Brennen, Schneiden und Fönen. Zwei Allrounder im Test
Brennmeister gesucht: Nero 7 vs. WinOnCD 8
Zum Ende des Jahres bringen Roxio und die Nero AG die neuen Versionen ihrer Brenn-Suiten auf den Markt. Doch sie nur als Brennerprogramme vorzustellen, würde ihnen nicht gerecht. Sie wollen Multimediaprogramme sein; ob sie diesen Titel zurecht tragen und welcher Kandidat besser mit den Medien jongliert, wird dieser Test zeigen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Inhaltsverzeichnis
- 2Ein Kaiser, der CDs brennt
- 3Brennen und andere Kleinigkeiten
- 41. Die Kosten
- 52. Umfang und Bedienung
- 63. Daten-CDs brennen
- 74. Musik auf die Scheibe
- 85. Neue Mode: Mediacenter
- 96. Extras
- 10Fazit
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Ein Kaiser, der CDs brennt
- WinOnCD brennt ohne Kaiser deutlich günstiger
- Brennen und andere Kleinigkeiten
- 1. Die Kosten
- 2. Umfang und Bedienung
- 3. Daten-CDs brennen
- 4. Musik auf die Scheibe
- 5. Bilder und Videos
- 5. Neue Mode: Mediacenter
- 6. Extras
- Fazit
Ein Kaiser, der CDs brennt
Nero war ein Kaiser Roms und er soll befohlen haben, sein Rom anzuzünden um es neu aufbauen zu können. Nero Burning Rom ist der doppeldeutige Name eines erfolgreichen Brennprogramms. Das Programm ist auch Hauptbestandteil der sogenannten Brenn-Suite Nero 7. Neben dem eigentlichen Brennprogramm steckt noch ein ganzes Gigabyte an Softwarehelfern in dem Multimedia-Tool.
Zwölf weitere Programme und vier Werkzeuge beinhaltet das komplette Nero-Paket. Auf der Platte soll dieses Software-Paket, laut Neros Installations-Guide, gute 1200 Megabyte Speicher belegen. Wo diese ganzen Megabytes gelandet sein sollen, bleibt allerdings fraglich, denn der Programmordner von Nero ist keine 200 Megabyte groß. Auch die Installation läuft nicht so lange, dass in der Zeit über ein Gigabyte Daten kopiert werden könnten.
Seine Vielseitigkeit zeichnet Nero aus. Schon seit der sechsten Auflage wird Nero über SmartStart gestartet. Dabei handelt es sich um einen Wizard, der den Benutzer über die anstehende Aufgabe zum Ergebnis führt. Die nötigen Programme öffnet dann der Wizard, eine benutzerfreundliche Bedienung gerade für unerfahrene Anwender. Die versierten Nero-User dürfen die einzelnen Programme auch direkt anwählen. Über einen kleinen Pfeil an der linken Seite öffnet sich eine zusätzliche Leiste, die Links zu allen Tools aus dem Paket bereithält.
WinOnCD brennt ohne Kaiser deutlich günstiger
Der Name verfügt über kein Wortspiel, dafür ist WinOnCD (WoC) 8 30 Euro günstiger als Nero 7. Im Aufbau unterscheiden sich die Suiten nur unwesentlich. Just!Burn ist das Gegenstück zu Nero Burning Rom, nur eben ohne Wortspiel. Ähnlich wie im Explorer werden bei beiden Programmen die Daten per Drag-and-Drop auf die leere CD geschoben. Doch auch bei Roxio steht das eigentliche Brenner-Programm nicht mehr im Mittelpunkt.
Auch Roxio führt den Anwender über einen Wizard zum entsprechenden Programm. Ziel ist es, den Benutzer entsprechend seiner anstehenden Aufgabe ans Ziel zu führen, beziehungsweise zum richtigen Programm. Etwas phantasielos heißt der Wizard in WinOnCD "Startseite". Mit der Namensgebung scheinen die Entwickler ein paar Probleme zu haben. Funktionell sind die beiden Wizard jedoch sehr ähnlich. Beide führen den Benutzer zum richtigen Tool. Lediglich im Design lassen sich markante Unterschiede ausmachen.
WinOnCD setzt auf einen textorientierten Wizard. Er ist aufgebaut wie eine Webseite, viel weiß und viel Text. Für unerfahrene Benutzer mag es eine enorme Hilfe sein, zu jeder Aufgabe eine Erklärung zu lesen. Erfahrene User werden diesen Startassistent wahrscheinlich schnell meiden. Die gute Aufteilung im Startmenü erlaubt eine deutlich schnellere Navigation durch die 33 Werkzeuge der Roxio Brenn-Suite.
Brennen und andere Kleinigkeiten
Nero stellt ein Menge Tools bereit. Darunter befinden sich alte Bekannte und ein paar Neulinge. Der bekannte Nero-Cover-Designer ist genauso wieder dabei wie der Wave-Editor. Außerdem ist die zweite Version von Nero Recode an Bord, mit dem DVDs erstellt und kopiert werden können. Mit Nero Vision kommen dann noch kleine Effekte, wie Schriften oder Kapitelsprünge auf das Video, und schon kann Nero Burning Rom die Daten auf einen Silberling schreiben. Zu einem Multimediatool wird Nero aber erst durch das neue Nero Home. Hinter dem einfachen Namen verbirgt sich ein Mediacenter, mit dem Sie alle Mediadaten auf dem Rechner verwalten und betrachten können. Mit einem übersichtlichen Menü werden alle Bilder, Videos und Musiktitel, die sich auf der Festplatte befinden, angezeigt. Ideal für die Verwendung auf dem Fernseher. Dazu gibt es das MediaHome, mit dem die eigenen Mediadaten über das Netzwerk für Nero Home freigegeben werden können.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge
"..Wo diese ganzen Megabytes gelandet sein sollen, bleibt allerdings fraglich, denn der Programmordner von Nero ist keine 200 Megabyte groß" Diese ganzen Megabytes kommen dann auf, wenn ein Image erstellt...
WinOnCD hat ber auch eine ganze Reihe von Fehlern mit an Board - zu nennen seienhier Probleme bei der Lizensierung von Cineplayer und fehler in DLLs bei BackupMyPC