Argumente für den Apple-Kauf

Ratgeber: Warum ich TROTZDEM einen Mac benutze



22.12.2005 16:53 Uhr

Kaum eine Gruppe von Computer-Anwendern muss mit solchen Vorurteilen kämpfen wie die Mac-Gemeinde. Jedes Gerät, das den angebissenen Apfel auf dem Gehäuse trägt, wird mit Boshaftigkeiten überschüttet: Zu teuer, zu langsam, zu schlecht aufzurüsten und zu wenig Software sind wohl die gängigsten Argumente, mit denen Apple-Anwender zu kämpfen haben. An dieser Stelle ist Deeskalation gefragt, der folgende Ratgeber soll allen Mac-Anwendern die Fakten liefern, die sie schon immer brauchten, um sich gegen die bastelnden und unästhetischen Aasgeier aus der PC-Gemeinde durchzusetzen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1"Macs sind viel zu teuer!"
  2. 2"Für den Mac gibt es keine Software!"
  3. 3"Mac OS X ist zu verspielt und langsam!"
  4. 4"Mac OS X nimmt dem Anwender die Möglichkeit, selbst einzugreifen"
  5. 5"Bei Macs zahlt man nur das Design"
  6. 6"Aber irgendwelche Nachteile muss der Mac doch haben?"
  7. 7Und ich werde trotzdem wieder einen Mac kaufen!

Der Mac-Anwender ist so etwas Ähnliches wie ein früher Christ: Er glaubt an eine Religion, die irgendwie schon besser ist als die, die es gerade gibt, wird aber vom bestehenden Herrschaftssystem in Form von Windows-PCs gnadenlos unterdrückt. Die Unterdrückung sorgt dafür, dass die Mac-Gemeinde eingeschworen im Hintergrund arbeitet und mit missionarischem Eifer ihren Glauben durchsetzen will. Ob sie sich letztendlich aus dem Untergrund erheben und zu einer Weltreligion aufschwingen können, ohne die Fehler des Christentums, nämlich Folter, Inquisition, Intoleranz und Genozid zu wiederholen, steht auf einem anderen Blatt.

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Zur Veranschaulichung vielleicht erst einmal ein typisches Gespräch zwischen Mac- und PC-Nutzer:
PC-Anwender: "Sag mal, kannst du mir mal helfen, ich habe da ein Problem mit meinem Rechner..."
Mac-Anwender: "Aber gerne, welches System ist denn drauf?" Er meint natürlich eine Mac OS-Version.
PC-Anwender: "Windows XP..."
Mac-Anwender: "Nääää, Windows muss echt nicht sein, kauf' dir doch einfach einen richtigen Computer." Meist hat er dann direkt eine Website griffbereit, die die günstigsten Angebote für Apple-Hardware auflistet.

Oft geht das Gespräch dann noch weiter:
PC-Anwender: "Oh, schick sind die ja schon."
Mac-Anwender: "Ja, und OS X ist vieeeel zuverlässiger als Windows."
PC-Anwender, auf Megahertz-Zahlen und Ausstattung schielend: "Die sind aber schon teuer..."
Mac-Anwender: "Klar, du kaufst dann aber ein funktionierendes Komplettsystem. Und Du hast nie wieder Probleme." Welch grandiose Lüge, aber ganz Unrecht hat der Mac-User nicht: Mac OS X läuft wesentlich stabiler und sauberer als Windows.
Die letzte Entscheidung fällt aber dann doch meist auf den PC, und zwar den neuen, tollen von Aldi oder Lidl. Und dann geht der wieder kaputt und schon geht das Gespräch von vorne los. Viele Mac-Anwender greifen deshalb zur Standard-Antwort: "ICH helfe NUR NOCH Mac-Usern!" Was für eine Ansage.

Doch was spricht denn nun für die kleinen weißen und alugebürsteten Systeme? Warum kaufen Menschen einen Mac, wenn es doch mit Windows-Systemen viel billiger geht? Die Antwort auf diese Frage ist nicht einfach, es sind Exklusivität, ästhetisches Empfinden, der Wunsch nach Perfektion, der Preis und manchmal auch reine Faulheit. Alles in allem glauben Mac-Anwender aber grundsätzlich, den PC-Getreuen überlegen zu sein. Die ihrerseits halten Mac-Anwender für einen Haufen verschrobener Spinner, obwohl sie nicht selten selbst neidisch auf das hübsche Mac OS X-Betriebssystem schielen. Tendenzielle Umstiegskandidaten, die mit den richtigen Argumenten möglicherweise überzeugt werden können, sich etwas Gutes zu tun und auf die richtige Seite der Macht zu wechseln. Ob Steve Jobs allerdings Yoda oder doch der Imperator ist, wird sich wohl nie ganz klären lassen.

"Apple-Rechner sind leistungsschwach!"

Oh oh, das fieseste Argument der PC-Nutzer kommt direkt an erster Stelle. Was sind schon die popeligen 2,1 Gigahertz eines iMac G5 gegen drei Gigahertz Dual-Core-Power eines aktuellen Discounter-PCs? Schwache Leistung, hinzu kommen die anderen Leistungsdaten: Der Billig-PC kommt mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher, 250 Gigabyte Festplatte, Hunderten von Anschlüssen und einem dicken Software-Paket. Außerdem hat er eine Fernbedienung, Tastatur und Maus dabei. Zu allem Überfluss kostet der Bolide auch nur die Hälfte dessen, was für einen iMac G5 20" oder einen kleinen Powermac gezahlt werden muss. Klarer Vorteil zugunsten eines PCs also? Mitnichten...

Zuerst gilt es herauszufinden, was der iMac nicht hat. Die Leistungsdaten sprechen für sich, die Gigahertzzahlen sprechen definitiv gegen den Mac. Allerdings ist das eben so bei der High-Class, man bezahlt Hubraum statt Spoiler und auch wenn ein frisierter Opel Manta beim Ampel-Spurt vielleicht manch eine S-Klasse stehen lässt, heißt das noch lange nicht, dass die S-Klasse der schwächere Wagen ist. "Hubraum statt Spoiler" heißt der Leitspruch, auch wenn der im PC-Bereich oft verpöhnt ist. Grund dafür ist die seit Jahren von der Industrie aggressiv verbreitete Fehlmeinung, dass mehr Megahertz auch mehr Leistung bedeuten. Denn nicht nur der Prozessor, sondern das Zusammenspiel der Komponenten ist wichtig, weshalb Markenrechner aus der Windows-Welt Macs auch preislich ebenbürtig sind. Das mag für manch einen PC-Anwender mit verpoilertem und gepimpten PC ein hartes Brot sein, doch wer die Websites der großen Markenhersteller absurft, wird schnell feststellen, dass deren Leistungsdaten auf den Preis gerechnet kaum besser sind als die der Apple-Rechner.

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Kommentare: Ratgeber: Warum ich TROTZDEM einen Mac benutze (35)

  1. 1News - Ratgeber: Warum ich TROTZDEM einen Mac benutze
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Im Forum diskutieren: News - Ratgeber: Warum ich TROTZDEM einen Mac benutze

Thema: News - Ratgeber: Warum ich TROTZDEM einen Mac benutze

tk69
22.12.05 18:05

Na, bitte geht doch wesentlich realistischer als der Beitrag von den Flops. Wird wohl dort ein Win-User gewesen sein. Egal. :-)

Guter Artikel!


pc-murkser
22.12.05 19:57

Das wäre doch mal ein thema für eine nachmitagstalkshow.
Pc gegen Mac user, aber nicht mal dann würd ich sie gucken(grins)
Als damals alle einen c64 hatten hatte ich einen atari 800xl dann folgte natürlich ein amiga. Der hat sich dann ziemlich lange gehalten ,dann bin ich aber leider nicht auf mac umgestiegen sondern als verräter im pc lager gelandet.
Kreuzigt mich und schlagt mir auf die nackten schusohlen.
Ich hab diese Glaubenskriege nie verstanden, wenn jemand mit dem mac arbeiten will soll er das tun. Wer lieber am pc werkelt auch gut. (Ach ja auserdem bin ich Golffahrer!)
In diesen sinne frohe weihnachten und ein gutes neues Jahr.


Schaf
22.12.05 21:51

Nieder mit dem Rentrop... :P


maloXP
22.12.05 23:05

Heiliger Vater, ist das anstrengend. Ich würde mich niemals auf eine Diskussion mit einem Mac-Nutzer einlassen: ein Blinder sieht doch, dass dieses masochistische Gehabe ("Ständig müssen wir uns rechtfertigen, Mac-'Jünger' zu sein) unter dem Deckmantel des Pragmatischen ("Wie verteidige ich mich gegen solche Vorwürfe?") nichts als Affekthiertheit ist. Natürlich ist das ein Teil der Konzernstrategie: Die eigenen Produkte als totales Understatement und vollendeten Individualismus zu inszenieren, obwohl sie das genaue Gegenteil sind. iPods, iMacs, iBooks sind Technik gewordene corporate identity, die sich mitten unter uns, im Mainstream, überall manifestiert. Und das Design? Wow - es ist designt! Im Prinzip ist Ästethik geschmacksabhängig, aber durch die Zuwendung zum Zeitgeist und die medial unterstützte Mit-Prägung desselben hat Apple es geschafft, eine universelle, gleichgeschaltete Ästhetik zu erschaffen.
Warum sollte man für Image Geld ausgeben? Ich verachte Apple-Nutzer.
Denkt nach, was ihr kauft.

Frohe Weihnachten,
malo


tk69
23.12.05 00:44

Hausgemachter Blödsinn...


Lotta
23.12.05 01:44

Zitat:

Der Mac-Anwender ist so etwas Ähnliches wie ein früher Christ: Er glaubt an eine Religion...



Der Mac-Anwender ist nicht "so etwas Ähnliches wie ein früher Christ", sondern schlicht und einfach der perfekte Konsument.
Er schluckt nicht nur unreflektiert die ausgeklügelten Kampagnen, er feiert sie sogar. Ein Kampagne die haarklein auf das uralte menschliche Streben nach spirituellen Fetischen aufgebaut ist, wird nicht als das begriffen, was es wirklich ist: Nämlich die perfekte Strategie. Fast hörig fällt er auf die schönen Emotionen herein, die transportiert werden sollen: Apple macht individuell, extravagant, schafft Zugehörigkeit. Ist "ästhetischer Lifestyle pur". Wann immer der allgemeine Apple-Konsument einen Menschen mit weißen Knöpfchen im Ohr sieht, kann er sich zufrieden auf seinem U-Bahn-Sitz zusammen kuscheln und denken: "Hach, fein, noch einer von der Gemeinde."
In Internetforen unterhält man sich über die Bedeutsamkeit der Farben des ureigenem Ipods. Wer noch "Mitglied der Mac-Gemeinde" ist wird ausgekundschaftet und anständig beweihräuchert.
Apple hat das alles prima kalkuliert und ausbaldowert. Erst wird der willige Verbraucher durch Mystifizierung und Geheimhaltung, während der Entwicklung der Konsumgüter heißgemacht. Dann startet die offizielle Kampagne. Man setzt zum einen auf die absolute, unverwechselbare Magie des jeweiligen Produktes. Schafft einen Nimbus des Pseudereligiösen und weiß dabei, dass es genügend Suchende gibt, die bequem Antworten finden wollen. Die, die nicht ganz so bequem sind, kommen nun nicht mehr an den Bekehrten vorbei. Durch den ganz gewöhnlichen Herdentrieb treten auch sie bald der Gemeinde bei und missionieren artig mit. Nach der ersten "Bekehrten-Welle" können sich die Apple-Strategen dann ihrerseits zurück kuscheln. Sie haben einen Selbstläufer erschaffen: Der gläubige Konsument wirbt mit heiligem Eifer für den geheiligten Konsum.

Ich empfehle jedem der sich darüber wundert, wieso es so leicht ist Konsum zur Religion zu erklären, die Arte-Doku "Der allmächtige Warenfetisch".
Und zum Einsehen in die Strategien von Meinungsmachern: "Der gelenkte Präsident".

Und Sie Herr Rentrop sollten sich das auch ansehen. Dann schreiben Sie beim nächsten Artikel vielleicht ein bißchen weniger "Aus-Versehen-Schleichwerbung" hinein.


Anonym
23.12.05 01:56

Was für ein Argument ;)


Anonym
23.12.05 10:40

@Lotta:
DITO


Tweek
23.12.05 10:41

Zitat:

Sie haben einen Selbstläufer erschaffen: Der gläubige Konsument wirbt mit heiligem Eifer für den geheiligten Konsum.



Stimmt. Und das ist doch genial, oder? Ich möchte auch darauf verweisen, dass auch die Macuser gerne mal einen Hau weghaben:

http://www.netzwelt.de/news/71343-privacy-watch-das-problem-mit.html

Zitat:

ein bißchen weniger "Aus-Versehen-Schleichwerbung"


Ist nicht jede Form von Berichterstattung über ein Produkt, gerade anhand von Pressemitteilungen, Schleichwerbung? Das ist genau das, worauf die Pressestellen spekulieren. Und da sind anderen auch gut drin.


Hyperlink
23.12.05 14:47

Der durchschnittliche Computer-Nutzer ohne große Ansprüche findet sicherlich auch für den Mac eine passende Software. Wenn es aber um speziellere Anwendungen geht, oder man seinen Bedarf über OpenSource decken möchte, so gibts im Angebot doch einige eklatante Lücken.

Spontan fiele mir das recht kostengünstige Platinenlayoutprogramm Eagle für Linux und Windows ein. Auch Im Bereich Profi-Datenbanken muss man sich auch mit dem zufrieden geben, was überhaupt für MacOS angeboten wird.

Ich nutze meinen PC zB fast nur noch zur hochwertigen Archivierung von Musik/Video.

Mit iTunes und den i-Produkten kann ich aber nun überhaupt nichts anfangen, weil meine Ansprüche über die von Einsteigern und Durchschnitts-Verbrauchern hinausgehen.

# Es gibt kein ExactAudioCopy für den MAC,
# Es gibt kein Foobar2000 für den Mac,
# Es gibt kein mp3tag für den Mac, (eine hervorragende deutschsprachige Anwendung übrigens)
# Anwendungen die Gapless Playback beherrschen gibt's auf dem Mac nicht, Crossfading oder umständliche Gruppierungen sind meinerweits nicht erwünscht, da sie das Problem nicht lösen
# Es gibt auch keine Anwendungen für flexibles Tagging
# teilweise sind manche Encoder/Decoder nicht verfügbar um meine Sammlung abspielen zu können

Davon ab:

Ich finds immer wieder intressant wie die jeweiligen Betriebsystemwelten Mac, PC, Linux, Sun sich "schönreden lassen", wahlweise natürlich auch "schlechtreden", aber mitunter funktioniert das nur auf einem sehr kleinen gemeinsamen Nenner. Dieser Nenner ist ein wenig Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Bilder bearbeiten und Internet, also das was 95% aller Nutzer weltweit tun, das beherrscht aber mittlerweile jedes BS. Kein Grund solch ein Aufhebens drum zu machen, seit dem kostenlosen OpenOffice/StarOffice schon gar nicht

Darüberhinaus gibt es bei keinem der angebotenen Betriebsysteme nur Sonnenschein. Übertriebenen "Fanboyism" kann man sich eigentlich sparen. Erst recht, weil Apple-Produkte und MS-Produkte mehr Gemeinsamkeiten haben als überhaupt Unterschiede zu finden sind. Auch die Marketingstrategien sind ähnlich. Ohne die 300 Millionen Dollar Spende von Microsoft gäbe es den Apple-Konzerns doch auch schon gar nicht mehr.

Beide Produktlinien werden von profitorientierten Konzernen vertrieben aber doch keinesfalls verschenkt, warum sich also diese Fanclubs in den Foren bilden, ein bisschen ähnlich den privaten Motorsportclubs, ist mir ein Rätsel. Das ewiggleiche Hass- resp. Liebes-Gesülze über den MAC jedenfalls ist stereotyp zurückzuverfolgen bis in die Gründerzeit der PC-Industrie. Es ist seit jeher ein Teil des Marketings der Firmen. "Religion" wird es erst wenn man die Reklame glaubt und naiv unreflektiert nachsingt.


Tweek
24.12.05 09:08

Zitat:

Es gibt kein ExactAudioCopy für den MAC


Brauchst Du auch nicht, weil Mac OS X keine Probleme mit kopiergeschützten CDs hat. Wenn Du exakt kopieren willst, rippst Du die Sachen als AIFF, das entspricht WAVE für Windows-Systeme und ist unkomprimiert und verlustfrei.

Zitat:

Es gibt kein Foobar2000 für den Mac


Warum Foobar nehmen, wenn es VLC gibt?

Zitat:

Es gibt kein mp3tag für den Mac


Schonmal was von MP3Rage gehört?

Zitat:

teilweise sind manche Encoder/Decoder nicht verfügbar um meine Sammlung abspielen zu können


Auch hier hilft VLC, ansonsten hilft auch eine Suche bei Google. Ich für meinen Teil habe, abgesehen von REAL, keine Probleme, Sachen abzuspielen. Und für Real gibt's den Real-Player.


ANNO 1989
24.12.05 16:24

Zitat:


Brauchst Du auch nicht, weil Mac OS X keine Probleme mit kopiergeschützten CDs hat. Wenn Du exakt kopieren willst, rippst Du die Sachen als AIFF, das entspricht WAVE für Windows-Systeme und ist unkomprimiert und verlustfrei.



Bist du da sicher?
Audio CDs verfügen über weniger Fehlerwiederherstellungsinformationen als gewöhnliche Daten CDs. Darum kann es beim einfachen auslesen (besonderst bei verkratzten CDs) zu Fehlern kommen. EAC verfügt deshalb über die Fähigkeit die Daten mehrmals auszulesen und das solange bis oft genug das gleiche Ergebnis geliefert wurde.
Da heutzutage die meisten Laufwerke Audiodaten cachen wird beim mehrmaligem lesen das gleiche Ergebnis geliefert und so das Ergebnis verfälscht nur EAC verfügt über die Fähigkeit den cache eines Laufwerks zu leeren.

Zitat:


Warum Foobar nehmen, wenn es VLC gibt?



Weil Foobar ein einzigartige Vielfalt an Funktionen besitzt ich wage z.B. zu bezweifeln das der vlc eine ReplayGain Unterstützung besitzt. Eine so flexibel änderbare Oberfläche ist soweit ich weiß auch nur in Foobar vorhanden welches für diesen zweck eine eigene Skriptsprache unterstützt.

Zitat:


Schonmal was von MP3Rage gehört?



Besitzt MP3Rage über die Möglichkeit von jeder beliebigen html Website Metadaten zu beziehen?

Es bleibt leider dabei das für den allgemein bedarf zwar genug Software für alle drei großen Betriebssysteme vorhanden sobald es jedoch in spezialbereiche (welchen die Audioarchivierung in der EAC/Foobar form immer noch darstellt) geht ist man jedoch stark in seiner Wahl eingeschränkt wenn man etwas für Mac/Linux sucht. Es bleibt jedoch immer noch eine Möglichkeit seinen bedarf durch Emulation zu benützen oder zwei verschiedene Betriebssysteme zu verwenden was bei Macs nicht zu machen ist.

Gruß
ANNO 1989


karl48
25.12.05 14:03

VirtualPC. Es ist wirklich interessant, wenn jemand, der nur ein Betriebssystem kennt, über ein anderes Bescheid weiß. Gerade in der Musikproduktion wird das Betriebssystem von Apple weltweit mit Abstand am meisten eingesetzt, und zwar von Profis und nicht von Möchte-Gern-Bescheidwissern, und auch nicht, weil Apple LifeStyle-Produkte herstellt, sondern weil sie einfach funktionieren.


ANNO 1989
25.12.05 15:56

Zitat:


VirtualPC



Dieses Tool ist mir neu danke für den Hinweis…
Wie schaut es mit der Geschwindigkeit aus für Prozessorintensive Aufgaben wohl ehr ungeeignet (Videobearbeitung).

Zitat:


Gerade in der Musikproduktion wird das Betriebssystem von Apple weltweit mit Abstand am meisten eingesetzt, und zwar von Profis



Woher weißt du das so genau?

BTW: Musikproduktion und Musik Archivierung sind IMHO zwei völlig verschiedene Stiefel. Ich kann mir schwer vorstellen dass ein Produzent je am Arbeitsplatz mp3s(!) taggen oder sich um ReplayGain kümmern wird.

Zitat:


sondern weil sie einfach funktionieren.



Die Windows/Linux Kombination bei mir funktioniert auch ohne Probleme.

Gruß
ANNO 1989

P.S: Schöne Weihnachtsfeiertage.


Hyperlink
25.12.05 23:05

Guten Tag Herr Karl

Zitat:

VirtualPC.



Wird kaum helfen, da meines Wissens die speziellen ASPI Steuerkommandos die ja Hauptmerkmal von EAC sind nicht über die Emulationsschicht hinausgehen, nur teilweise übersetzt werden. "Burst Mode"-Rippen kann ich auch ohne VirtualPC direkt in iTunes. Hinzu kommt auch noch, daß selbst wenn der Emulator die benötigten Programme korrekt fahren würde, die verminderte Geschwindigkeit beim Rippen und Encodieren zu einem Geduldsspiel machen würde, trotz eines schnellen Mac.

Dieser Hinweis ist mehr oder weniger nutzlos.

Zitat:

Es ist wirklich interessant, wenn jemand, der nur ein Betriebssystem kennt, über ein anderes Bescheid weiß.



Woher wissen sie das denn so genau? Raten gilt nämlich nicht. Sie sollten die Bälle villeicht etwas flacher halten.

Ich verfüge über hinlänglich Erfahrung mit MacOSX, einigen Linux-Distributionen und auch Solaris. Gerade deshalb habe ich mich ja auch zu diesem Thema geäußert.

Zitat:

Gerade in der Musikproduktion wird das Betriebssystem von Apple weltweit mit Abstand am meisten eingesetzt,



Darum geht's hier aber nicht.

Zitat:

und zwar von Profis und nicht von Möchte-Gern-Bescheidwissern



Herr Karl, sind sind sie hier nicht etwas übers Ziel hinausgeschossen? Vielleicht wissen sie ja nicht genau Bescheid, von was wir hier reden, nämlich Digitale Audio Extration im Secure Mode, hochwertiges Audio-Encodieren mit dem Zweck der Langzeitarchiverung. Seitens Apple und auch seitens der Zulieferer gibt es für diesen Bereich nämlich keine Angebote. Insbesondere der Bereich "Abpielen von Audiodateien ohne Zwangspausen" wird seit Jahren gerade von MacOSX-Benutzern beklagt, es gibt sogar schon Petitionen hierzu. Portierungen (die es leider nicht gibt) für die oben von mir gennannten Programme werden übrigens regelmäßig nachgefragt (zB auf Hydrogenaudio.org).

Vielleicht sollten sie sich erstmal über den Stand der Technik informieren, bevor sie hier eine Tonart anschlagen, die einen sehr unvorteilhaften und inkompetenten Eindruck hinterläßt.

Einige Artikel unserer Homepage sollten ihren Wissensbedarf hinlänglich abdecken können.
http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=58
http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=48

Zitat:

und auch nicht, weil Apple LifeStyle-Produkte herstellt, sondern weil sie einfach funktionieren.



Sie haben meinen Beitrag nur oberflächlich gelesen, es gibt seitens Apple oder für das MacOSX manche Anwendungenbereiche für einfach nicht, noch nicht mal die sonstigen alugebürsteten Lifestyleprodukte sind verfügbar. Das verfügbare erfüllt einfach auch nicht die Qualitätsanforderungen. Akzeptieren sie dies doch einfach.

BurstMode Ripper, AIFF, ALAC, AAC in m4a oder m4b sind genauso defizitär wie es WMA und WMA Lossless von Microsoft ist, obwohl Windows in diesen Kategorie beim "Quick&Dirty-Rippen" längst qualitativ Apple überholt hat.

Auch Linux teilt manche dieser Defizite, auch dort gibt es Emulationssoftware, aber auch die schafft es nicht die unter Windows gebotenen Möglichkeiten mit EAC, Foobar2000, mp3Tag, und Lossless-Encodern auszuschöpfen.

Gruss und ein versöhnliches Weihnachtsfest
Lego

PS: Mir geht es gar nich darum den MAC zu diskreditieren, sondern nur Mängel aufzuzeigen, die auch Mac-besitzer genau so formulieren würden.


Tweek
26.12.05 01:43

Zitat:

Audio CDs verfügen über weniger Fehlerwiederherstellungsinformationen als gewöhnliche Daten CDs. Darum kann es beim einfachen auslesen (besonderst bei verkratzten CDs) zu Fehlern kommen.



Also meine Meinung dazu ist folgende: Wenn die CD über den Jordan ist, hat das normalweise zwei Gründe: Entweder, die Disc wurde nicht richtig gepflegt und ist zerkratzt, weil sie ständig außerhalb der Hülle rumfliegt oder es handelt sich um eine gebrannte CD, die nach ein paar Jahren den Dienst aufgibt (um genau zu sein sind es sechs Jahre, wie ich gestern schmerzlich feststellen durfte...).

Dagegen gibt es aber natürlich Mittelchen: 1. CD pflegen, 2. CD kaufen und 3. defekte CDs nachkaufen.

Der Rest ist Raubkopier-Unsinn oder selbstverursachtes Problem. Insofern kann ich auch verstehen, warum es kein EAC für OS X gibt: Macuser gehen eben PFLEGLICH mit ihren GEKAUFTEN CDs um ;-)


Hyperlink
26.12.05 18:28

Zitat:

Der Rest ist Raubkopier-Unsinn oder selbstverursachtes Problem. Insofern kann ich auch verstehen, warum es kein EAC für OS X gibt: Macuser gehen eben PFLEGLICH mit ihren GEKAUFTEN CDs um ;-)



Guten Abend Herr Tweek

Sagen Sie doch bitte gleich, daß sie sich für die Vorteile von EAC nicht intressieren, das erspart uns die Mühe und Zeit, hier im Forum etwas dazu zu schreiben, durch den bisherigen Diskussionsverlauf kommen wir uns nur veralbert vor.

Schöne Weihnacht noch.

PS: Wen's noch intressieren sollte, der kann sich ja selbst einlesen:
http://www.exactaudiocopy.de


dmdk
26.12.05 18:58

Zitat:

Hier gibt es noch ein großes Manko, zwar liefern immer mehr Hersteller OS X-Treiber, doch die haben oft miese Qualität, sind nicht ausgereift oder sorgen für andere Probleme




Zitat:

Durch die mangelnde Hardware-Unterstützung müssen Mac-Anwender meist zu höherwertigen Geräten greifen, die Mac-Treiber mitliefern. Das treibt den Preis in die Höhe, Geräte vom Discounter dürften meist nicht funktionieren und oft sind Geräte mit spezieller Mac-Software obendrein teurer als die PC-Variante. Hier wird es oftmals kostspielig für den Mac-Besitzer, dafür kann er sich aber auch darauf verlassen, dass die Hardware ordentlich mit der Software zusammenspielt. Unausgereifte Treiber und Software sind eher eine Spezialität günstiger Geräte.



Widerspruch?


manuel
03.01.06 01:58

hört sich alles soweit ganz gut an lotta, ding ist aber, das wir, die "mac gemeinde", uns nicht als gemeinde sehen weil wir blöd sind und nur macs kaufen weil sie hübsch sind (nicht nur wohlgemerkt) oder weil wir uns durch diesen zuwachs eher bestätigt fühlen. wir freuen uns weil es einer mehr geschafft hat den richtigen schritt "zu wagen". aber les ruhig deine bücher. thema verfehlt. setzen. 6.


Tweek
03.01.06 10:07

Zitat:

thema verfehlt. setzen. 6.



Danke, das war genau der Punkt ;-)


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