin, dass die Parallelen zum Apple Mini-Mac doch allzu deutlich ausfallen.
Auf einen Punkt gebracht, der circa 180 Euro teure Netzwerkplayer muss sich auf der Stereoanlage oder im Regal nicht wegen seines Äußeren schämen. Die vordere Seite wird vollständig von einem LCD-Display samt eines voluminösen Rahmens eingenommen. Schade, ohne diesen Rahmen brächte es die Anzeige auf eine Diagonale von stolzen 13 Zentimetern. Übrig bleiben davon leider nur etwa acht Zentimeter.
Der erste Blick, der anschließende Griff
Bei der Verarbeitung leistet sich Terratec keine Fehlgriffe. Das gesamte Gehäuse ist robust und solide, ruht sicher auf vier gummierten Standfüßen. Sechs Hardware-Tasten, die in verkleinerter Form auch auf einen tragbaren MP3-Player passen würden, werden von einer plexiglasschimmernden, weißen Oberfläche eingefasst. Der Druckpunkt aller Tasten ist ordentlich, die Qualitätsanmutung eher durchschnittlich. Das hohle Plastik schmeichelt der Hand längst nicht so sehr, wie der Blick es vorgaukelt.
An der Geräte-Flanke schützt ein Schieber die USB- und Kopfhörer-Schnittstellen vor Staub und sonstigem Schaden. Auf der Rückseite entdeckt der Daheimhörer neben traditionellen Audio-Chinch-Verbindungen, nun auch eine digitale Möglichkeit Musik zu übertragen. Die optische Schnittstelle wurde beim Noxon Audio 1 noch schmerzlich vermisst. Hier können einige MP3-Player, hauptsächlich aber Minidisc-Player mit einer optischen Schnittstelle, ankoppeln und beispielsweise Internet-Radio verlustfrei mitschneiden.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 5 Beiträge
...müsste gehen, wenn du am pc einen audiostream zB aus WinAMP mit Stream-PlugIn zur Verfügung stellst (quasi eigenes Internetradio)
Ich möchte mehrere NOXON 2 Geräte in meiner Wohnung an Stand Alone Stereoanlagen betreiben. Gibt es einen Modus, wo alle Synchron die gleichen Songs spielen können? Bei Philips heisst das "Party Modus"
Was das Teil kann, siehst du am besten in der Anleitung und die gibts online unter: http://entertainde.terratec.net/modules.php?op=modload&name=Downloads&file=index&req=viewsdownload&sid=452
Ist das Gerät WPA tauglich?
Was nutzt das tollste Gerät, wenn es schon seit einem halben Jahr angekündigt wird aber der Verkaufsstart immer wieder verschoben wird? So vergrault man auch erfolgreich potentielle Kunden...