DVD-Festplattenrecorder: So schicken Sie VHS in den Ruhestand
Formatfrage: Welche sollte der neue Recorder unterstützen?
Ähnlich dem heutigen Kleinkrieg zwischen Blu-Ray und HD-DVD kam es vor ein paar Jahren schon einmal zur Lagerbildung, mit bekanntem Ergebnis. Plötzlich musste der Käufer zwischen DVD+R und DVD-R entscheiden. Ist nun das eine Format besser als das andere?
DVD-RW-Medien genießen den Ruf besonders zuverlässig zu sein. DVD+RW hingegen soll zu mehr Geräten kompatibel sein. Am besten ist es demnach natürlich, wenn der Wunsch-Recorder sowohl mit dem Plus- als auch mit dem Minus-Format umgehen kann. Derzeit sind dies aber nur sehr wenige Modelle. Der Hersteller Sony etwa bietet solche Geräte an. Dies hat den unschlagbaren Vorteil, dass man im CD-Regal des Elektronikfachmarktes einfach nach dem Preis gehen kann.
Passt überhaupt ein kompletter Spielfilm auf eine Scheibe?
In guter Qualität passen etwa zwei Stunden Film auf einen DVD-Rohling. Sämtliche aktuellen Videorecorder bieten dazu unterschiedliche Aufzeichnungs-Modi an. Dabei komprimieren sie das Film-Material mal mehr, mal weniger stark. Eine Faustregel: Hohe Kompression bedeutet weniger Speicherbedarf, dafür aber eine schlechtere Bildqualität. Umgekehrt gilt dann natürlich: Je niedriger die Kompression, desto höher die Bildqualität.

Zwei Modi der Kompression, die auch schon die VHS-Dinos kannten, bieten alle DVD-Festplattenrecorder - Short Play (SP) und Long Play (LP). Im SP-Modus passen in guter Qualität etwa zwei Stunden Film-Material auf einen Rohling. Der LP-Modus kann sogar die doppelte Länge aufzeichnen. Dabei ist der Unterschied auf der Mattscheibe unter Umständen auf den ersten Blick nicht sichtbar. Am besten man probiert die verschiedenen Aufnahme-Möglichkeiten vor dem Kauf aus.

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Zitat: HS rauscht, blitzt, knistert, kratzt. Damit hat es gute Chancen, als neues Turbo-Medium der neuen Spezies von "Videophilen" akzeptiert zu werden. Wie die Schallplatte...