Modetrends aus den USA
RFID: Funk-Chips als Modegag
Was tut die Jugend nicht alles, um zu missfallen. Immer größere Tatoos, Piercing, Branding, Zungenspalting und Metallhaken-unter-die-Kopfhaut-Schraubing schocken nicht nur Eltern, sondern auch den Rest der Menschheit. Stoff für Talkshows, das Problem: Man gewöhnt sich schnell an den Anblick. Deshalb hat sich die amerikanischen Jugend etwas Neues ausgedacht: Tagging.
Immer rein damit!
Tagging? Das gibt's doch schon. Beliebter Gag in Bussen, an Bahnhöfen, Hauswänden: Es wird eine Unterschrift hinterlassen, wahlweise mit Superfett-Edding oder eben mit Sprühdose. Das allerdings ist nicht gemeint. Vielmehr lässt sich die Jugend der Vereinigten Staaten nach einer Meldung der Nachrichten-Agentur Reuters immer öfter RFID-Funkchips spritzen. Die kurz "Tags" genannten Silizium-Implantate haben der Bewegung ihren Namen gegeben, die RFID-Verrückten bezeichnen ihre Vorgehensweise auch als "Chipping". Und das geht so: Man nehme einen RFID-Chip, spritze ihn unter die Haut und schon zählt man zur neuen, hippen Gruppe der "Getagten". Klingt albern? Ist es auch.
Das Tagging von Lebewesen ist nämlich keinesfalls eine neue Idee. Die Implantation von RFID-Chips beim Menschen war bereits 2004 ein Thema, Haustiere und Nutzvieh sind schon seit langer Zeit "Nutznießer" der Technologie. Das etwa reiskorngroße Implantat besteht aus einem winzigen RFID-Chip, der in ein Glaskügelchen eingelassen ist. Das soll nicht nur verhindern, dass der Chip kurzschließt, auch unangenehme Reaktionen des Körpers auf Silizium können auf diese Weise ausgeschlossen werden.
"Mach mir den Sendemast!"
Doch was für Daten sind auf den RFID-Chips gespeichert? Mit Hilfe der kleinen Funker lassen sich zum Beispiel Türen wie durch Zauberhand öffnen, Autos ohne Schlüssel starten oder Computer sichern. Kein technisches Gerät, bei dem es nicht denkbar ist, dass RFID-Chips den Job erledigen, der bisher durch Passwörter, Schlüssel oder Handarbeit durchgeführt werden musste. Sogar die Speicherung von Ausweisdaten sind denkbar, genormt ist in diesem Zusammenhang allerdings noch nichts, außer der RFID-Technologie an sich.
Das "Chipping" jedenfalls scheint zum Trend zu werden. Und es ist sicherlich eine schöne Vorstellung, dass zum Beispiel der iPod oder das Handy nur in der Hand ihres Besitzers funktionieren, weil dieser den passenden RFID-Chip implantiert hat. Und natürlich sind viele andere Anwendungen machbar. Die Chip-Technologie ist genormt und kann jederzeit mit entsprechenden Lesegeräten ausgelesen werden. Eine datenschutzrechtliche Bedrohung besteht jedoch nicht: Die Reichweite der winzigen Chips ist zu gering, als dass das Risiko bestünde, im Rahmen einer RFID-Messung auf der Straße ausgelesen zu werden. Denn die Chips werden durch einen Sender nur aktiviert und funken zurück. Starke Signale sind aufgrund der geringen Größe der Chips kaum möglich.

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Ich kann euch nur Warnen, sowas sich nicht zu Iplatieren! Botschaft Jesu an einen marianischen Priester über die WARNUNG Donnerstag, 6. Januar 2005 Jesus sagte: Mein...
Offenbarung Johannes Und bringt alle, die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Knechte dazu, daß es ihnen ein Malzeichen geben durfte an ihrer rechten Hand und an...
Zitat: DER GRIFF ZUM WEGSCHMEIßEN! Ach sooooo... Das ist ja praktisch... ich find' es spart der Polizei auch die Handschellen, es reicht, ein Seil durch das Brustwarzen-Piercing zu...
Hi, ich glaube, du bist nicht up to date. Das ist kein Metallhaken unter der Kopfhaut, sondern DER GRIFF ZUM WEGSCHMEIßEN!