Verhandlung Ende Januar
Filesharing: Gefängnis für Kazaa-Betreiber?
Die australische Musikindustrie will die Betreiber der Tauschbörse Kazaa ins Gefängnis werfen lassen. Die Kazaa-Firma Sharman Networks soll so dazu gezwungen werden, die gerichtlich verordneten Filter zu implementieren.
Kazaas Betreiber hatten Anfang Dezember damit begonnen, den Download ihrer Tausch-Software für australischen Nutzer zu sperren. Der australischen Musikindustrie geht das nicht weit genug, weshalb man jetzt Beugehaft für Sharmans Führungsteam fordert.
Ausgangspunkt des Streits ist eine gerichtliche Anordnung, die Kazaa zum Ausfiltern urheberrechtlich geschützter Musik verpflichtet. Alternativ verordnete das Gericht der Tauschbörse eine Zwangs-Stillegung. Glaubt man Sharman, dann galt dies nur für Australien - ein Problem, das man ja jetzt gelöst habe.
Die Plattenfirmen wünschen sich allerdings weltweite Filter - eine Maßnahme, die man jetzt mit mit der Knast-Drohung durchsetzen will. So oder so bleiben Sharmans Chefs allerdings noch ein paar Wochen garantierter Freiheit. Die Anhörung zur Beugehaft wird erst Ende Januar stattfinden.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Filesharing hier.

Das wäre eine Riesenschweinerei !!! Als ob Elton John, Madonna und alle andere Musikmacher noch nicht reich genug wären.... KaZaA ist das einzige wirklich kostenlose Forum um an Musik von Anderen zu kommen....