Von der Tauschbörse zum sozialen P2P-Netzwerk

Filesharing: Limewire plant Web-Community

Seit dem Tauschbörsen-Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA fragen sich P2P-Fans: Und was wird jetzt aus Limewire? Erste Indizien deuten darauf hin, dass die Firma an einer Wiedergeburt als soziales Mediennetzwerk arbeitet.

Limewire plant Web-Community

Im September letzten Jahres tauchten erstmals Anzeichen dafür auf, dass Limewire Filter in seine P2P-Software integrieren wird. Im Dezember gab die Firma dann eine Zusammenarbeit mit den Online-Musikanbietern Weedshare und Magnatune bekannt. Bereits zuvor hatte Limewire angekündigt, bald Tausende von Weedshare-Dateien zum Download über das Gnutella-Netz anzubieten.

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In den letzten Wochen tauchten dann auf der Limewire-Website Stellenangebote für Webdesigner und Entwickler von Web-basierten Applikationen auf. Den Bewerbern wird versprochen, sie würden an einer Webseite mit "digitalen Medien, sozialen Netzwerk-, Weblog und Wiki-Elementen" arbeiten. Limewires Mutterfirma Lime Group bemüht sich zudem seit Ende Dezember aktiv um die Rekrutierung von Mitarbeitern an indischen High-Tech-Universitäten.

Limewires Ziel ist offenbar der Aufbau einer Web-basierte Download-Community mit legalen Inhalten. Einen ersten Ausblick darauf ergibt eine Beta-Version des Limewire-Portals Magnetmix, die bereits die Daten für den Download von knapp 3000 CDs bereithält. Offenbar will Limewire diesen Katalog um Nutzer-generierte Inhalte erweitern und damit zu einer Art P2P-basierten Alternative zu sozialen Netzwerken wie Myspace.com werden.

Limewire plant Web-Community

Unklar ist, welche Rolle die Entwicklung des klassischen Limewire-Clients in diesem Zusammenhang hat. Dessen Entwicklung läuft offenbar weiter. Möglicherweise wird die offizielle Limewire-Version in Zukunft den Download von urheberrechtlich geschütztem Material verhindern, eine Veränderung des Source Codes durch Drittentwickler wie etwa das Frostwire-Team jedoch stillschweigend geduldet.

Limewire könnte damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die Firma hätte keine Klagen der Entertainment-Industrie mehr zu befürchten. Gleichzeitig würde sie sich über Web-basierte Anzeigen neue Einnahmequellen erschließen und wäre damit nicht mehr auf den Verkauf ihrer Software oder gar zwielichtige Adware-Zugaben angewiesen.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 5 Beiträge

du bist doch doof Dass LimeWire die Veränderungen durch Frostwire stillschweigend hinnimmt, ist doch logisch, schließlich ist Limwire open source, oder nicht? Wenn man seine Software als open source...

ficken in the ass yo yo yo schwuchtel

Dass LimeWire die Veränderungen durch Frostwire stillschweigend hinnimmt, ist doch logisch, schließlich ist Limwire open source, oder nicht? Wenn man seine Software als open source rausbringt, kann man hinterher...

es steht da nicht, dass limewire im moment adware hat, sondern, dass es keine mehr bräuchte. und limewire hatte adware gehabt. insofern ist es nicht falsch.

Da LimeWire seit langem keinerlei Adware mehr hat, würde ich doch darum bitten, dass der letzte Teilsatz rausgenommen wird. Arne - http://draketo.de

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