Jetzt offiziell: Google Earth für Mac OS X

Ruckelspaß in Minimal-Konfiguration

Mit dem offiziellen Release gibt es jetzt nun auch endlich eine Liste mit den Hardware-Anforderungen. Mac-Anwender können Google Earth ab einem Prozessor mit 500 Megahertz und 256 Megabyte Arbeitsspeicher ausführen. 400 Megabyte Festplattenplatz und DSL-Leitung dürften kein Problem darstellen, wichtiger ist die Grafikkarte: Mindestens 16 Megabyte VRAM sollten auf einer Karte mit 3D-Beschleuniger vorhanden sein, um Google Earth zu benutzen. Ob diese Minimal-Konfiguration allerdings Spaß macht, steht auf einem anderen Blatt.

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Wesentlich realistischer sind die empfohlenen Werte: Ein G4-Prozessor mit 1,2 Gigahertz, 32 Megabyte Video-Speicher und 512 Megabyte RAM sind wesentlich realistischere Werte, um den virtuellen Erdball auf dem Mac sinnvoll nutzen zu können. Auch die Mac OS X-Version ist vorgeschrieben: Unter Mac OS X 10.4 verweigert Google Earth den Einsatz. Um das Satelliten-Tool nutzen zu können, muss also die aktuellste OS X-Version auf dem Rechner installiert sein.

Doch selbst auf einem solchen Rechner läuft das Tool nicht wirklich rund. Die Konfiguration entspricht ziemlich genau dem Testrechner, mit dem Unterschied, dass dieser ein Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 Megabyte Video-RAM besitzt. Und selbst hier will Google Earth manchmal noch ruckeln. Die Empfehlung der Redaktion ist also ein Mac mit mindestens 1,5 Gigahertz und einem Gigabyte Speicher für einen uneingeschränkten Google-Earth-Genuss. Aber auf PC-Plattformen macht das Google-Tool mit weniger auch nicht unbedingt Spaß. Übrigens: Je schneller die DSL-Anbindung, desto flotter ist auch Google-Earth, weil ja alle Bilder aus dem Web nachgeladen werden.

Verbessertes Interface

Auch das Interface wurde geringfügig verändert. Mit der offiziellen Beta verschwanden zum Beispiel aus den Einstellungen des Programms PC-Relikte wie die Umstellung von OpenGL auf DirectX. Zudem verfügt Google Earth für Mac OS X jetzt endlich über diverse Dinge, die die inoffizielle Beta noch nicht führte, zum Beispiel die "Find Businesses"-Funktion und wesentlich mehr Layer, die von der Windows-Version bekannt sind, zum Beispiel die Darstellung von 3D-Gebäuden und -Karten.

Insgesamt hat Google mit der offiziellen Google Earth-Beta vernünftige Arbeit geleistet. Sämtliche Funktionen der Windows-Version sind integriert und auch die Geschwindigkeit ist akzeptabel. Natürlich ist das Tool bisher nur auf Englisch verfügbar, doch selbst Feinde der angelsächsischen Sprache dürften keine Probleme mit der eingängigen Navigation haben. Der Mac-Anwender darf sich also freuen, nun auch offiziell im exklusiven Club der Google-Earth-Nutzer aufgenommen zu sein. Die Redaktion wünscht viel Spaß bei der gepflegten Zeitverschwendung.

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