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Google eröffnet Online-Videothek Tausende von Shows und Filmen ab 99 Cent

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Google-Gründer Larry Page hat auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas angekündigt, dass seine Firma bald mehrere Tausend kostenpflichtige Videos anbieten wird. Google Video soll nicht nur US-Fernsehsendern und Filmstudios, sondern auch Indie-Filmern und Hobbyisten beim Verkaufen ihrer Werke helfen.

Google-Gründer Larry Page hat auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas angekündigt, dass seine Firma bald mehrere Tausend kostenpflichtige Videos anbieten wird. Google Video soll nicht nur US-Fernsehsendern und Filmstudios, sondern auch Indie-Filmern und Hobbyisten beim Verkaufen ihrer Werke helfen.

Verbraucher werden für knapp zwei Dollar auf TV-Shows wie CSI und Star Trek zugreifen können. Dazu soll es Basketball-Übertragungen, Musikvideos, Cartoons und Indie-Filme ab 99 Cent geben. Die konkreten Nutzungsbedingungen und Preise werden vom jeweiligen Rechteinhaber festgelegt. Google hat dazu ein eigenes Digital Rights Management-System entwickelt, das sowohl das zeitlich begrenzte Ausleihen wie auch den permanenten Kauf eines Videos ermöglicht. Rechteinhaber können sich alternativ dafür entscheiden, ihre Werke ganz ohne Kopierschutz anzubieten.

Google wendet sich mit der Plattform ausdrücklich nicht nur an die großen Studios. Jeder Filmemacher soll seine eigenen Werke bei Google hochladen und zu einem selbst gesetzten Preis zum Verkauf anbieten können. "Google Video gibt jedem Besitzer einer Videokamera die Möglichkeit, schnell, kostenlos und unkompliziert die gesamte Google-Nutzerschaft zu erreichen", so Page. Anfangs werden jedoch nur US-Nutzer auf die kostenpflichtigen Filme der Video-Website zugreifen können.

Die ersten Reaktionen auf Googles Ankündigung sind eher skeptisch. Zahlreiche Blogger beklagen die Einführung eines weiteren DRM-Kopierschutzsystems. Die Los Angeles Times mutmaßt gar, dass Google Video der erste Stolperstein für die sonst so erfolgreiche Firma werden könne. Tausende von Amateur-Videos könnten das Angebot verstopfen, glaubt die Zeitung. Viele dieser Filme ließen sich außerdem nicht verkaufen, da sie Musik ohne die dafür nötigen Lizenzen einsetzten.

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Kommentare zu diesem Artikel

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  • Unregistriert schrieb Uhr
    Man sollte noch anmerken: Google versucht der http://www.archive.org/details/movies , die jetzt schon 26.680 kostenlose Filme anbietet, Konkurrenz mit kostenpflichtigen Angeboten machen. Auch dort kann jeder Filmemacher seine Filme hochladen.
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Janko Röttgers
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