Argumente für den Apple-Kauf
Ratgeber: Warum ich TROTZDEM einen Mac benutze
Kaum eine Gruppe von Computer-Anwendern muss mit solchen Vorurteilen kämpfen wie die Mac-Gemeinde. Jedes Gerät, das den angebissenen Apfel auf dem Gehäuse trägt, wird mit Boshaftigkeiten überschüttet: Zu teuer, zu langsam, zu schlecht aufzurüsten und zu wenig Software sind wohl die gängigsten Argumente, mit denen Apple-Anwender zu kämpfen haben. An dieser Stelle ist Deeskalation gefragt, der folgende Ratgeber soll allen Mac-Anwendern die Fakten liefern, die sie schon immer brauchten, um sich gegen die bastelnden und unästhetischen Aasgeier aus der PC-Gemeinde durchzusetzen.
Inhaltsverzeichnis
- 1"Macs sind viel zu teuer!"
- 2"Für den Mac gibt es keine Software!"
- 3"Mac OS X ist zu verspielt und langsam!"
- 4"Mac OS X nimmt dem Anwender die Möglichkeit, selbst einzugreifen"
- 5"Bei Macs zahlt man nur das Design"
- 6"Aber irgendwelche Nachteile muss der Mac doch haben?"
- 7Und ich werde trotzdem wieder einen Mac kaufen!
Der Mac-Anwender ist so etwas Ähnliches wie ein früher Christ: Er glaubt an eine Religion, die irgendwie schon besser ist als die, die es gerade gibt, wird aber vom bestehenden Herrschaftssystem in Form von Windows-PCs gnadenlos unterdrückt. Die Unterdrückung sorgt dafür, dass die Mac-Gemeinde eingeschworen im Hintergrund arbeitet und mit missionarischem Eifer ihren Glauben durchsetzen will. Ob sie sich letztendlich aus dem Untergrund erheben und zu einer Weltreligion aufschwingen können, ohne die Fehler des Christentums, nämlich Folter, Inquisition, Intoleranz und Genozid zu wiederholen, steht auf einem anderen Blatt.
Zur Veranschaulichung vielleicht erst einmal ein typisches Gespräch zwischen Mac- und PC-Nutzer:
PC-Anwender: "Sag mal, kannst du mir mal helfen, ich habe da ein Problem mit meinem Rechner..."
Mac-Anwender: "Aber gerne, welches System ist denn drauf?" Er meint natürlich eine Mac OS-Version.
PC-Anwender: "Windows XP..."
Mac-Anwender: "Nääää, Windows muss echt nicht sein, kauf' dir doch einfach einen richtigen Computer." Meist hat er dann direkt eine Website griffbereit, die die günstigsten Angebote für Apple-Hardware auflistet.
Oft geht das Gespräch dann noch weiter:
PC-Anwender: "Oh, schick sind die ja schon."
Mac-Anwender: "Ja, und OS X ist vieeeel zuverlässiger als Windows."
PC-Anwender, auf Megahertz-Zahlen und Ausstattung schielend: "Die sind aber schon teuer..."
Mac-Anwender: "Klar, du kaufst dann aber ein funktionierendes Komplettsystem. Und Du hast nie wieder Probleme." Welch grandiose Lüge, aber ganz Unrecht hat der Mac-User nicht: Mac OS X läuft wesentlich stabiler und sauberer als Windows.
Die letzte Entscheidung fällt aber dann doch meist auf den PC, und zwar den neuen, tollen von Aldi oder Lidl. Und dann geht der wieder kaputt und schon geht das Gespräch von vorne los. Viele Mac-Anwender greifen deshalb zur Standard-Antwort: "ICH helfe NUR NOCH Mac-Usern!" Was für eine Ansage.
Doch was spricht denn nun für die kleinen weißen und alugebürsteten Systeme? Warum kaufen Menschen einen Mac, wenn es doch mit Windows-Systemen viel billiger geht? Die Antwort auf diese Frage ist nicht einfach, es sind Exklusivität, ästhetisches Empfinden, der Wunsch nach Perfektion, der Preis und manchmal auch reine Faulheit. Alles in allem glauben Mac-Anwender aber grundsätzlich, den PC-Getreuen überlegen zu sein. Die ihrerseits halten Mac-Anwender für einen Haufen verschrobener Spinner, obwohl sie nicht selten selbst neidisch auf das hübsche Mac OS X-Betriebssystem schielen. Tendenzielle Umstiegskandidaten, die mit den richtigen Argumenten möglicherweise überzeugt werden können, sich etwas Gutes zu tun und auf die richtige Seite der Macht zu wechseln. Ob Steve Jobs allerdings Yoda oder doch der Imperator ist, wird sich wohl nie ganz klären lassen.
"Apple-Rechner sind leistungsschwach!"
Oh oh, das fieseste Argument der PC-Nutzer kommt direkt an erster Stelle. Was sind schon die popeligen 2,1 Gigahertz eines iMac G5 gegen drei Gigahertz Dual-Core-Power eines aktuellen Discounter-PCs? Schwache Leistung, hinzu kommen die anderen Leistungsdaten: Der Billig-PC kommt mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher, 250 Gigabyte Festplatte, Hunderten von Anschlüssen und einem dicken Software-Paket. Außerdem hat er eine Fernbedienung, Tastatur und Maus dabei. Zu allem Überfluss kostet der Bolide auch nur die Hälfte dessen, was für einen iMac G5 20" oder einen kleinen Powermac gezahlt werden muss. Klarer Vorteil zugunsten eines PCs also? Mitnichten...
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Mac OS X hier.
Links zum Thema
- Cube bei Ebay
- HP
- Apple
- Toshiba
- IBM
- Powermac
- iMac G5 20"
- Mackauf.de
- Mac-Spieleschmiede
- Blizzard
- Versiontracker
- Macupdate

Also - ich weiss jetzt nicht, wie alt die ganzen Kommentare hier sind und wie tot dieser Threat ist - ich schreibe diese Zeilen im Juli 2011 :) Ich habe einen langen PC-Leidensweg hinter mir - vor allem...
Also hört mal, mein Window 7 System läuft so perfekt wie ein Computer nur laufen kann. Er startet innerhalb von 23 Sekunden, Absturz?!? was ist das eigentlich? innerhalb von einem halben Jahr noch nie abgestürzt....
Ich lese immer nur: ja, stimmt! Aber..... Komisch das Apple auf Intel umgestiegen ist... Alles nur Individualismus....
Inhaltlich ist er schon super geschrieben, aber der Ausdruck kommt sehr oft arrogant rüber. Das stößt mir säuerlich auf und macht mich echt wütend. Gerade weil mich der Artikel an einen Kerl erinnert der so ein...
Zitat: Tja, das ist ganz einfach: -Ich zocke fast nur (Mac ungeeignet) Muss ich dir Recht geben. Das stimmt... Zitat: -Ich will reine...