Erster Eindruck vom mobilen Music-Shop
O2 Music im Praxistest: Musik für Handy und PC
Music Markt
Bereits vor einigen Monaten hat der Mobilfunknetzbetreiber O2 seinen Music-Shop eröffnet. Kunden von O2 können dort Musik sowohl per Handy als auch über das Internet kaufen. Einzelne Songs kosten zwischen 99 Cent und 1,99 Euro, komplette Alben meist um die 12 Euro. Im Katalog befinden sich aktuell 400.000 Titel, größtenteils von den vier Major-Labels.
Soweit die Fakten. Aber was taugt der Dienst in der Praxis? O2 verspricht, dass man die gekauften Musikstücke auf zwei Endgeräten nutzen kann: PC und Handy. Deshalb arbeitet der Netzbetreiber auch mit Nokia und Loudeye an dem Musikdienst. Der eine Partner liefert die Hardware, der andere die Lizenzrechte und O2 hat das Netz, die Rechnungsstellung und die Kunden. Handybauer Nokia hat derzeit zwei Modelle im Sortiment, die kompatibel zum Musikdienst von O2 sind, das 6630 - das vor kurzem auch in einer speziellen "Music Edition" vorgestellt wurde - und das 6680. Auch mit dem Samsung SGH-X800 können Songs vom O2-Music heruntergeladen werden. "Unser Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit den Geräteherstellern auf bis zu zehn Geräte zu kommen", sagt die zuständige Pressesprecherin von O2 auf netzwelt-Anfrage.
Für unseren Test stellte O2 ein Nokia 6680 zur Verfügung. Mit einer O2-Netzkarte kann der Kunde dann auch tatsächlich Musik kaufen. Beides ist Grundvoraussetzung für den Kauf und gleichzeitig auch die größte Hürde, um vom Mobilfunknetzbetreiber Musik zu erhalten: Handy und Mobilfunkpartner müssen stimmen. Letzteres auch, damit die gekauften Songs auf der monatlichen Rechnung berücksichtigt werden können.
Spy & Buy: Musik trifft Handy trifft Musik
O2 zeigt seinen Konkurrenten T-Mobile und Vodafone, wie man Handy und Musik sinnvoll verknüpfen kann. "Spy & Buy" heißt die Idee, hinter der sich eine Musikerkennung von Shazam verbirgt. Wer einen Song hört, den er selbst nicht kennt, der kann mit der Kurzwahl 9696 die O2 Music-Spy & Buy-Technologie aktivieren. Während das Handy an den Lautsprecher gehalten wird, erkennt der Dienst im Hintergrund den gerade laufenden Song und O2 sendet einen Link per SMS zurück. Über diesen kann man den Song im Online-Shop Probe hören und bei Gefallen gleich kaufen. Gleichzeitig wird der Song in die Spylist gespeichert und kann auch später abgerufen werden. Bei unserem Test klappte die Musikerkennung hervorragend. Auch unbekanntere Titel abseits des Chart-Einheitsgedudels wurden anstandslos erkannt. Leider ist der Erkennungsdienst nicht kostenlos und schlägt mit 49 Cent pro Anfrage zu Buche. Immerhin: Wird der Song vom Shazam nicht erkannt, muss auch nichts gezahlt werden.
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pixel
14.12.05 18:03
10 handys sind etwas wenig. warum hat man den dienst nicht über reguläres web gemacht? naja...
was für eine qualität haben denn die songs eigentlich? und erlaubt mir das DRM auch, die songs auf einen mp3-player zu kopieren? das wäre nochmal interessant. und können auch nicht-O2-kunden über die website kaufen?
ansonsten sieht der shop für den anfang schon gut aus, auch die ganzen zusatzdienste (events, redaktion, musik erkennung, etc.). da ist man sonst schon schlechteres gewohnt.
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