Tutorial: iTunes mit anderen MP3-Playern abgleichen

Böser Apfel veraltet

Natürlich ist Synctunes nicht das einzige Programm dieser Art für Mac OS X, es gibt noch zahlreiche andere, Synctunes stellte sich aber als das effizienteste heraus. Doch auch Windows-Benutzer müssen nicht auf den Komfort automatischer Übertragung verzichten: Das iTunes-Skript BadFruit, früher unter dem Namen "BadApple" unterwegs, der aber wegen namensrechtlichen Problemen geändert werden musste, überträgt iTunes-MP3s ähnlich komfortabel wie Synctunes, allerdings integriert sich das Skript wesentlich besser in iTunes. Auch unter Windows besteht natürlich die Voraussetzung, dass der Player als Laufwerk erkannt wird.

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Seit iTunes 6 verweigert BadApple allerdings den Dienst. Anstatt den MP3-Player anzuzeigen, sperrt das PlugIn sogar den Zugang auf den Musicstore von Apple. Wer versehentlich trotzdem BadApple installiert hat, kann den Zugang zum Store durch das Löschen einer Datei wiederherstellen. Die Datei liegt unter "C:\WINDOWS\system32\drivers\etc" und heißt "host", ohne und mit Dateiendung. Sind die Dateien gelöscht, funktioniert auch der Zugang zum Store wieder. Sobald BadApple sein Tool an die neue Version angepasst hat, erfahren Sie es an dieser Stelle.

iTunes Agent synchronisiert alle Player

Abhilfe schafft eine Open Source-Variante, der iTunes Agent. Das kleine Tool greift von außen auf die Playlisten von iTunes zu und überträgt die Daten auf jeden MP3-Player. Voraussetzung ist, dass der Wechseldatenträger von Windows im Arbeitsplatz auftaucht. Das trifft sowohl auf alle MP3-Player als auch auf Handys und andere Speichermedien zu. Den Link zum Download des iTunes Agents gibt es wie immer in der Linkbox unter diesem Artikel.

Nach der Installation und dem Start des iTunes Agents legt er sich in das Systemtray, von wo das Programm auch gesteuert wird. Zunächst muss der eigene MP3-Player dem Programm als Gerät hinzugefügt werden. Dazu wählen Sie nach einem Rechtsklick auf das kleine Icon die Einstellungen, "Preferences" in diesem Fall. Die Einstellungen dazu sind recht einfach erklärt:

Mit einem Klick auf "New" wird ein neuer Player angelegt. Im ersten Feld wird der Name des Players eingegeben. Danach fordert das Programm "Synchronize Pattern", damit wird die Verzeichnisstruktur für den Kopiervorgang ausgewählt. Es stehen drei Varianten zur Verfügung: iTunes, Artist Folder und Flat. Wird iTunes gewählt, schreibt das Programm die Musikdateien so auf den Player, wie sie auch in iTunes angelegt sind. Bei der Einstellung Artist Folder legt das Tool alle Musikstücke in separate Ordner, die nach dem Interpreten benannt sind. Flat ist die wohl gängigste Einstellung, alle Musikdateien werden in den angegebenen Ordner kopiert, ohne Unterordner.

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