Wurlitzers Erben: SlimDevices Squeezebox3 im Test
Specials und kleine Nettigkeiten
Einfach mit der Fernbedienung den Eintrag im Menü markieren, aus einer Liste den gewünschten Sender suchen und bestätigen. SlimDevices stellt sogar eine eigene Auswahl von Radiostationen zu Verfügung. Wem dies nicht reicht, der kann über die SlimServer-Oberfläche nachträglich Stationen hinzufügen. Auch wenn sich der Computer im Ruhezustand befindet, kann der Nutzer, bei angeschlossenem Ethernet-Kabel, auf diesen Service zugreifen.
Neben der bereits erwähnten Möglichkeit RSS-Feeds einzubinden, trumpft der Netzwerk-Player noch mit einem umfangreichen Wecker, animierten Bildschirmschonern und sogar dem ein oder anderen Spiel auf. Dank des Open-Source-Gedankens lassen sich zu einem späteren Zeitpunkt wohl über Plug-Ins noch weitere Features integrieren. Zudem lassen sich mehrere Player zusammenschließen.
Diese werden dann gemeinschaftlich über den SlimServer gesteuert. Es können zum Beispiel alle Player die gleiche Musik abspielen. Es ist aber auch möglich, für jeden Raum eine andere Wiedergabeliste festzulegen.
Fazit
Die Squeezebox3 von SlimDevices überzeugte im Test auf ganzer Linie. Das harmonische Zusammenspiel zwischen Hard- und Software, die tadelose Verarbeitung in Kombination mit dem schlichten Design und die vielfältigen Möglichkeiten des Streamings machen die Jukebox zu einer echten Bereichnung für jedes Wohnzimmer.
Vergleichbar ist die Squeezebox mit der ebenfalls von uns getesteten Roku Soundbridge. Beide sehen atemberaubend gut aus. Und beide lassen sich ihre schöne Hülle unverhältnismäßig hoch vergüten. Die Squeezebox3 wandert in der kabelgebundenen Version für circa 280 Euro über die bildliche Ladentheke. Drahtlos geht die Musik für stolze 330 Euro auf Reise. Sieht man einmal vom hohen Preis ab, ist die Squeezebox3 für Musikliebhaber eine lohnende Investition.
