Skype-Erweiterungen: Was VoIP nicht alles kann
MP3-Player zum Schweigen bringen
Anrufbeantworter: Auch mit Skype-Konkurrenz
Mit der "Skype Answering Machine" (SAM) und "Pamela" gibt es zwei Anrufbeantworter-Programme für Skype. Wer allerdings SkypeIn nutzt, bekommt von Skype einen Anrufbeantworter dazu. Für alle, die kein SkypeIn haben möchten, gibt es den Anrufbeantworter auch alleine - für fünf Euro pro Quartal und für 15 Euro im Jahr. Allerdings hat er den großen Vorteil, dass er auch Nachrichten aufnimmt, wenn der Skype-Nutzer offline ist. SAM und Pamela können das nicht.
Hotrecorder: Alles aufnehmen
Ähnlich ist Hotrecorder: Das Programm kann den Audio-Verkehr auf dem Rechner aufzeichnen. In der kostenlosen Variante konnte es allerdings nicht so richtig überzeugen.
Wer nebenbei gerne Musik hört, muss für ein eingehendes Telefonat das Abspielprogramm anhalten. Allerdings geht es auch eleganter: mit einem Programm, dass die Wiedergabe automatisch stoppt, wenn jemand anruft, und sie wieder startet, wenn das Gespräch zu Ende ist. MiTunes ist für iTunes verantwortlich, während "Mute for Skype" den Windows Media Player, Winamp und VLC zum Schweigen bringt.
Adressbuch-Plugins: Direkt wählen
Microsoft- und Mozilla-Nutzer können Skype in ihre persönlichen Adressbücher integrieren. Mit "SkypeIt!" lassen sich Kontakte im Thunderbird-Adressbuch mit der rechten Maustaste anrufen; in Outlook erledigen das "Look2Skype" oder "Outlook/Skype".
SMS vom Handy zu Skype
Auch SMS-Fans kommen auf ihre Kosten: Mit SMS-to-Skype lassen sich SMS-Nachrichten an Skype-Nutzer verschicken. Die SMS müssen zwar an eine britische Mobilfunknummer geschickt werden; meist ist der Versand nach England aber nicht teurer als eine normale SMS. Der Dienst funktioniert zuverlässig, und auch in die andere Richtung soll es ihn einmal geben. Allerdings steht das noch in den Sternen.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Internettelefonie hier.
