New Yorks Staatsanwaltschaft ermittelt

Music Markt: Preisabsprachen im Online-Musikmarkt vermutet

New Yorks oberster Staatsanwalt hat Ermittlungen gegen die vier großen Plattenfirmen eingeleitet. Seine Behörde will damit ermitteln, ob die Firmen Preisabsprachen für Song-Downloads treffen.

Die Ermittlungen wurden öffentlich, als Warner Music in einem Geschäftsbericht darauf hinwies. In der Folge gab auch Sony BMG zu, dass Ermittlungen gegen die Firma begonnen haben. Universal Music und EMI haben sich bisher nicht zu den Verfahren geäußert, doch die Untersuchung betrifft nach einem Bericht der New York Times alle vier großen Musikkonzerne.

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Ermittlungen gegen Major-Labels

Wie viel Downloads im Detail kosten, hängt von vielen Faktoren ab. Sehr eindeutig ist dabei die Rolle des Endverkäufers. So besteht Apple darauf, seine Downloads zu einem je nach Land unterschiedlichen Einheitspreis zu verkaufen. In Deutschland kosten iTunes-Downloads jeweils 99 Cent. Die Plattenfirmen wünschen sich von Apple seit langem eine flexiblere Preisgestaltung. Wie offen sie selbst beim Verhandeln der Großhandelspreise sind, könnte sich nun durch dieses Verfahren zeigen.

New Yorks oberster Staatsanwalt Eliot Spitzer ist für seinen offensiven Umgang mit großen Konzernen bekannt. In den letzten Monaten verdonnerte er Warner Music und Sony BMG zur Zahlung von insgesamt 15 Millionen Dollar für das illegale Bestechen von Radiosendern. Ende November kündigte er zudem an, Sony BMG wegen des gefährlichen XCP-Kopierschutzes im Auge zu behalten.

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Beiträgeinsgesamt 1 Beitrag

Erst XCP, und bei Preisabsprachen und Bestechung sind sie natürlich auch wieder dabei. Alles Andere hätte mich auch gewundert. Diese Firma wird mir immer "sympathischer". Aber - was solls. An mir verdienen die...

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