Konica Minoltas Acht-Megapixel-Kamera im Test
Dimage X1: Königin unter den Kompakten zeigt Schwächen
Man könnte sagen, sie sei der Mercedes unter den Kompakten. Sie wirkt sowohl robust und stark als auch edel und grazil. Wir sprechen von der Dimage X1 aus dem Hause Konica Minolta. Der netzwelt-Test verrät Stärken und Schwächen des Acht-Megapixel-Boliden.
Acht Megapixel verpackt in einem schicken Alu-Designer-Panzer. Die Dimage X1 demonstriert ihre Stärke und will die Konkurrenz in der Kompakt-Klasse einschüchtern. Ob ihr das gelingt, wird sich in unserem Test noch herausstellen.
Die Dimage X1 kommt mit einem CCD-Chip mit einer effektiven Auflösung von acht Megapixel und dreifach optischem Zoom daher. Damit ist sie in der Klasse der Schnappschusskameras zumindest im Pixel-Sektor schon einmal ganz vorne anzusiedeln. Zudem ist die X1 die erste Kamera der X-Serie, die mit einem Anti-Shake-Stabilisator ausgestattet wurde. Das Anti-Shake-Prinzip ist schon von Casio bekannt und soll Unschärfen durch Zittern der Hände oder Bewegungen der Motive verhindern. Das 2,5 Zoll große TFT-Display mit einer Auflösung von 118.000 Pixel wird durch ein spezielles Acrylglas geschützt, welches die komplette Rückseite ziert.
Lieferumfang
Zum Standardzubehör gehört auch bei dieser Kamera eine USB-Ladestation, USB-Kabel sowie Akku, AV-Kabel, Software und Trageschlaufe. Da die Dimage X1 keinen internen Speicher besitzt, wird zudem eine 32 Megabyte-SD-Card mitgeliefert. Viel Knipsen ist damit allerdings nicht möglich, nach ein paar Fotos in höchster Auflösung ist der Speicher voll. Es empfiehlt sich, gleich eine Karte mit größerem Speichervolumen hinzuzukaufen.
Funktionen/Menü
Die Dimage X1 bietet dem Fotografen eine recht verständliche Menüführung. Über die Menütaste können die jeweiligen Einstellungen in den Bereichen "Aufnahme" und "Wiedergabe" vorgenommen werden. Hierzu wird einfach der Cursor als Bedienelement genutzt. Über die entsprechenden Menüpunkte sind nach dem bekannten Unterpunktverfahren Weißabgleich, Auflösung, Schärfe, Kontrast und alle anderen standardmäßigen Einstellungen wählbar. Die Grafik, in der das Menü dargestellt wird, wirkt leider etwas bieder und blass. Da hätte man mehr erwarten können.
Links zum Thema
- Nikon Coolpix S1: Flache fünf Megapixel in Silber, Schwarz oder Weiß
- Digitalkamera-Technik: Die Megapixel-Lüge
- Digitalkamera: Was bedeutet eigentlich "Interpolation"?

Zitat: Da lob ich mir die SONY DSC-T5. Elegant und prima Bilder. Naja, so 'ne Sony spielt auch in einer ganz anderen qualitativen Liga :-)
Da lob ich mir die SONY DSC-T5. Elegant und prima Bilder.