Brennmeister gesucht: Nero 7 vs. WinOnCD 8

1. Die Kosten

WinOnCD verfügt über ein nicht minder umfangreiches Team an Zusatzprogrammen. Die meisten darunter sind schon aus früheren Versionen bekannt, einige sind frisch. Coverdesigner und Soundeditor dürfen natürlich nicht fehlen. Für die Mediadaten gibt es allerhand Programme, mit denen die Daten noch etwas herausgeputzt werden können, bevor sie für immer auf einer CD oder DVD landen. Im Video-Bereich ist WinOnCD am besten ausgestattet. Dort gibt es ein gutes Schnittprogramm und ein einfaches Programm um DVDs mit einem Menü zu versehen. Für die Verteilung von Mediadaten über das Netzwerk sorgt ein weiteres Tool. Der Mediamanager organisiert alle Mediadaten, die auf dem Rechner gespeichert sind. Wie selbstverständlich spielt der Manager auch alle Dateiformate ab. Die gesammelten Daten können dann mit Hilfe von UPnP (Universal Plug and Play) über das Netzwerk verteilt werden.

Dieses praktische Tool hat allerdings einen großen Nachteil. Im Systemtray legt das Programm einen kleinen Aufpasser ab, der darauf achtet, ob neue Mediadaten hinzukommen, die er dann in die eigene Datenbank integriert. Bis hierhin nichts Verwerfliches, doch dieses Tool verbraucht unglaubliche 20 Megabyte Arbeitsspeicher. Das ist nicht in Ordnung. Darüber hinaus sucht man ein Mediacenter, wie es Nero bietet, vergeblich. Nun aber zu den eigentlichen Testkriterien. In verschieden Gebieten werden beide Tools gegenübergestellt.

Werbung

Preislich liegen die beiden Programme recht weit auseinander. Nero 7 kostet in der Premium-Edition satte 69 Euro. WinOnCD ist dagegen schon für 39 Euro zu haben. Die Differenz von 30 Euro ist durch den Umfang nicht zu erklären, alle Funktionen aus Nero gibt es auch in ähnlicher Form bei WoC. In der ersten Kategorie gibt es demnach einen eindeutigen Sieger: WoC 8

2. Umfang und Bedienung

Die Installation von Nero 7 ist so einfach, wie man es von Nero gewohnt ist. Mit wenigen Klicks ist die Installation abgeschlossen. Vor dem ersten Start fragt Nero, welche Dateien mit Nero verbunden werden sollen. Wenn es nicht anders eingestellt wird, öffnet Nero von da an alle Mediadaten mit den eigenen Playern. Das ist nicht unbedingt zu empfehlen. Gerade für MP3s und Quicktime-Videos sollten Sie die bewährten Player verwenden. Der Umfang von Nero 7 ist gewaltig. Dreizehn Programme decken nahezu alle Aufgaben ab, die auch nur entfernt etwas damit zu tun haben eine CD zu brennen.

WinOnCD 8 ist ähnlich einfach zu installieren. Die Installation dauert jedoch eine halbe Ewigkeit. Auch WoC fragt während der Installation, welche Dateitypen mit einen Programm aus dem Roxio-Paket geöffnet werden sollen. Die Standardeinstellung schließt jedoch alle bekannten Dateitypen aus. Das sollte auch so bleiben. Im Umfang braucht sich WoC nicht zu verstecken. 33 Tools stehen dem Benutzer zur Verfügung, darunter sind allerdings auch sehr kleine Tools mit speziellen Aufgaben, zum Beispiel ein Panorama-Assistent mit dem Sie Fotos zusammenfügen können.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge

"..Wo diese ganzen Megabytes gelandet sein sollen, bleibt allerdings fraglich, denn der Programmordner von Nero ist keine 200 Megabyte groß" Diese ganzen Megabytes kommen dann auf, wenn ein Image erstellt...

WinOnCD hat ber auch eine ganze Reihe von Fehlern mit an Board - zu nennen seienhier Probleme bei der Lizensierung von Cineplayer und fehler in DLLs bei BackupMyPC

Eigenen Kommentar schreiben