DVD-Festplattenrecorder: So schicken Sie VHS in den Ruhestand

Anschlüsse

Das Medium DVD kommt aber eigentlich nur in zwei Fällen zum Einsatz. Entweder die Festplatte ist randvoll mit Daten oder ein bestimmter Film oder eine bestimmte Folge soll dauerhaft konserviert werden. Dies geschieht meist mit wenigen Handgriffen und in angemessener Geschwindigkeit. Eine Stunde Film benötigt etwa eine Viertelstunde um den Speicherort zu wechseln.

Dieses schnelle Kopieren funktioniert allerdings nur, wenn die Kompressionseinstellungen 1:1 übernommen werden. Ein Beispiel: Der Recorder hat eine zweistündige Sendung in bester Qualität aufgenommen und soll diese nun im SP-Modus auf DVD kopieren. Dieser Vorgang läuft dann in Echtzeit ab, was bedeutet, dass man zwei Stunden auf die Fertigstellung warten muss. Besser, der Nutzer überlegt sich bereits vor der Aufnahme, ob er den Film später auf einen Rohling bannen möchte.

Ein DVD-Recorder ohne gängige Anschlüsse ist wie der Besuch einer Edel-Disco mit unpassendem Outfit. Was nützt die beste Abendgarderobe, wenn der Türsteher nur ein grimmiges "Nein, nicht mit diesen Turnschuhen" übrig hat? Je mehr Anschlussmöglichkeiten ein Videorecorder hat, desto besser kann er mit aktueller oder zukünftiger Hardware zusammenarbeiten. Die gängigsten Schnittstellen sind:

DVD-Festplattenrecorder: So schicken Sie VHS in den Ruhestand

SCART: Zunächst einmal ist es wichtig, dass die Verbindung zum Fernseher passt. In den allermeisten Fällen kommt hier der SCART-Anschluss zum Einsatz. Über ihn wird sowohl Bild als auch der Ton übetragen. Ältere Mattscheiben weisen oft nur eine einzelne SCART-Buchse auf. Um mehrere Geräte verbinden zu können sollte der Videorecorder über mindestens zwei SCART-Schnittstellen verfügen.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 1 Beitrag

Zitat: HS rauscht, blitzt, knistert, kratzt. Damit hat es gute Chancen, als neues Turbo-Medium der neuen Spezies von "Videophilen" akzeptiert zu werden. Wie die Schallplatte...

Eigenen Kommentar schreiben