Zwei neue Services auf netzwelt
Neu: Google Earth-Positionsdaten und Opferdatenbank
In den letzten Wochen hat netzwelt zwei neue Services gestartet. Um einen besseren Überblick über Betrugsfälle und Neppereien im Netz zu gewinnen und Opfern gemeinsam eine Stimme zu verleihen, haben wir eine "Opferdatenbank" eingerichtet. Betroffene können sich anmelden und werden regelmäßig über Aktionen in dem Fall informiert. Ebenfalls neu ist die "Google Earth-Positionsdatenbank". Suchen Sie Ihre Stadt in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, Prominente oder Sehenswürdigkeiten.
Inhaltsverzeichnis
- 1Opferdatenbank: Sammelstelle für Betrugs- und Abzock-Opfer
- 2Berechnet: Geschädigte und Gesamtschaden
- 3Helfen Sie uns! - Und damit sich und vielen anderen
Kaum ein Software-Genre hat die Internetnutzer in den letzten Monaten mehr in den Bann gezogen als Satelliten-Programme wie Google Earth und Nasa World Wind. Auf Basis von Satelliten-Aufzeichnungen kann der Anwender stufenlos in die Welt hineinzoomen und seine Heimat (und natürlich auch andere Orte) aus der Vogelperspektive erkunden. Wie das geht, beschreibt netzwelt in diversen Anleitungen.
Besonderheit von Google Earth ist jedoch die Möglichkeit Positionsdaten mit anderen Nutzern zu tauschen. Netzwelt hilft dabei. Wir haben eine Datenbank eingerichtet, die zum Start mit wichtigen Sehenswürdigkeiten, Gebäuden, Firmensitzen, Prominentenwohnsitzen und anderen Positionen gefüllt wurde. Sie können sich diese Daten beliebig kombiniert bei uns herunterladen oder selbst eigene Positionen einpflegen.
Zusätzlich bietet netzwelt eine Ortssuche für Deutschland, Österreich und die Schweiz an. Suchen Sie Ihren Heimatort und schauen Sie sich diesen gleich online an. Wenn vorhanden, haben wir die Google Earth-Koordinaten mit Informationen aus dem Wikipedia-Lexikon verknüpft.
Opferdatenbank: Sammelstelle für Betrugs- und Abzock-Opfer
Statt umgehend Anzeige zu erstatten, warten Geprellte meist wochenlang vergebens auf versprochene Ware. Statt mit Hochdruck zu ermitteln, legen Beamte oft Vorgänge zu den Akten, weil sie die wahre Dimension des Falles verkennen. All das spült immer weiter Geld in die Kassen. Schafft neue Opfer und gibt den Machern unnötig Karenz. Am Ende ist entweder Geld oder Hintermann über alle Berge. Spätestens dann füllen sich die Foren mit Geneppten.
Netzwelt will Abhilfe schaffen. Werden Sie als Geprellter hier aktiv. Helfen Sie mit! - Schicken Sie uns Ihren Fall per E-Mail. Wir wählen in Zukunft Fälle aus, hinter denen wir eine Vielzahl von Geschädigten vermuten - und veröffentlichen diese auf unserer Webseite unter dem passenden Schlagwort.
Berechnet: Geschädigte und Gesamtschaden
Weitere Opfer desselben Falls können sich dort mit wichtigen Details eintragen. Netzwelt wertet die hier eingehenden Einträge täglich aus und erstellt daraus für jeden Sammel-Fall Hochrechnungen aus Geschädigtenanzahl und Gesamtschaden. Die aktuell betreuten Fälle haben bereits über 500 Opfer mit über 1,3 Mio. Euro Schaden.
Helfen Sie uns! - Und damit sich und vielen anderen
Je höher die Opfer-Zahl, desto unglaubwürdiger die Nepper-Ausrede vom "bedauerlichen Einzelfall". Die wahre Dimension des Falls wird Opfern, Interessenten und Ermittlern damit viel schneller bewusst. Bei Erreichen einer gewissen Größe nimmt sich netzwelt des Falles an und informiert per E-Mail über Hintergründe und geplante Veröffentlichungen. Wir hoffen, damit Betrugsfälle und Neppereien im Netz für alle schneller erkenn- und bekämpfbar zu machen. Ihre Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

alle News, Infos, sowie Hilfe zur fantastischen Software Google Earth findet der interessierte Benutzer in der Deutschen Google Earth Community, online unter: http://www.google-earth-forum.com Wir freuen uns...