Ubuntu: Linux, benutzerfreundlich und einfach

Ubuntu? Aber sicher!

Ebenfalls positiv in Sachen Usability ist die Tatsache, dass die Ubuntu-Entwickler versuchen, den Anwender so selten wie möglich auf die Kommandozeile zu schicken. Bisher hatten viele Linux-Umsteiger vor allen Dingen damit Probleme, zumal die wahre Macht von Linux erst in der Kommandozeile zum Tragen kommt. Ubuntu ist da anders, Click-and-Go heißt die Parole, selbst administrative Aufgaben müssen nicht mehr im Terminal ausgeführt werden - eine Option, die man sich beim wohl hübschesten Unix Mac OS X abgeschaut hat. Allerdings gibt es auch hier eine Schattenseite: Bisher müssen Ubuntu-Nutzer sich bei der Installation des Grafiktreibers noch mit dem X11-Windowserver herumärgern. Das dürfte für Anwender mit ein wenig Erfahrung in Windows oder OS X aber kein Problem darstellen.

Natürlich setzt Ubuntu auch auf Sicherheit. Und auch hier ist die Distribution ihren Kollegen weit überlegen. So können sich Ubuntu-Nutzer darauf verlassen, dass laut Roadmap alle sechs Monate eine neue Version des Systems veröffentlicht wird. In der Zwischenzeit gibt es Sicherheits- und Software-Updates, für 18 Monate pro Major-Release. Erst dann muss ein neues Ubuntu installiert werden. Da die Kernel-Entwicklung bei Linux mit großen Schritten voran geht und auch die Software-Community extrem aktiv ist, sind 18 Monate allerdings auch eine extrem lange Zeit. Windows-Nutzer müssen sich also umstellen, das Betriebssystem wird nicht mehr über Jahre per Service-Packs aktuell gehalten, ab und zu muss eine neue Version installiert werden.

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Ubuntu Live-CD
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Ubuntu Live-CD

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Ubuntu Dateimanager
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Ubuntu Dateimanager

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Ubuntu Gimp
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Ubuntu Gimp

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Ubuntu Firefox
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Ubuntu Firefox


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Das Ubuntu-Konzept integriert zudem eine kostenlose Support-Funktion. Weltweit gibt es einen Stab von Entwicklern und Supportern, die technische Hilfestellung geben, wenn Probleme mit Ubuntu auftreten sollten. Auch diese Hilfe wird teils ehrenamtlich, teils von der Ubuntu Foundation finanziert geleistet. Das stellt sicher, dass wirklich jeder seinen Ubuntu-Versuch starten kann, ohne Angst haben zu müssen, mit einem halb installierten System alleingelassen zu werden.

Live-CD und mehr

Auch die Auslieferung ist ein Geniestreich: Ubuntu gibt es sowohl als installierbare Version als auch als Live-CD. Besonders die letztere Variante hat zwei gigantische Vorteile: Zum einen kann Ubuntu getestet werden, ohne dass man sich direkt in die Tiefen der Betriebssystem-Installation wagen muss. Keine Experimente mit den eigenen Daten, bevor man sich nicht sicher ist. Zum anderen kann eine Ubuntu-Live-CD genau wie das populäre Knoppix als Rettungssystem eingesetzt werden, falls das System abschmiert oder die Installation fehlschlägt. Deshalb heißt die Devise bei Ubuntu - genau wie bei allen anderen Linux-Distributionen übrigens auch: Erst live testen, dann installieren.

Insgesamt ist Ubuntu eine durch und durch runde Linux-Distribution, die jedem Umsteiger nur ans Herz gelegt werden kann. Natürlich ist das System nicht das einzige einsteigerfreundliche Linux, das es gibt. Es gibt allerdings kaum eine Linux-Variante, die sich derart auf Benutzerfreundlichkeit spezialisiert hat. Selbst Unix-Neulinge, ja sogar Computer-Neulinge sollten sich schnell in Ubuntu zurechtfinden. Wobei sich letztere angeblich ohnehin schneller mit Linux anfreunden können als mit Windows, so zumindest die Ansicht vieler Linux-Jünger. Ob das stimmt, kann nun jeder selbst herausfinden, dank Ubuntu.

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