Mit dem Fallschirm in ein neues Spielvergnügen

Auch für PC: Medal of Honor Airborne kommt im Winter 2006

Mit "Airborne" wird die Weltkriegsreihe "Medal of Honor" im Winter 2006 fortgesetzt. Entgegen der Befürchtung vieler PC-User wird Electronic Arts neben diversen Konsolenversionen auch eine Windows-Fassung entwickeln.

In der Rolle des einfachen US-Soldaten Boyd Travers absolviert der Spieler Einsätze in ganz Europa: von der Invasion Siziliens bis zur finalen Schlacht um Deutschland. Sämtliche Mission sind als Luftlandemanöver hinter feindlichen Linien angelegt, wobei der Startpunkt erstmals frei gewählt werden kann. So soll es bereits aus der Luft möglich sein, das Terrain nach einem geeigneten Landepunkt zu sondieren. Anders als in den vorangegangenen Teilen besteht ferner die Möglichkeit, die authentischen Waffen mit der Zeit zu modifizieren.

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Spagat zwischen historischer Korrektheit und Spielspaß

Mit "Medal of Honor Airborne" wolle man die Serie in eine neue Richtung steuern. EAs moderne Entwicklungstechnologien wie z. B. die Grafik-Engine und Künstliche Intelligenz würden in jeden Aspekt des Spieles einfließen, verspricht Patrick Gilmore, Vice President und Executive Producer bei EA LA. Innovative Konzepte sollen nicht nur die Serie beeinflussen, sondern das gesamte Genre: Mit der Möglichkeit, den Sprung in die Schlacht zu steuern, könne der Spieler persönlich über Beginn und Verlauf einer Mission bestimmen.

Die Entwickler fühlen sich nach eigenen Angaben aber auch verpflichtet, die Ideale der "Congressional Medal of Honor Society" durch historische Korrektheit im Spiel widerzuspiegeln. Aus diesem Grund wird erneut Capt. Dale Dye konsultiert, der zu den prominentesten Militärberatern der amerikanischen Unterhaltungsindustrie zählt. Der Vietman-Veteran half nicht nur bei den letzten sieben "Medal of Honor"-Spielen, er brachte seine Erfahrungen auch in Kriegsfilme wie "Platoon" oder "Saving Private Ryan" ein.

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