Der richtige Stromversorger für Ihren Rechner

Ratgeber: Das richtige PC-Netzteil finden

Beim Desktop-Rechner lassen sich mit einem hochwertigen und effizienten Netzteil Strom und Geld sparen. Dennoch achten viele PC-Käufer eher auf die Leistung von Grafikkarte, Prozessor oder Festplatte, bevor sie dem Netzteil einen genauen Blick gönnen. Ein Fehler - denn gute Markennetzteil sind nicht nur effizient, sondern sorgen auch für stabilen und sorgenfreien PC-Betrieb.

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Be Quiet Dark Power Pro P7 850 Watt
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1AC/DC: Die Grundlagen
  2. 2DC-DC-Technik: Zusätzliche Platine für mehr Effizienz
  3. 3Aktive PFC: Leicht und leistungsstark
  4. 4Grafikkarte als wichtigster Verbraucher
  5. 5Aktiv, passiv oder semi-passiv?
  6. 6Kabelmanagement
  7. 7Wichtigstes Merkmal: Effizienz
  8. 8Leistung klug kalkulieren

AC/DC: Die Grundlagen

In Prinzip macht ein Netzteil nichts anderes, als den Strom aus der Steckdose für den Bedarf der PC-Innereien zuzubereiten. "AC/DC" heißt das Zauberwort, um das es im Grunde geht. Dabei ist keineswegs die Rede von der gleichnamigen Rock-Band aus Australien. "AC" steht vielmehr für "alternating current", sprich Wechselstrom, bei "DC" dreht es sich um "direct current", also Gleichstrom. Mit dem Wechselstrom aus der Steckdose kann die Computer-Hardware nicht viel anfangen, denn die arbeitet mit Gleichstrom. Ein klarer Fall für das Netzteil, das entsprechend auch als Schaltnetzteil bezeichnet wird.

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Der Transformator verwandelt nicht nur Wechsel- in Gleichstrom, sondern verteilt den Strom auch auf verschiedene Kabel. Diese werden in Spannungen zu zwölf, fünf und 3,3 Volt aufgeteilt, denn jede PC-Komponente benötigt eine bestimmte Spannung. Eine gelbe Leitung steht für zwölf Volt, eine rote für fünf Volt, eine orangefarbene für 3,3 Volt. Eine schwarze Leitung leitet hingegen die so genannte "Masse" - also negative Gleichstrom-Ladungen. Am wichtigsten für die Stromversorgung eines modernen Rechners ist die Zwölf-Volt-Schiene, da die Hauptverbraucher, Prozessor und Grafikkarte, ihren Strom aus dieser Leitung beziehen.

DC-DC-Technik: Zusätzliche Platine für mehr Effizienz

Die DC-DC-Technik - die englische Abkürzung bedeutet "direct current to direct current" und bezeichnet Gleichstrom-Umwandlung - ist bislang ausschließlich High-End-Netzteilen vorbehalten. Anstelle mehrerer Spannungen liefert der Haupttransformator nur die 12-Volt-Schiene, dazu kommt meist eine kleine Zusatzplatine zum Einsatz. Das Verfahren entlastet die anderen Spannungsschienen, die nicht mehr so großen Schwankungen ausgesetzt werden wie bei herkömmlichen Netzteilen, dadurch steigt wiederum die Effizienz des Netzteils.

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Aktive PFC: Leicht und leistungsstark

Vor dem Kauf eines Netzteils lohnt sich der Blick ins Kleingedruckte. Dort sollte von einer "aktiven PFC" die Rede sein. Die drei Buchstaben stehen für "power factor correction", zu Technik-Deutsch "Leistungsfaktorkorrektur". Eine Passiv-PFC hat gleich mehrere Nachteile: Einerseits fällt das Gewicht des Netzteils vergleichsweise hoch aus, weil ein klobiger Transformator in Form einer Spule zum Einsatz kommt. Das führt außerdem zu einer niedrigen Leistungsausbeute, was neben hohem Verbrauch auch ausgeprägten "Elektrosmog" mit sich bringt.

Bei einer aktiven, durch eine elektronische "Karte" geregelten PFC wird der eingehende Strom aus der Steckdose bis zu 99 Prozent umgesetzt. Das kommt auch der Stromrechnung zugute. Dieser Wert ist jedoch nicht mit der Effizienz zu verwechseln, die den Wirkungsgrad aus einem anderen Blickwinkel betrachtet und auch andere Faktoren - zum Beispiel die Wärmeabgabe - mit einbezieht. Sehr gute Netzteile erzielen eine Effizienz von über 90 Prozent, mit weniger als 80 Prozent sollten sich Käufer nicht abspeisen lassen.

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