Ratgeber: Warum ich TROTZDEM einen Mac benutze

"Macs sind viel zu teuer!"

Zuerst gilt es herauszufinden, was der iMac nicht hat. Die Leistungsdaten sprechen für sich, die Gigahertzzahlen sprechen definitiv gegen den Mac. Allerdings ist das eben so bei der High-Class, man bezahlt Hubraum statt Spoiler und auch wenn ein frisierter Opel Manta beim Ampel-Spurt vielleicht manch eine S-Klasse stehen lässt, heißt das noch lange nicht, dass die S-Klasse der schwächere Wagen ist. "Hubraum statt Spoiler" heißt der Leitspruch, auch wenn der im PC-Bereich oft verpöhnt ist. Grund dafür ist die seit Jahren von der Industrie aggressiv verbreitete Fehlmeinung, dass mehr Megahertz auch mehr Leistung bedeuten. Denn nicht nur der Prozessor, sondern das Zusammenspiel der Komponenten ist wichtig, weshalb Markenrechner aus der Windows-Welt Macs auch preislich ebenbürtig sind. Das mag für manch einen PC-Anwender mit verpoilertem und gepimpten PC ein hartes Brot sein, doch wer die Websites der großen Markenhersteller absurft, wird schnell feststellen, dass deren Leistungsdaten auf den Preis gerechnet kaum besser sind als die der Apple-Rechner.

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Ein oft und gern angewandtes Argument aus der PC-Gemeinde. Der Hintergrund ist nachvollziehbar: Noch vor zwei Jahren waren Macs tatsächlich sehr teuer. Doch Apple hat einiges an der Preisstruktur getan und so wechselt ein iMac in der Grundausstattung nicht mehr für 2000 Euro den Besitzer, sondern kostet nur noch rund 1350 Euro. Auch iBook und Powerbook sind teilweise enorm im Preis gefallen: Kostete ein Powerbook 2002 noch gut und gerne 3000 Euro, gibt es inzwischen bereits Geräte ab 1700 Euro. Vom iBook ganz zu schweigen, hier hat Apple es geschafft, den Preis um rund 50 Prozent zu drücken. Noch Anfang 2003 kostete ein aktuelles iBook rund 2000 Euro, inzwischen sind es nur noch etwa 1000 Euro.

Beigepackt sind, neben dem Betriebssystem, meist noch diverse Software-Pakete: Apple Works, iWork, iLife, einige Spiele und die ein oder andere Shareware-Lizenz - im Gegensatz zu den "Rundum-Sorglos-Paketen" vom Discounter Software, die sich tatsächlich nutzen lässt. Obendrein müssen Apple-Rechner durch ihr kompaktes Design im Betrieb wesentlich stromsparender sein als PCs, damit die Gehäuse nicht überhitzen. Bei den aktuellen Strompreisen ein nicht zu verachtender Faktor, genau wie die Service-Frage: Mac-Software erschließt sich selbst dem DAU-Frischling wie von selbst, dank stabiler Unix-Basis halten sich die Kosten für den Nachbarsjungen, der das System repariert, ebenfalls in Grenzen.

Es ist ohnehin fraglich, woher die PC-Anwender ihr Preiswissen nehmen. Natürlich können Geiz-ist-geil-Komponenten und Rechner gekauft werden. Allerdings haben die einen enormen Wertverlust, von der mangelhaften Betriebsqualität ganz zu schweigen. Die Discounter holen die günstigen Preise heraus, indem sie an den Komponenten sparen und so ist ein Aldi-Notebook nach spätestens zwei Jahren durch und wertlos, wohingegen für IBM- und Apple-Notebooks, die normalerweise wesentlich länger halten, durchaus noch gute Preise bei Ebay erzielt werden. Gerade bei Apple-Rechnern hält sich der Wertverlust extrem in Grenzen, populäre, aber völlig veraltete Modelle wie der Cube werden noch für mehrere hundert Euro gehandelt. Der Wiederverkauf sollte in den Neupreis eingerechnet werden und siehe da: So teuer ist Apple gar nicht.

"Macs sind nicht spieletauglich"

Tatsächlich, das stimmt. Macs sind keine Spiele-Maschinen, wenn man darauf abfährt, immer die aktuellsten Spiele zu besitzen. Auch die Hardware ist, verglichen mit aktuellen PCs, gerade in Sachen Grafik etwas schwach. Das hängt damit zusammen, dass Apple lieber auf bewährte Komponenten setzt, statt jedem Hardware-Trend hinterherzulaufen. Entsprechend gering ist die Zahl ungenutzter Komponenten im Besitz eines Mac-Anwenders. Doch zurück zu den Spielen: Spielernaturen müssen sich auf dem Mac meist mit der Portierung von Spielen gedulden. Portiert wird von den Mac-Spieleschmieden meist nur, was auf dem PC kommerziell erfolgreich war und auch nur dann, wenn der Hersteller mitspielt. Manche Hersteller wie zum Beispiel Blizzard liefern ihre Spiele auch direkt auf Hybrid-CDs, die sowohl eine Mac- als auch eine Windows-Version des Spiels beinhalten.

Die mangelnde Zahl an Titeln hat jedoch einen riesigen Vorteil: Um die Spreu-von-Weizen-Trennung muss sich ein Mac-Anwender nicht kümmern. Unsagbar schlechte Titel wie die diversen Sven-Bømwøllen-Titel oder Moorhuhn bleiben dem Mac-Anwender also erspart. Die fehlenden Spiele sind freilich einer der größten Nachteile für Mac-Anwender. Da die es aber ohnehin einfach mögen, greifen sie einfach zur dritten Lösung und stellen sich eine Konsole neben den Mac, meist Playstation oder xBox und schon ist das Problem gelöst - ein Computer ist schließlich eigentlich zum Arbeiten da!

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 38 Beiträge

Also - ich weiss jetzt nicht, wie alt die ganzen Kommentare hier sind und wie tot dieser Threat ist - ich schreibe diese Zeilen im Juli 2011 :) Ich habe einen langen PC-Leidensweg hinter mir - vor allem...

Also hört mal, mein Window 7 System läuft so perfekt wie ein Computer nur laufen kann. Er startet innerhalb von 23 Sekunden, Absturz?!? was ist das eigentlich? innerhalb von einem halben Jahr noch nie abgestürzt....

Ich lese immer nur: ja, stimmt! Aber..... Komisch das Apple auf Intel umgestiegen ist... Alles nur Individualismus....

Inhaltlich ist er schon super geschrieben, aber der Ausdruck kommt sehr oft arrogant rüber. Das stößt mir säuerlich auf und macht mich echt wütend. Gerade weil mich der Artikel an einen Kerl erinnert der so ein...

Zitat: Tja, das ist ganz einfach: -Ich zocke fast nur (Mac ungeeignet) Muss ich dir Recht geben. Das stimmt... Zitat: -Ich will reine...

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