Koalitionsvertrag trägt die Handschrift Bayerns
Regierungspläne: CSU-Frauen forcieren Killerspiel-Verbot
Die Bayern sind ein Volk der klaren Worte. Nur das Wortgewächs "Killerspiel", das im Bayernland wurzelt, sorgt allenthalben für Ratlosigkeit. Seit dem Bekanntwerden des Koalitionsvertrages, der ein Verbot von Killerspielen vorsieht, fragen sich Gamer, Medienvertreter, Verbände und Entwickler, was Politiker unter Killerspielen verstehen.
So bleibt etwa die Frage offen, ob nach Meinung der Politik Unterschiede darin bestehen, ob beim Zocken auf Monster oder "Menschen" geschossen wird. Und weil auch Strategiespiele "Menschenopfer" fordern, ist unklar, ob auch dies den Tatbestand des virtuellen Killens erfüllt. Überhaupt: Wie gut sind die politischen Entscheidungsträger über die einzelnen Gamegenres informiert?
Diese Fragen ließ auch Ulrike Müller von der CSU Film- und Medienkommission in der Korrespondenz mit netzwelt offen, verriet aber so viel: Der Passus über die so genannten Killerspiele wurde auf Bestreben der Frauen-Union CSU in den Koalitionsvertrag aufgenommen.
Rote Karte für Killerspiele
Entsprechend forsch ist der verbale Vorstoß der Landesvorsitzenden der Frauen-Union, Staatssekretärin Emilia Müller: "Kinder brauchen Geborgenheit und Selbstvertrauen, keine Gewaltphantasien und kein Training zum Töten! Daher muss jetzt die Rote Karte für Killerspiele kommen." Müller weiter: "Jedes dritte Kind fühlt sich durch Gewalt an den Schulen bedroht, da dürfen wir den Kindern nicht noch 'Egoshooter' zumuten, die die US-Armee zum Training ihrer Soldaten entwickelt hat."

Klar, alle über 40 sind alte Säcke und denken Chips gibt es nur in Tüten und man kann sie essen. Zum Glück denkst Du überhaupt nicht in flachen Bahnen und dümmlichen Klischees... Naja,...
Zitat: aber bei paintball und laserdrome ist die sache klar. politker haben keine ahnung. sie müssten sich privat damit auseinandersetzen, das wäre laut, extrem anstrengend (ab einem BMI von 30...
hab das mal in irland ausprobiert . dieses laser-system ist leider ziemlich unverlässlich, da werden viel zu viele schüsse "geschluckt". bei killerspielen ist es diskussionssache, aber bei paintball...
Zitat: Hier gibt es nämlich einen ganz banalen Lerneffeckt ("Ich kann mir dabei ja auch selbst weh tun..."), der bei virtueller Gewalt vollkommen fehlt. Stichwort dazu auch:...
Ich denke das ist das Problem: Es findet über dem Reizthema gar keine wirkliche Diskussion statt, sondern man verliert sich auf beiden Seiten in Pauschalierungen (damit meine ich NICHT Deinen Beitrag - im...