Sony SDM-S205K im Test: Vielseitiger Flachbildschirm mit 20 Zoll

Ohne Software: Einstellung mit Maus und Tastatur

Die hinteren Anschlüsse stecken hinter einer abnehmbaren Klappe und gegen Kabelsalat hilft eine Halterung am Standfuß. Am linken Rand ist die Klinken-Steckdose für die Tonübertragung untergebracht, hinten rechts liegen die insgesamt vier USB-Schnittstellen. Diese lassen sich nur dann nutzen, wenn beide USB-Kabel an einem oder zwei verschiedenen Rechnern angeschlossen sind. Beim Betrieb eines Einzelrechners gewinnt man dadurch also nur zwei weitere USB-Anschlüsse.

Wie die meisten Flachbildschirme kommt der S205K auch ohne die Installation von Treibern aus. Auch die bequeme Einstellung mit Maus und Tastatur beherrschen schon viele andere Modelle von Herstellern wie Eizo, NEC und Samsung. Das Besondere am Sony-Display ist allerdings, dass er dafür überhaupt keine Software benötigt. Nach dem Anschließen wird es gleich erkannt und stellt im Grafikkartentreiber zusätzliche Konfigurationsmenüs bereit. Diese beschränken sich zwar auf die grundlegendsten Funktionen wie Helligkeit, Kontrast, Farbtemperatur und Bildposition, was aber in den meisten Fällen vollkommen ausreicht.

Unterstützt wird der Benutzer dabei von praktischen Testmustern in Farbe und Schwarz-Weiß. Leider gestaltet sich die Handhabung der Bedienelemente am rechten Bildschirmrand nicht derart einfach. Denn die Beschriftung ist größtenteils schwarz auf schwarzem Grund, was nicht gerade zu besserer Lesbarkeit beiträgt. Immerhin ist das On-Screen-Menü sehr übersichtlich gegliedert. Davon hat der Benutzer allerdings erst etwas, wenn er sich so an die schlecht sichtbaren Knöpfe gewöhnt hat, dass er sie auch blind finden würde.

Sony SDM-S205K im Test

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Bildqualität

In puncto Schärfe und Kontrastreichtum mischt der SDM-S205K ganz vorne mit. Da er ohne Sonys Hochglanzfolie namens "X-Black" daherkommt, fehlt auch deren unliebsame Schminkspiegel-Charakteristik - störende Lichtreflexionen Fehlanzeige. Eine Blickwinkelabhängigkeit ist nur in äußerst geringem Maße gegeben, erst bei extremen Einsichten erhält die Bildfläche eine leicht milchige Patina. Durch die native Auflösung von 1.600x1.200 Pixeln passt viel Inhalt auf die große Diagonale von 20,1 Zoll.

Bei der Darstellung einer niedrigeren Auflösung, auch "Interpolation" genannt, liefert der S205K ebenfalls ein absolut sehenswertes Ergebnis. Das gilt sowohl für den zweidimensionalen Windows-Desktop als auch für aktuelle 3D-Spiele. Im Tageslicht schwächer und schummrigen Lichtverhältnissen stärker ausgeprägt, zeigen sich kleinere Unregelmäßigkeiten in der Ausleuchtung, besonders am unteren linken und oberen rechten Rand. Zudem wird das Display bei sehr dunklen Bildschirminhalten sowie bestimmten Blickwinkeln von einem leicht stumpfen Glanz überzogen.

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