Neue iTunes-Version übermittelt Nutzungsdaten an Apple

iTunes: Steve Jobs weiß, was du hörst

Parallel zur Macworld Expo veröffentlichte Apple jetzt eine neue Version seiner iTunes-Software. Das Programm empfiehlt seinen Nutzern Songs aus dem iTunes Music Store - ein Feature, für das Apple die Hörgewohnheiten seiner Nutzer überwacht.

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Wenn ein Nutzer der neuen iTunes-Version 6.0.2 auf einen Song aus seiner persönlichen Musiksammlung klickt, dann lädt das Programm eine mehr oder weniger passende Empfehlung für ähnliche Musik in ein "Mini Store" genanntes Element. Diese Funktion machte einige Netznutzer misstrauisch. So tauchte gestern auf einigen Blogs die Frage auf: Woher weiß Apple, welche Musik uns gefällt?

Des Rätsels Lösung: Itunes übermittelt bei jedem Klick Informationen an einen Apple-Server. Wenn der Song bei Apple gekauft wurde, wird eine eindeutige Identifikationsnummer übermittelt. Bei selbst hergestellten oder woanders heruntergeladenen MP3s übermittelt die Software Musiker- und Songnamen.

Die Übermittlung dieser Daten kann offenbar deaktiviert werden, indem man den Mini Store ausblendet. Unverständlich ist allerdings, warum Apple dies nicht als Option in den iTunes-Einstellungen anbietet. Auch in den Nutzungsbedingungen der Software fehlt jeder Hinweis auf das Auswerten der Nutzungsdaten.

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